Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung
Anzeige
Anzeige

Ausstellung ehrt Lebenswerk von Rolf Hopf

Sein künstlerischer „Output“ ist fast schon etwas übertrieben. Aber Rolf Hopf kann nicht anders. Er ist Maler durch und durch. Das beweisen seine Bilder in der Ausstellung im Saalbau.

Ausstellung ehrt Lebenswerk von Rolf Hopf

Kämmerer Matthias Kleinschmidt überreicht Rolf Hopf den Förderbescheid des Kunst- und Kulturforums, mit dem das bisherige Lebenswerk von Künstler Rolf Hopf gewürdigt werden soll.

Was er sieht und was ihn beschäftigt, wird in Bilder gefasst. Ob kraftvoll koloriert oder in zartem graphitgrau – eine Aussage steckt meist darin. Doch es darf auch mal Stillleben sein, gesammeltes Strandgut vor mallorquinischem Hintergrund. Zeit seines Lebens hat sich der Hevener mit Malerei befasst. Jetzt wird das Gesamtwerk des Fast-Siebzigjährigen vom Kulturfonds der Stadt mit einer Ausstellung im Saalbau gewürdigt. Kulturdezernent Matthias Kleinschmidt überreichte gestern den Förderbescheid. 70 Werke – für jedes Lebensjahr eines – zeigen ab Sonntag, 17. August, einen Querschnitt der Schaffenskraft von Hopf, der im „wahren Leben“ als Fachleiter am Studienseminar für die Ausbildung von Lehrern zuständig war.

Für seine Ausstellung hat der Künstler einen wahren Kraftakt gestemmt. Denn selbst die Auswahl des Materials, das er im Saalbau zeigt, war nicht einfach. „Schließlich musste er unter rund 600 Bildern sichten. „Alle aufbewahrt in zwei großen Zeichenschränken“, sagt Ehefrau Sigrun, die mithalf, die Ausstellung vorzubereiten. „Auch verfügt man selbst ja nicht über eine solche Fülle von Rahmen“, sagt Hopf, „die habe ich mir zusammen geliehen.“ Wegen der üppigen Formate eben auch schwere Rahmen, die dem Künstler beim Ausstellungs-Aufbau Muskelkater bescherten. Der Gedanke daran aber verfliegt bei Hopf sofort, kommt er auf seine Kunst zu sprechen. Stets habe ihn die Natur inspiriert. Steinformationen, Strandmotive. Eingearbeitete Botschaften mahnen gegen Raubbau wider die Natur. Und immer wieder wechselt Hopf seine Techniken „Sonst wird‘s langweilig“, sagt er. In die neuesten Bilder arbeitet Rolf Hopf Zeichen und Symbole aus den unterschiedlichsten Kulturkreisen und Weltreligionen, Felsmalereien der Aborigines oder der Indianer Nordamerikas ein, verwendet Piktogramme und Logos der medialen Gegenwart. Dafür recherchierte er intensiv – war sozusagen auf Spurensuche.

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Foto-Aktion

Wir suchen die schönsten Herbstbilder der Region

Dortmund Stimmungsvoller Frühnebel, leuchtende Wälder und strahlende Sonnenstunden - der Herbst in der Region zeigt sich in all seinen Facetten. Und Sie halten die schönsten Augenblicke mit der Kamera fest? Dann schicken Sie uns die Bilder und wir veröffentlichen sie in einer Fotostrecke!mehr...

Spielplatz in Witten

Passanten treffen auf Zwei-Meter-Schlange

WITTEN Eigentlich ist der Spielplatz am Nöcksken in Vormholz ein ziemlich friedlicher, unauffälliger Ort. Ein paar Passanten staunten allerdings nicht schlecht, als sie neben Klettergerüst und Wald plötzlich auf eine zwei Meter lange Boa stießen.mehr...

Siegerzeit 53 Sekunden

Wettbewerb der Spargelschäler

WITTEN Markt-Treiben, blauer Himmel, was will man mehr? Da gibt´s was: Am Samstag wurde auf dem Rathausplatz der stadtbeste Spargelschäler ermittelt.mehr...

Lok Witten

Wittener stirbt bei Extrem-Berglauf auf der Zugspitze

GARMISCH-PARTENKIRCHEN/WITTEN Tödliches Drama auf der Zugspitze: Bei einem Extrem-Berglauf sind am Sonntag zwei Männer ums Leben gekommen, darunter ein 41-jähriger Mann aus Witten. Mit Bestürzung reagierten die Verantwortlichen des Triathlon Team Witten, als sie vom Tod des Vereinsmitglieds Uwe M. erfuhren. Es war der erste Berglauf für den Marathonläufer. Einer seiner Teamkollegen war aufgrund des schlechten Wetters zuvor umgedreht.mehr...

Lok Witten

Unglück an der Zugspitze: Veranstalter von Staatsanwaltschaft vernommen

MÜNCHEN/WITTEN Der Tod der beiden Männer bei dem Extrem-Berglauf auf die Zugspitze am Sonntag geht vor allem auf Unterkühlung der Sportler zurück. Das teilte die Staatsanwaltschaft am Dienstag nach der Obduktion mit. Jetzt trauern die Wittener Sportskameraden des verstorbenen Uwe Moldenhauer um ihn. Unterdessen wurde der Veranstalter als Zeuge vernommen.mehr...

Lok Witten

Männergesangsverein "Deutsche Eiche" hat Nachwuchssorgen

BUCHHOLZ „Wenn ich mal eine Durchhänger habe, geht es mir nach zwei Stunden Probe gleich viel besser“ wirbt Josef Lutz, der zweite Vorsitzende des Männergesangvereins (MGV) „Deutsche Eiche“ 1880 Hammertal, für das Chorsingen.mehr...