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Azubis streichen das Kolpinghaus

INNENSTADT Notleidenden Handwerksgesellen auf der Walz ein Dach über dem Kopf und ein warmes Bett zu bieten, war vor weit über 100 Jahren das Ziel von Adolph Kolping. Das Kolpinghaus an der Ardeystraße steht wandernden Gesellen seit 1868 bis heute offen.

„Heute gehen nur noch Zimmerleute auf Wanderschaft und das nur ganz selten. Zuletzt haben vor zwei Jahren mal Zimmergesellen bei uns übernachtet“, berichtet Klaus Stumph, Geschäftsführer des Kolpinghaus-Vereins. Bis heute aber wird das nach dem Krieg neu aufgebaute Haus ganz im Sinne des katholischen Ideengebers Kolping für junge Leute genutzt, die am Anfang ihres Berufslebens stehen.

Frischer Anstrich

30 Malern und Lackierern, die dort ausgebildet werden, hat das Kolpinghaus jetzt einen frischen Anstrich von außen und eine Renovierung der Flure innen zu verdanken. Das Kolpingbildungswerk bietet in Witten Berufsvorbereitung und Ausbildung für junge Leute an, die noch nicht wissen, in welche berufliche Richtung ihr Weg führen soll oder die keine Lehrstelle gefunden haben. „Wir haben hier die Fachrichtungen Hauswirtschaft, Frisör und Maler- und Lackierer. Weil unsere Auszubildenden sonst nur in Werkstätten arbeiten, war es eine tolle Erfahrung, mal an einem so großen Objekt aktiv zu werden. Schließlich ging es nicht nur darum zu streichen, sondern auch um die Planung. Die Auszubildenden mussten Maß nehmen und den Farbverbrauch errechnen. Die Arbeit auf einem 17 Meter hohen Gerüst war eine besondere Anforderung“, erläutert Meinolf Melcher, Leiter der Werkstätten.

Langjähriger Partner

Das Kolpingbildungswerk ist Partner der Arbeitsagentur und der Jobagentur. „Wir finanzieren einen großen Teil der Maßnahmen, die hier laufen. Vor einigen Jahren noch ging es dabei hauptsächlich um Jugendliche ohne Schulabschluss, die Förderung brauchten. Mittlerweile sind in den Maßnahmen junge Leute mit gar keinem oder allen möglichen Abschlüssen bis hin zum Abitur“, sagt Friedhelm Schulz von der Arbeitsagentur.

„Unser Ziel ist es, alle benachteiligten Jugendlichen zu fördern. Und es gibt eben auch Abiturienten, die Probleme haben. Beispielsweise läuft bei uns auch ein Lehrgang für junge Leute mit psychischen Erkrankungen. Auch die brauchen schließlich eine berufliche Perspektive“, ergänzt Meinolf Melcher.

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