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BP-Vorsitzender unter Beschuss

BP-Vorsitzender unter Beschuss

<p>Dr. Uwe Franke, inmitten der Schillerschüler. Lukas</p>

Bochum Dr. Uwe Franke fordert die Gymnasiasten der Schillerschule zum "freien Schießen" auf. Dem Vorstandsvorsitzenden der Deutschen BP AG ist bewusst: In wenigen Sekunden wird er unter Beschuss stehen.

Frankes Konzern beteiligt sich am "Dialog mit der Jugend" des Initiativkreises Ruhr. Die Schüler-Wirtschaftsreihe öffnet jungen Bochumern die Tür, in der BP-Zentrale Vorstandsmännern auf Augenhöhe Fragen zu stellen.

"Wie sieht der Arbeitstag eines Managers aus?" Franke: "Wenn man nicht auf Reisen ist, beginnt der Tag um 7.30 Uhr mit Besprechungen und Telefonaten. Um 21.15 Uhr sollte man auf dem Heimweg sein. Dann schließt hier die Tiefgarage. Die restliche Arbeit erledige ich Zuhause."

"Haben Sie daheim Solar-Kollektoren auf dem Dach?" Uwe Franke verneint die Frage: "Ich wohne zur Miete. Das ist Sache des Vermieters." Ein besonders umweltfreundliches Auto fährt der 59-Jährige nicht. Bei seinen Reisen benötige er einen komfortablen Pkw.

Der BP-Chef räumt in seinen Antworten mit einigen Vorurteilen auf. Bei steigenden Benzinpreisen erhöhen sich für seinen Konzern die Gewinne. Franke: "Nein, unser Gewinn liegt immer bei rund 1 Cent pro Liter." Erst bei fallenden Preisen und zunehmender Nachfrage erhöhe sich das Plus leicht.

Laut Franke werden Öl- und Gas-Vorräte in diesem Jahrhundert nicht aufgebraucht: "Das ist wird erst im 22. Jahrhundert ein Thema - Kohle-Vorräte halten noch 150 Jahre." Manager-Gehälter im zweistelligen Millionenbereich wie in den USA hält Franke für "unseriös". Volkesstimme über die Gehälter in Deutschland sei indes zu schnell: "Wenn niemand 500 000 Euro verdienen darf, wird sich keiner mehr finden, der eine Firma leiten will." -as

Alle acht Bochumer Gymnasien und Gesamtschulen sowie das Berufskolleg Wattenscheid nehmen neben 35 weiteren Ruhrgebiets-Schulen am "Dialog mit der Jugend" teil.

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