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Schulzentrum

Baustellenbesuch beim Neuen Gymnasium

BOCHUM Mehr als 100 Menschen wuseln und werken am und im Neuen Gymnasium Bochum. Das Projekt steht mächtig unter Zeitdruck. Der Eröffnungstermin zum Sommer 2012 kann schon nicht mehr eingehalten werden. Im Hauptgebäude gibt es noch viel zu tun, während hinten bereits die ersten Spiel- und Sportgeräte stehen.

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Ein Blick in das Foyer mit der Treppe nach oben.

Der Innenhof des NGB - selbst bei trübem Wetter ein schicker Anblick.

In dieser Schule darf noch geraucht werden. Fast jeder zweite, der über den Flur hetzt, hat eine Zigarette im Mund. Er trägt aber auch keine Bücher und Hefte sondern Dämmwolle, Kabel oder Werkzeug mit sich herum. Willkommen auf der Großbaustelle Neues Gymnasium.

Baustelle Neues Gymnasium

Das Foyer das Neuen Gymnasiums nimmt Formen an: Das Dach ist längst gespannt und aufgeblasen, der Innenraum wird derzeit feinverputzt. Die Freifläche dient als Materiallager.
Hinter dem Neuen Gymnasium haben bereits die Arbeiten am Außengelände begonnen. Der Bauteil B steht völlig ohne Gerüst.
Im Stockwerk zwei des NGB fliegen die Funken.
Flur im Neuen Gymnasium mit Blick auf den Innenenhof des hinteren Gebäudes.
Ein Klassenraum - noch ohne Beleuchtung und Tischen. Die abgehangenen Decken dienen dem Schallschutz. Einen Hall gibt es in den Räumen quasi nicht.
In den Treppenhäusern ist noch viel zu tun - scheint es. Der Projektleiter der EGR sagt: Das geht schnell.
Arbeiten im Foyer das Neuen Gymnasiums.
Die Notausgänge sind schon markiert - provisorisch.
EGR-Projektleiter Hans-Erich Becker-Faoro in einem der fast fertigen Klassenräume: Circa 60 Quadratmeter sind sie groß, sehen aber viel kleiner aus.
Mehr als 30 Unternehmen sind derzeit am Neuen Gymnasium tätig. Überall wird gearbeitet.
Das ist keine Kunst - das ist Kabelsalat. Der Fachmann wird aber wissen, wohin welcher Kabelstrang führt.
Ein Blick in das Foyer mit der Treppe nach oben.
Die Baupläne für das Neue Gymnasium.
Arbeiten am Neuen Gymnasium an der Querenburger Straße.
Im ersten Stock werden derzeit die Decken abgehangen, dadrüber verlaufen Kabel und Leitungen.
EGR-Projektleiter Hans-Erich Becker-Faoro.
In diesem Bereich musste noch mal neu betoniert werden .
Ein Blick in die zukünftigen Sanitär-Einrichtungen.
Der Innenhof des NGB - selbst bei trübem Wetter ein schicker Anblick.
Das verschwindet alles unter der Decke.
An der Fassade des NGB wird noch gearbeitet. Das Farbband ist noch nicht gänzlich angebracht.
In drei Sprachen umfließt der erste Satz der UN-Menschenrechtskonvention das neue Schulgebäude - allerdings muss man das wissen. Auch aus der Entfernung ist es kaum zu lesen.
Das Außengelände ist mit vielen Bodenwellen gestaltet. Sitzsteine durchbrechen die Pflasterung.
Auch eine kleine Kletterwand ist schon installiert.
Und für Basketballfreunde steht der Korb schon bereit.
Blick auf das Neue Gymnasium Bochum. Nach den Herbstferien soll der Schulbetrieb dort losgehen.
Der hintere Teil des NGB ist so gut wie fertig (ohne Gerüst), vorne gibt es noch mehr zu tun.

Circa 100 Menschen arbeiten hier. 35 Unternehmen. Die einen legen Fliesen, ein Stockwerk darüber wird die indirekte Beleuchtung des Flurs installiert. Im Foyer finden Feinputz-Arbeiten statt und ein Dreierteam versucht den Aufzug in Gang zu bringen. Draußen werden die letzten Elemente des Farbbandes angebracht. Im hinteren Bereich pflastern sie bereits den Schulhof. Spielgerüste und Bäume stehen schon. Im Herbst soll der Unterricht am Neuen Gymnasium endlich starten. Etwas später als geplant. Das Projekt ist im Verzug. Ein Rechtsstreit bei der Auftragsvergabe von Estricharbeiten hat den Zeitplan umgehauen – vier Wochen wurde gestritten. Während dieser Zeit ruhten die Arbeiten am Boden.Letztlich war der EGR nichts vorzuwerfen. Projektleiter Hans-Erich Becker-Faoro ist zufrieden. Auch wenn das Gymnasium dadurch erst nach den Herbstferien öffnen kann. Sein schlechtes Gewissen hält sich in Grenzen. „Wir stemmen diesen Bau in 18 Monaten. Das ist eine sehr gute Zeit“, sagt Becker-Faoro.

Bis August soll der 31,7 Millionen Euro teure Bau fertig sein. Dann beginnt die Inneneinrichtung. „Die ganze Technik parallel einzubauen, das bringt nichts“, sagt er. Zu sensibel reagieren Beamer und die elektronischen Tafeln auf Baustaub. „Da sind wir aus anderen Projekten schlauer geworden.“ Jeder der Klassenräume bekommt eine E-Tafel installiert. „Kreide wird es in diesem Haus nicht mehr geben“, so Becker-Faoro. Circa 400 000 Euro würden die Tafeln kosten. Alles im Preis mit drin. Und diesen will der Projektleiter auch nicht überreizen – zumal Schuldezernent Michael Townsend das Neue Gymnasium gern anführt, wenn es darum geht, den Kostenrahmen zu halten. „Die Aufträge und Nachträge sind inzwischen alle eingepreist. Ich denke das wird eine finanzielle Punktlandung“, verspricht Becker-Faoro. Plus oder minus fünf Prozent. Diesen Spielraum will er sich erhalten.

Direkt neben dem Neubau des NGB sind derweil die Abrissbagger zugange. Ein weiteres Großprojekt, für das Becker-Faoro verantwortlich ist. Die Hans-Böckler-Realschule wird für mehr als zehn Millionen Euro kernsaniert. Derzeit steht vom hinteren Gebäudeteil nur noch ein Gerippe. Im Sommer 2013 soll auch dieses Projekt fertig sein.

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