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Bewährung trotz 14 Vorstrafen

WITTEN Weil er spätabends im Laufschritt in Witten unterwegs war, zog ein heute 49-Jähriger die Aufmerksamkeit einer Zivilstreife auf sich. Und weil er für die Beamten kein Unbekannter war, hefteten sie sich ihm unbemerkt an die Fersen. Die „Joggingtour“ durchs nächtliche Witten inklusive Diebstahls brachte ihm jetzt zehn Monate auf Bewährung ein.

Nach einer ersten Kontrolle durch die Polizeibeamten eigentlich vorgewarnt, kehrte der heroinabhängige Vater eines 17-jährigen Sohnes dennoch an den Tatort Ecke Ardey-/Schlachthofstraße zurück. Weil die Beamten getreu dem Motto „Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser“ weiterhin auf ihn „aufgepasst“ hatten, ertappten sie ihn jetzt auf frischer Tat – beim „Angeln“ einer Gasmake, Mützen und Handschuhen aus dem Schaufenster eines Lagers für Militärartikel.

Stoßdolch dabeiVor dem Schöffengericht musste er sich jetzt verantworten. Und weil er bei der Tat, die er bestritt, in seinem Portemonnaie einen Stoßdolch mitgeführt hatte, verurteilte ihn das Gericht wegen Diebstahls mit Waffe.

14 Verurteilungen Richter Bernd Grewer in der Urteilsbegründung ganz deutlich: „Wer klaut und Waffen dabei hat, ist ein gefährlicher Mensch.“ 14 Verurteilungen enthält sein Strafregister, weshalb der Knackpunkt des Verfahrens hieß: Bewährung – ja oder nein. Nach Anhörung der Zeugen und reiflicher Überlegung entschied sich das Schöffengericht, die Strafe auf Bewährung auszusetzen: Die Beute war gering und es schien glaubhaft, dass der Angeklagte nicht geplant hatte, die Waffe im Portemonnaie einzusetzen. Und da er lange Jahre nicht gewalttätig geworden war, kam er mit diesem blauen Auge und einer deutlichen Warnung durch Richter Grewer davon: „Wenn Sie jemandem ein Haar krümmen oder einen Bruch machen, sind Sie weg.“ Vier Jahre muss er sich nun bewähren, sonst wird die Aussetzung widerrufen.

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