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Blaue Tonne: Altpapierpreis ist rapide gesunken

WITTEN Die Finanzkrise reicht weiter als man denken mag. Sie lässt nicht nur den Wert mancher Spareinlage schrumpfen, sogar der Inhalt blauer Tonnen ist nur noch die Hälfte wert.

Blaue Tonne: Altpapierpreis ist rapide gesunken

Die Blaue Tonne ist wegen fallender Altpapierpreise kaum noch rentabel.

Hatte der Kreis im Sommer noch in einer Hau-Ruck-Aktion alle Haushalte mit blauen Tonnen ausgestattet, um sich das lukrative Geschäft mit alten Zeitungen und leergegessenen Pizzakartons nicht von Privatunternehmern streitig machen zu lassen, sind die Einnahmen jetzt rapide gesunken.

„Wir haben in diesem Jahr schon 80 bis 85 Euro pro Tonne Altpapier an den Kreis gezahlt, aktuell sind es noch 55 Euro. Pro Monat sammeln wir im Kreis über 2000 Tonnen Altpapier“, listet Klaus Erlenbach, Geschäftsführer der Firma AHE, die vom Kreis mit der Entsorgung beauftragt ist, Zahlen auf. Dass der Altpapierpreis zum Jahresende fällt, ist für ihn nichts Neues. Der Preisverfall in diesem Jahr sei jedoch extrem und eindeutig von der Wirtschaftskrise beeinflusst.  

„Der fernöstliche Markt für Altpapier ist völlig zusammengebrochen. Papierfabriken in China haben im September ihre Produktion total eingestellt“, schildert der Abfallexperte. Hintergrund ist, dass weniger Waren verkauft und produziert und daher auch weniger Waren verpackt werden müssen. Altpapier aus dem EN-Kreis wird zwar an die heimische Papierindustrie verkauft, aber auch die zahlt jetzt wesentlich weniger, weil das Angebot einfach größer ist, wenn kaum Altpapier in den Export geht.

Die blauen Tonnen hält Erlenbach aber nach wie vor für sinnvoll: „Man kann davon ausgehen, dass die Nachfrage für Altpapier bald wieder zunimmt. Dass die Kommunen diesen Markt nicht einem privaten Wettbewerber überlassen wollten, war allemal richtig.“ Mit dem Papierverkauf will der Kreis die Müllentsorgungsgebühren für die Bürger stabil halten. Ob das gelingen wird, wenn der Papierpreis nicht bald wieder anzieht, ist fraglich.

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