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Tag der Architektur

Blickfang an der Rauendahlstraße entstand in Eigenregie

BOMMERN Wo sich vor knapp zwei Jahren noch der Kiosk von Jochen Burow an der Bommerbank befand, ist heute ein architektonischer Blickfang entstanden. Die Wittener Architekten Thorsten Krause (32) und Thomas Probst (36) haben den starken Kontrast von Neu zu Alt gewagt. Am Tag der Architektur öffnet das Haus seine Türen für Interessierte.

Blickfang an der Rauendahlstraße entstand in Eigenregie

An das 1930 errichtete Haus an der Ecke Rauendahlstraße 18 und Bommerbank wurde ein würfelförmiger Anbau aus Lärchenholz gesetzt.

An das 1930 von Heinrich und Helene Kreisler errichtete Haus setzten sie einen würfelförmigen Anbau – ganz aus Lärchenholz. Die markante Ecke an Rauendahlstraße 18 und Bommerbank hat dadurch eine optische Aufwertung erfahren. Gefällig passt sich der Anbau in die Bebauung ein, auch wenn er durch seine Erscheinung Aufmerksamkeit erregt. Ein Architektenhaus eben. Denn Thomas Probst mit seiner Familie ist eine der beiden Wohn-Parteien. Das Erdgeschoss hat seine Schwester Thurid mit Ehemann Christian Pfarre bezogen.

Architektonischer Blickfang an der Rauendahlstraße

Wo sich vor knapp zwei Jahren noch der Kiosk von Jochen Burow befand, ist heute ein architektonischer Blickfang entstanden: An das 1930 errichtete Haus an der Ecke Rauendahlstraße 18 und Bommerbank wurde ein würfelförmiger Anbau aus Lärchenholz gesetzt. (Foto: Thomas Probst)
Wo sich vor knapp zwei Jahren noch der Kiosk von Jochen Burow befand, ist heute ein architektonischer Blickfang entstanden: An das 1930 errichtete Haus an der Ecke Rauendahlstraße 18 und Bommerbank wurde ein würfelförmiger Anbau aus Lärchenholz gesetzt. (Foto: Thomas Probst)
Wo sich vor knapp zwei Jahren noch der Kiosk von Jochen Burow befand, ist heute ein architektonischer Blickfang entstanden: An das 1930 errichtete Haus an der Ecke Rauendahlstraße 18 und Bommerbank wurde ein würfelförmiger Anbau aus Lärchenholz gesetzt. (Foto: privat)
Wo sich vor knapp zwei Jahren noch der Kiosk von Jochen Burow befand, ist heute ein architektonischer Blickfang entstanden: An das 1930 errichtete Haus an der Ecke Rauendahlstraße 18 und Bommerbank wurde ein würfelförmiger Anbau aus Lärchenholz gesetzt. (Foto: privat)
Wo sich vor knapp zwei Jahren noch der Kiosk von Jochen Burow befand, ist heute ein architektonischer Blickfang entstanden: An das 1930 errichtete Haus an der Ecke Rauendahlstraße 18 und Bommerbank wurde ein würfelförmiger Anbau aus Lärchenholz gesetzt. (Foto: Thomas Probst)
Wo sich vor knapp zwei Jahren noch der Kiosk von Jochen Burow befand, ist heute ein architektonischer Blickfang entstanden: An das 1930 errichtete Haus an der Ecke Rauendahlstraße 18 und Bommerbank wurde ein würfelförmiger Anbau aus Lärchenholz gesetzt. (Foto: privat)
Wo sich vor knapp zwei Jahren noch der Kiosk von Jochen Burow befand, ist heute ein architektonischer Blickfang entstanden: An das 1930 errichtete Haus an der Ecke Rauendahlstraße 18 und Bommerbank wurde ein würfelförmiger Anbau aus Lärchenholz gesetzt. (Foto: privat)
Wo sich vor knapp zwei Jahren noch der Kiosk von Jochen Burow befand, ist heute ein architektonischer Blickfang entstanden: An das 1930 errichtete Haus an der Ecke Rauendahlstraße 18 und Bommerbank wurde ein würfelförmiger Anbau aus Lärchenholz gesetzt. (Foto: privat)
Wo sich vor knapp zwei Jahren noch der Kiosk von Jochen Burow befand, ist heute ein architektonischer Blickfang entstanden: An das 1930 errichtete Haus an der Ecke Rauendahlstraße 18 und Bommerbank wurde ein würfelförmiger Anbau aus Lärchenholz gesetzt. (Foto: privat)
Wo sich vor knapp zwei Jahren noch der Kiosk von Jochen Burow befand, ist heute ein architektonischer Blickfang entstanden: An das 1930 errichtete Haus an der Ecke Rauendahlstraße 18 und Bommerbank wurde ein würfelförmiger Anbau aus Lärchenholz gesetzt. (Foto: privat)
Wo sich vor knapp zwei Jahren noch der Kiosk von Jochen Burow befand, ist heute ein architektonischer Blickfang entstanden: An das 1930 errichtete Haus an der Ecke Rauendahlstraße 18 und Bommerbank wurde ein würfelförmiger Anbau aus Lärchenholz gesetzt. (Foto: privat)
Wo sich vor knapp zwei Jahren noch der Kiosk von Jochen Burow befand, ist heute ein architektonischer Blickfang entstanden: An das 1930 errichtete Haus an der Ecke Rauendahlstraße 18 und Bommerbank wurde ein würfelförmiger Anbau aus Lärchenholz gesetzt. (Foto: privat)
Wo sich vor knapp zwei Jahren noch der Kiosk von Jochen Burow befand, ist heute ein architektonischer Blickfang entstanden: An das 1930 errichtete Haus an der Ecke Rauendahlstraße 18 und Bommerbank wurde ein würfelförmiger Anbau aus Lärchenholz gesetzt. (Foto: privat)
Wo sich vor knapp zwei Jahren noch der Kiosk von Jochen Burow befand, ist heute ein architektonischer Blickfang entstanden: An das 1930 errichtete Haus an der Ecke Rauendahlstraße 18 und Bommerbank wurde ein würfelförmiger Anbau aus Lärchenholz gesetzt. (Foto: privat)
Wo sich vor knapp zwei Jahren noch der Kiosk von Jochen Burow befand, ist heute ein architektonischer Blickfang entstanden: An das 1930 errichtete Haus an der Ecke Rauendahlstraße 18 und Bommerbank wurde ein würfelförmiger Anbau aus Lärchenholz gesetzt. (Foto: privat)
An das 1930 errichtete Haus an der Ecke Rauendahlstraße 18 und Bommerbank wurde ein würfelförmiger Anbau aus Lärchenholz gesetzt.
Wo sich vor knapp zwei Jahren noch der Kiosk von Jochen Burow befand, ist heute ein architektonischer Blickfang entstanden: An das 1930 errichtete Haus an der Ecke Rauendahlstraße 18 und Bommerbank wurde ein würfelförmiger Anbau aus Lärchenholz gesetzt. (Foto: Thomas Probst)

Dass die Wahl aufs alte Kreisler-Haus fiel, haben die jetzigen Bewohner eher dem Zufall zu verdanken. „Es war ein Glücksgriff aus dem Internet“, so Christian Pfarre. „Wir haben ein schönes, altes Haus mit Potenzial in netter Lage gesucht“, ergänzt sein Schwager. Beide sind von Haus aus Tischler. Thomas Probst hat dann aber noch den Architekten „drauf gesattelt“. Daher war es für Probst und Pfarre Ehrensache, so viel Eigenleistung wie möglich zu erbringen. Das Haus wurde kernsaniert. „Alles vom Kanaldeckel an ist neu“, verrät Christian Pfarre. „Es hat Neubaustatus“, sagt Thomas Probst.

Nach dem Anbau wuchs die Gesamt-Wohnfläche auf jetzt 310 Quadratmeter. „Jede Wohnung hat rund 36 Quadratmeter hinzugewonnen“, erklärt Thomas Probst. Und durch die bodentiefen Fensterfronten zur Gartenseite bekommen die Räume den Charakter eines grünen Wohnzimmers. „Die Balkone sind überdacht, so dass garantiert keine Grillfete ins Wasser fallen muss. Zu Beginn der Arbeiten im Oktober 2009 musste als erstes der Kiosk verschwinden, um Platz für den Anbau zu schaffen. Danach ging’s ans Eingemachte, wobei nur die Außenwände so blieben, wie sie waren.

Jetzt verfügen beide Wohnungen über einen ähnlichen Zuschnitt, ein offener Küchen-Wohnbereich bildet das Zentrum. Große hölzerne Esstische verbreiten Familiensinn. Eine Fußbodenheizung unter geölten Eichdielen sorgt im Winter für heimelige Atmosphäre. Ein Andenken an die Renovierung leistet den Brückenschlag zu den Anfängen des alten Gemäuers. Unter Dachziegeln fand sich eine Uralt- Bierflasche mit dem Aufdruck Fritz Wittmer, wahrscheinlich getrunken und vergessen vom damaligen Zimmermann...

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