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Fest für Symphonie

BoSy laden zum Bürgerbrunch an der Marienkirche

BOCHUM Das Hin und Her rund um das Musikzentrum in der Innenstadt machte die Bochumer Symphoniker (BoSy) zuletzt eher zum Teil politischer als künstlerischer Diskussionen. Das soll sich jetzt, wo alles in trockenen Tüchern scheint, ändern: Für Sonntag, 24. Juni, laden das Orchester, die Stiftung Bochumer Symphonie und die Musikschule zu einem Bürgerbrunch auf dem Platz an der Marienkirche.

BoSy laden zum Bürgerbrunch an der Marienkirche

Noch vor dem Bürgerbrunch am Sonntag findet am Mittwoch (20.) um 20 Uhr ebenfalls eine Open-Air-Veranstaltung der Bochumer Symphoniker statt: Das traditionelle Konzert auf der Bühne im Bermuda-Dreieck.

„Einen Tag lang wollen wir zeigen, was im Musikzentrum passieren kann“, sagt Stiftungsgeschäftsführerin Britta Freis. Und das sind eben nicht nur Veranstaltungen des städtischen Orchesters, sondern auch der verschiedensten Musikschulensembles, des Projekts „Jedem Kind ein Instrument“ (Jeki) und der Bochumer Chöre.

Damit Musiker und Besucher wirklich gemeinsam feiern, gibt es keine zentrale Bühne mit einem Programm von oben. Die Musiker tauchen an verschiedenen Stellen des Platzes auf, mischen sich unter ihre Zuhörer. Die Blechbläser-Fanfare, die das Grußwort von Oberbürgermeisterin Ottilie Scholz ankündigt, wird so sicher überall zu hören sein. Für die kammermusikalischen Einlagen vom Flöten-Duett über ein Harfen-Quartett bis zum Salonorchester muss man vielleicht ein paar Schritte näher treten. Den Start in den Bürgerbrunch gestalten um 11 Uhr Harry Curtis und der Philharmonische Chor mit einem gemeinsamen Singen. Letzter Programmpunkt sind kurz vor 18 Uhr die Stiepeler Dorfmusikanten, eine volkstümliche Bläsertruppe bestehend aus Symphonikern. Ein weiterer Höhepunkt ist um 12 Uhr das etwa 40-minütige Konzert des Jugendsinfonieorchesters. Ebenso wie die BoSy ist es derzeit praktisch heimatlos und fiebert dem Bau des Musikzentrums entgegen.

Ebenso die Gastronomen aus dem nahen Bermuda-Dreieck: Sie freuen sich auf das potentielle neue Publikum, das das Zentrum mit sich bringen könnte. Am Sonntag sorgen sie für die kulinarische Verpflegung. Von 12 bis 14 Uhr brät Generalmusikdirektor Steven Sloane höchstpersönlich Burger am Stand des Café Tucholsky. Und am Zapfhahn steht zu eben dieser Zeit niemand geringeres als Hugo Fiege.

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