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Rettungshundestaffel

Bochumer Feuerwehr kommt auf den Hund

BOCHUM Sie kommen immer dann zum Einsatz, wenn das Gelände besonders unwegsam ist oder in der Dunkelheit nach Menschen gesucht werden muss: Rettungshunde. Auch auf Bochumer Stadtgebiet gibt es ab sofort eine Rettungshundestaffel. Ihren Sitz hat sie in der Feuerwehrwache Wattenscheid.

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Durch eine Spende der Stadtwerke konnte die in Wattenscheid ansässige Rettungshundestaffel ein Fahrzeug kaufen.

Durch eine Spende der Stadtwerke konnte die in Wattenscheid ansässige Rettungshundestaffel ein Fahrzeug kaufen.

Durch eine Spende der Stadtwerke konnte die in Wattenscheid ansässige Rettungshundestaffel ein Fahrzeug kaufen.

Dort können die ehrenamtlichen Helfer nun auch ihr neues Auto unterstellen, das mittels einer Spende der Stadtwerke finanziert wurde. Organisiert ist die Rettungshundestaffel als Verein, der mit vollem Namen „Rettungshundestaffel für Feuerwehren NRW“ heißt. Wegen dieser Struktur sei es bisher so gewesen, dass die 16 Mitglieder jeweils mit ihren eigenen Autos zu den Einsatzorten anfahren mussten, sagt Susann Waydhas.

Die Essenerin ist Vorsitzende des in ganz Nordrhein-Westfalen tätigen Vereins und erklärt, dass die Anfahrt mit Privatwagen die Mitglieder teils vor arge Probleme stellte: „Wir haben viel Ausrüstung und mussten die oft von Auto zu Auto umladen“, sagt sie. Doch damit ist es nun vorbei. Im letzten Jahr bewarb sich der Verein bei den Stadtwerken als Zukunftsprojekt – und stieß dort großes Interesse: „Unser Betriebsrat hat sich besonders stark gemacht“, sagt Dietmar Spohn, Geschäftsführer der Stadtwerke.

Bisher ohne Standort

Auch er selbst kenne aus seiner langen beruflichen Vergangenheit die Arbeit von Rettungshundestaffeln bei Einsätzen nach Arbeitsunfällen, sagt Spohn. So bewilligte der Aufsichtsrat der Stadtwerke schnell die Förderung des Vereins mit 25.000 Euro, von dem sich das Team um Susann Waydhas ein gebrauchtes Auto und die entsprechende Ausrüstung kaufen konnte.

Neben sieben Sitzplätzen für die Hundeführer gibt es dort fünf Hundeboxen und genügend Platz für Computer, Drucker und sogar einen Stromgenerator. Doch nicht nur das Fahrzeug ist neu, sondern auch der Standort. Bisher hatte die Rettungshundestaffel keinen eigenen Raum, fuhren die Mitglieder dezentral von dort aus los, wo sie gerade waren. An der Feuerwehrwache I an der Wattenscheider Grünstraße bekommen die ehrenamtlichen Helfer nun Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt.

„Die Feuerwehr Bochum hat uns super nett aufgenommen“, sagt Waydhas. Was wohl auch daran liegt, dass sich der Verein bereits mehrfach im Ernstfall beweisen konnte. Auf sechs Einsätze hat es die Staffel von Waydhas und ihren Kollegen im letzten Jahr gebracht und wurde dabei unter anderem mit der Suche nach vermissten Personen beauftragt.

Suche nach Vermissten

Wie sehr die Hunde dabei von Vorteil sein können, erklärt die Vorsitzende: „In Haan wurde eine 81-Jährige seit drei Tagen vermisst. Mein Hund hat an einer Stelle angeschlagen, die bereits abgesucht wurde. Dort lag die hilflose Frau so versteckt im Gebüsch und zwischen Müll, dass sie von den Helfern übersehen worden war.“

Dass die Hundestaffel, die nicht nur im Ruhrgebiet tätig ist, nun ausgerechnet in Wattenscheid unterkommen ist, liegt nicht nur am guten Kontakt zur Feuerwehr Bochum. Denn über die direkte Anbindung an die Autobahn A40 sind die 16 ehrenamtlichen Helfer nun nicht nur schnell am zentralen Stützpunkt, sondern erreichen von dort aus auch gut die jeweiligen Einsatzorte.  

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