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Austausch

Bochumer Netzwerk bietet Hilfe bei Essstörungen

BOCHUM Für von Essstörungen betroffene Menschen ist Hilfe wichtig - bisher gab es aber deutliche Schnittstellenprobleme unter den einzelnen betreuenden Institutionen. Dem versucht das "Netzwerk Essstörungen Bochum" nun entgegenzuwirken. Mit 30 Mitgliedern ist das Netzwerk bereits vergleichsweise groß.

Bochumer Netzwerk bietet Hilfe bei Essstörungen

Das „Netzwerk Essstörungen Bochum“ rührt die Werbetrommel – mit dabei (v.l.n.r.) Dr. Katrin Hötzel, Zentrum für Kinder- und Jugendpsychotherapie am Forschungs- und Behandlungszentrum für psychische Gesundheit der RUB, Dr. Gabriele Gerlach, stellv. Klinikdirektorin der LWL-Universitätsklinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Prof. Dr. Stephan Herpertz, Klinikdirektor, und Markus Grave, Leitender Oberarzt der Abteilung für Kinder- und Jugendpsychiatrie des HELIOS St. Josefs-Hospitals Bochum-Linden.

Essstörungen sind vielfältig - oft wissen die Betroffenen nicht, an wen sie sich wenden sollen und vor allem dauert es häufig sehr lang, bis den Betroffenen geholfen werden kann. Deswegen hat sich im vergangenen Jahr das „Netzwerk Essstörungen Bochum“ gegründet. Mittlerweile haben sich rund 30 Teilnehmende verschiedener Einrichtungen diesem Netzwerk angeschlossen.

Ziel ist es, den Betroffenen effektiver und vor allem auch schneller bei ihrer Essstörung helfen zu können. Die Mitglieder des Netzwerks treffen sich regelmäßig und tauschen ihr Wissen untereinander aus. Von Essstörungen betroffen sind vor allem junge Mädchen und Frauen zwischen 14 und 35 Jahren. Häufig resultiert eine Essstörung aus schwerwiegenden seelischen Problemen. Eine Essstörung kann sich in den verschiedensten Formen äußern. Magersucht, Sulimie und Binge-Eating-Störungen sind die typischsten Krankheitsbilder.

All diese Störungen müssen, so das Netzwerk, dringend behandelt werden. Häufig müssen die Betroffenen sogar in Spezialkliniken behandelt werden. Gründerin des Netzwerks Dr. Gabriele Gerlach erklärt: „Das Netzwerk dient dem Austausch und der Überwindung von Schnittstellenproblemen.“ Sie hofft, dass durch das Netzwerk „auch Hausärzte besser wissen, an wen sie Betroffene überweisen können und dadurch Schwellenängste gemindert werden können.“ Mit dem Netzwerk sollen die einzelnen Anlaufstellen mehr voneinander wissen, sich austauschen und Betroffene besser beraten können.

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