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Bomben unter Witten?

INNENSTADT Hier sieht es aus wie auf dem Schlachtfeld, könnte sich so mancher Wittener Bürger denken, wenn er vor dem Parkplatz an der Dortmunder Straße steht. Denn hier ist bereits seit September die Durchfahrt versperrt, der Kampfmittelräumdienst ist im Einsatz.

Bomben unter Witten?

Bombensuche an der Dortmunder Straße.

37 Löcher werden derzeit gebohrt – jedes sieben Meter tief. Über ein Kunststoffrohr wird eine Sonde herabgelassen, die die Gegend nach Metall überprüft, besser: Bomben sucht. Momentan gibt es viele dieser Verdachtsmomente in Witten. Anlass für die Suche sind Baupläne wie zum Beispiel für die Gastankstelle der Stadtwerke an der Dortmunder Straße. „So kamen dann auch die Punkte zum Vorschein, die wir jetzt untersuchen“, erklärt Gerhard Pfaff von der Feuerwehr, zuständig für den Kampfmittelräumdienst.

Pläne aus dem Krieg Pläne aus dem Zweiten Weltkrieg zeigen besonders verbombte Gebiete an, „denn wer bauen will, muss gewährleisten, dass sich keine Kampfmittel auf dem Grundstück befinden“, weiß Pfaff. Und so wurden der Verdachtspunkt unter der Dortmunder Straße in Höhe der beiden Tankstellen entdeckt. „Da muss jetzt was gemacht werden“, sagt Gerhard Pfaff. Ab nächsten Mittwoch (28.11.) sollen auch hier 37 Löcher gebohrt werden. Doch damit der Verkehr nicht zu sehr beeinträchtigt wird, kommt zunächst die Fahrbahn in Richtung Stadt dran, danach die andere. „Da es ja zwei Spuren stadteinwärts gibt, weichen wir darauf aus und die Fahrt in beide Richtungen ist geregelt“, erklärt Pfaff die Verkehrs-Situation.

Weiter zur Pferdebachstraße Fahrbahndecke auf, Schutt weg, 37 Bohrungen à sieben Meter Tiefe in drei Tagen, Decke wieder drauf, den Teer ein bis zwei Tage aushärten lassen und fertig. Für die Bohrungen werde ein drehender und nicht schlagender Bohrkopf verwendet, die ganze Aktion sei demnach ungefährlich, meint Pfaff. So lange keine Bombe gefunden wird. Drei Wochen sind eingeplant. Natürlich könnte Frost die Arbeiten verzögern, aber zu lange sollte es nicht dauern. Denn die nächste Verdachtsfläche wartet schon: die Pferdebachstraße kurz vor dem EVK ist im Januar dran.

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