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Informationsveranstaltung

Bürger sehen das Projekt "Ostpark - neues Wohnen" kritisch

LAER Meinungen zum Wohnbauprojekt Ostpark gibt es viele. Ein Informationsabend, bei dem das Großprojekt der Öffentlichkeit vorgestellt wurde, stieß am Dienstagabend, 24. Juni, auf großes Interesse. Die Verantwortlichen des Projekts und Bürger kamen zusammen. Es wurde informiert und diskutiert. Dabei wurden Sorgen deutlich.

Bürger sehen das Projekt "Ostpark - neues Wohnen" kritisch

Der Informationsbedarf ist hoch und die Stadt setzt auf Transparenz und Mitbestimmung der Bürger. Auf dem eigens eingerichteten Themenmarktplatz konnten sich die Besucher zu jedem Bereich genau informieren.

Für ein geteiltes Echo sorgt seit dem offiziellen Baubeschluss der geplante Wohnpark auf dem Gelände der alten Stadtgärtnerei. Am Dienstagabend stellten die Verantwortlichen das ehrgeizige Großprojekt erstmals der Öffentlichkeit vor. Der Andrang in der Evangelischen Fachhochschule Laer war groß. Viele Anwohner und Interessierte, auch aus anderen Stadtteilen, waren zum Infoabend gekommen. Mehr als 20 Mitarbeiter der Stadtverwaltung waren anwesend, um den Bürgern Rede und Antwort zu stehen.

Während die Verantwortlichen des Projektes um Transparenz bemüht waren, sahen die Bürger das Langzeitprojekt eher skeptisch. Besonders die Anwohner des Eichendorffwegs bangen um ihr bis dato „kleines Paradies“. Verkehrslärm, Straßenführung, Klima und Bebauung des Areals – es ist gleich ein ganzer Forderungskatalog, den die Bürgerinitiative Eichendorffweg Altenbochum zusammengestellt hat. „Wir sind nicht dagegen, dass Bochum wächst. Aber wir wollen mitreden und wünschen uns einen intensiven Dialog mit allen Beteiligten“, betonte Karl-Heinz Grzenia.

Die Begeisterung der Anwohner hielt sich bei dem Gedanken, für bis zu 25 Jahre an einer Großbaustelle zu wohnen, spürbar in Grenzen. Während Heike Schmidtchen, Kanzlerin der Evangelischen Fachhochschule, um Parkplätze bangt und eine Beeinträchtigung der zukünftigen Weiterentwicklung der Bildungseinrichtung fürchtet, hat Peter Rösler vom ansässigen Sportverein ganz andere Sorgen. „Die Bedürfnisse der Bürger werden hier nicht berücksichtigt. Vor allem weil die Anlage laut Plan viel zu weit an den Rand der neuen Quartiere gepackt wird“, macht er seiner Empörung Luft.

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