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Umbau

Bürgerzentrum weicht Kita-Erweiterung

RÜDINGHAUSEN Noch vor zwei Jahren hatte der SPD-Ortsverein Rüdinghausen den Eingangsbereich des Bürgerzentrums an der Wemerstraße renoviert. Doch mit dem Monatsende wird es aufgegeben: „Wir haben viel Herzblut reingesteckt und sind ein bisschen traurig. Doch es ist gut, dass jetzt für den Kindergarten ausgebaut wird“, sagt Ulrike Kurenbach, Schriftführerin des Ortsvereins.

Bürgerzentrum weicht Kita-Erweiterung

Das Bürgerzentrum Rüdinghausen schließt. Künftig wird die Fläche dem Kindergarten zur Verfügung stehen.

Die Partei verlässt das Gebäude, denn auch die Interessengemeinschaft Alte Rüdinghauser Schule, die das Zentrum betrieb und den Saal in der Vergangenheit für Feiern vermietet hat, sieht offenbar keinen großen Bedarf mehr für das Angebot. „Wir haben darum schnell zueinander gefunden“, bekräftigt Jugendamtsleiterin Jutta Schmidt. Denn gleichzeitig stand der im nebenan gelegenen Altbau untergebrachte städtische Kindergarten unter Druck, sich zu verändern. „Die Unterbringung entspricht nicht mehr den verschärften Brandschutzbestimmungen“, erklärt Jutta Schmidt.

Damit bezieht sie sich auf das Obergeschoss, das der Kindergarten derzeit zusätzlich zur Erdgeschossfläche noch nutzt. „Wenn es mal brennt, haben wir da mit den Babys keine Chance rauszukommen. Man kann sie ja nicht wie Kleinkinder an die Hand nehmen und die Treppe herunterlaufen.“ Jutta Schmidt hofft, dass der Umbau noch in der zweiten Jahreshälfte beginnen kann. 140 000 Euro sollen investiert werden. Noch stehe aber das Geld nicht bereit. „Es muss auch noch eine Nutzungsänderung für das Gebäude beschlossen werden.“ Mit dem Umbau soll die Kindertagesstätte auch deutlich Platz gewinnen: „Wir wollen zukunftsfähig bleiben“, betont Schmidt.

 Bei Bedarf könnte dann auch eine weitere Gruppe in der Einrichtung angeboten werden. In Rüdinghausen sei die Versorgung mit Kitaplätzen allerdings nicht schlecht. Spruchreif werde das erst fürs Kindergartenjahr 2013/14. Dann wird es auch ernst mit dem Rechtsanspruch auf einen Platz für Unter-Dreijährige. Dabei zähle letztlich nicht, ob die Stadt die gesetzlich vorgeschriebene Quote von 32 Prozent erfülle oder nicht: „Wir müssen im Einzelfall etwas anbieten können.“ Angeregt durch das Landesjugendamt müsse darum nach den Sommerferien verstärkt darüber nachgedacht werden, ob die Einrichtung von Nachmittagsgruppen helfen kann.

Eltern, die beispielsweise im Einzelhandel beschäftigt seien, hätten durchaus Bedarf. „Vielleicht gibt es ja einen Kindergartenträger, der dafür zentral gelegene Räume anbieten kann“, überlegt die Jugendamtsleiterin. Susanne Linka

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