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Furioser Auftakt

Casper bringt Fans beim Zeltfestival zum Kreischen

BOCHUM/WITTEN Wie man das Zeltfestival Ruhr standesgemäß eröffnet, das machte Casper am Freitagabend vor: Im ausverkauften Sparkassen-Zelt feierten 5000 Fans den Rapper, seine Musik und sich selbst. 90 Minuten Ausnahmezustand - fast ohne Grund für Kritik.

Casper bringt Fans beim Zeltfestival zum Kreischen

Stark im DIalog mit den Fans: Casper.

Dass es eine gute Idee der Zeltfestival-Macher war, das 17-tägige Musikspektakel von Casper eröffnen zu lassen, wird schon vor Konzertbeginn klar: Der Musiker mit der Reibeisen-Stimme ist ein Publikumsmagnet, die Schlange vor dem Einlass führt einmal um das halbe Festivalgelände herum. Im Sparkassen-Zelt angekommen, machen die Fans ihrer Vorfreude immer wieder mit lauten Schreien Luft. 

Casper beim Zeltfestival Ruhr

Stand selten still: Rapper Casper in Aktion.
Bereit, zu feiern, laut und textsicher: Die Fans von Rapper Casper.
Rapper Casper begrüßt seine Fans beim Zeltfestival.
Stark im DIalog mit den Fans: Casper.
Rapper Casper beim Zeltfestival Ruhr.
Rapper Casper beim Zeltfestival Ruhr.
Bereit, zu feiern, laut und textsicher: Die Fans von Rapper Casper.
Rapper Casper beim Zeltfestival Ruhr.
Rapper Casper beim Zeltfestival Ruhr.
Rapper Casper beim Zeltfestival Ruhr.
Bereit, zu feiern, laut und textsicher: Die Fans von Rapper Casper.
Rapper Casper beim Zeltfestival Ruhr.
Rapper Casper beim Zeltfestival Ruhr.
Bereit, zu feiern, laut und textsicher: Die Fans von Rapper Casper.
Rapper Casper beim Zeltfestival Ruhr.
Bereit, zu feiern, laut und textsicher: Die Fans von Rapper Casper.
Rapper Casper beim Zeltfestival Ruhr.
Bereit, zu feiern, laut und textsicher: Die Fans von Rapper Casper.
Rapper Casper beim Zeltfestival Ruhr.
Feierte seinen Festivalabschluss am Kemnader See: Rapper Casper.
Bereit, zu feiern, laut und textsicher: Die Fans von Rapper Casper.
Rapper Casper beim Zeltfestival Ruhr.
Bereit, zu feiern, laut und textsicher: Die Fans von Rapper Casper.
Bereit, zu feiern, laut und textsicher: Die Fans von Rapper Casper.

Als Casper dann pünktlich um 20.30 Uhr die Bühne betritt, wird der Lärmpegel ohrenbetäubend. „Ihr seid so laut. Wunderbar“, findet der Rapper, und erzählt, dass der Auftritt beim Zeltfestival für ihn und seine Band der letzte Festival-Gig dieses Sommers ist. Und es wirkt, als wollte er diese letzte Gelegenheit, auf der Festival-Bühne auszurasten, verdammt noch mal nutzen. Casper jagt von rechts nach links, er springt, er tritt in die Luft, er gibt alles.  Der größte Teil der Konzertbesucher war von Anfang an heiß auf seinen Auftritt, aber sollte es Zweifler im Zelt gegeben haben, so hat Casper sie spätestens nach zwei Songs rumgekriegt. Los geht es mit „Im Ascheregen“ und die Fans zeigen sich von Anfang an textsicher. Sie singen bei Live-Klassikern wie „Casper Bumaye“ und „Mittelfinger hoch“ mit, sie singen bei ruhigeren Stücken wie „Lilablau“ oder „20 Quadratmeter“ mit und verlängern „Hinterland“ mit einem „Ooheehoo“-Chor aus tausenden Kehlen. 

Casper scheint die besondere Atmosphäre genauso zu genießen wie die, die hier sind, um ihn zu sehen. Welche Ecke des Zelts kann lauter schreien? Kriegen wir es hin, dass beim nächsten Song das komplette Zelt springt? Die Fans machen bei diesen Spielchen bereitwillig mit, singen und springen, reißen sich um die Wasserflaschen, die Casper in die Menge wirft, nachdem er einen Schluck daraus genommen hat.  Nach 90 Minuten mit konstant furioser Stimmung endet der Konzertabend – ein besserer Festival-Auftakt ist kaum vorstellbar. Einziger Wermutstropfen: die Shuttle-Bus-Situation nach Konzertende. Bei 5000 Casper-Fans, von denen wohl die Hälfte noch gar keinen Führerschein besitzt, hätten die Busse gerne alle 10 statt alle 30 Minuten fahren dürfen.  

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