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1200 Castrop-Rauxeler "zeigen Gesicht"

CASTROP-RAUXEL Man muss sein Portrait zwar wie eine Stecknadel im Heuhaufen suchen, aber wer sucht, der findet auch. Seit gestern hängen im Stadtgebiet zwei große Plakate, die Fotos von 1200 Bürgern zeigen. Sie alle haben mitgemacht und sich vom Team Jugendarbeit um Doris Spangenberg und Ulli Müller für die Aktion „Gesicht zeigen 2007“ ablichten lassen.

1200 Castrop-Rauxeler "zeigen Gesicht"

1200 Bürger haben sich für die Aktion gegen rechte Gewalt fotografieren lassen.

Ein schöner Erfolg für anderthalb Wochen Arbeit“, zieht Doris Spangenberg Bilanz. In dieser Zeit war das Team vornehmlich in Schulen unterwegs und zum ersten Mal auch an einem Samstag in der Innenstadt.

Zwei Standorte

Zu sehen ist das Resultat in Form von zwei identischen Plakaten, die an der Oberen Münsterstraße gegenüber von Schreibwaren Lach und am Ickerner Knoten, Ickerner Straße 2, zu sehen sind.

Castrop-Rauxeler, die auch noch ihr Gesicht gegen rechte Gewalt zeigen wollen, sollten am Freitag, 9. November, in die Innenstadt kommen und den Simon-Cohen-Platz ansteuern. Im Rahmen des Schweigemarschs, zu dem der Stadtjugendring zum Gedenken an die Pogromnacht aufruft, schießt das Team Jugendarbeit weitere Fotos. „Die kommen natürlich nicht mehr auf die Plakate, aber dafür ins Internet“, wirbt Doris Spangenberg. Mitte November will der Stadtjugendring mit seiner neuen Homepage online gehen. Dort sollen die gemachten Fotos veröffentlicht werden.Jüdischer Friedhof Der Schweigemarsch startet um 17 Uhr an der Oberen Münsterstraße am Jüdischen Friedhof. Zum Auftakt spricht dort Stadtjugendrings-Vorsitzender Jörg van der Groef. Die Teilnehmer machen auf ihrem Weg zum Platz der Synagoge schließlich Station an der Plakatwand. Auf dem Simon-Cohen-Platz werden die Pfadfinder zu diesem Zeitpunkt schon eine Jurte aufgebaut haben, die die Grundmauern der Synagoge nachzeichnet. „Der Aufbau wird sicherlich mittags schon beginnen“, warnt Friedhelm Libuschewki vom Vorstand vor. In der Jurte ist nachmittags die Ausstellung „Zeitgeschichte der Verfolgung der Juden von 1933 bis 1945 in Deutschland“ zu sehen. Außerdem gibt es wie immer eine Mitmachaktion.

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