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Aldi und Lidl entstehen im Doppelpack

CASTROP-RAUXEL Seit Monaten im Gespräch, ist es jetzt in Tüten: Aldi siedelt sich auf der ehemaligen Castorama-Fläche am Westring an, nur einen Katzensprung entfernt haben die Arbeiten für den neuen Lidl am Standort Kühl bereits begonnen.

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Udo Scheffler

Die Bodenaufschüttungen auf dem ehemaligen Castorama-Gelände haben mit der Bombensuche zu tun. Schlehenkamp

Ein Aldi soll gebaut werden, wo einst Castorama stand.

Zwei Discounter in unmittelbarer Nähe. Zwei Ansiedlungen, um die bekanntlich jahrelang in zähen Verhandlungen in Politik und Justiz gerungen wurde. Wie der im vergangenen Jahr ausgehandelte Kompromiss schmeckt, davon können sich die Verbraucher schon bald ein Bild machen. Wie Architekt Udo Scheffler jetzt bestätigte, soll der Aldi mit einer Verkaufsfläche von 1000 Quadratmetern im Frühjahr 2009 fertiggestellt sein.

"Das wird ein hochmoderner Aldi-Markt, wie es den hier noch nicht gibt", lobt der Flächenentwickler. Die Gesamtnutzfläche des Discounters macht 1500 qm aus, der Bau wird im hinteren Teil des ehemaligen Castorama-Geländes zum Bahndamm hin erfolgen und zwar in einer Flucht mit Fressnapf, Dursty und Co. Der Bauantrag bei der Stadtverwaltung soll kurzfristig gestellt werden, die obligatorische Suche nach Bomben hat bereits begonnen. Beim künftigen Lidl ist sie bereits ergebnislos zu Ende gegangen. Was die weitere Entwicklung des Westringcenters in Sachen Neuansiedlung angeht, betont Udo Scheffler: "Wir werden die Chance nutzen und weitere Läden mit nicht zentrenschädlichen Sortimenten hier ansiedeln."  

Am Standort Kühl, wo das ehemalige Autohaus abgerissen wurde, soll der Lidl bereits Ende Oktober fertiggestellt sein. Er umfasst knapp 800 qm und bekommt 70 Parkplätze. Die Landschaftsbaufirma Linneweber ist für Ausschachtung, Entwässerung, Außenanlagen, Parkplatz und Bepflanzung zuständig, den Rohbau zieht die Bochumer Firma Boning hoch.

Graf Schwerin ist noch offen

Auf Schwerin interessiert einmal mehr die Frage, wer sich wann auf der Noch-Brache Graf Schwerin ansiedelt. Dass Edeka kommt, ist klar, ob es ein gänzlich neuer wird oder Edeka Richter von der Dortmunder Straße zum Neuroder Platz zieht, noch nicht entschieden. Ralf Richter sagt jedenfalls: "Mein Wunsch ist es überzusiedeln." Derzeit sehe alles gut aus, dass "Wünsche auch in Erfüllung gehen könnten". Den Start der Sanierungsarbeiten hatte die MGG als Flächeneigentümer schon vor einigen Wochen für August/September angekündigt.

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