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Kahlschlag am Meisenweg

An der Recklinghauser Straße in Ickern ist schwer gerodet worden

Ickern Die Klimasiedlung am Meisenweg ist Schnee von gestern. Auf dem Riesen-Grundstück an der Recklinghauser Straße gab es umfangreiche Rodungsarbeiten. Die Stadt sagt: Das ist Privatsache.

An der Recklinghauser Straße in Ickern ist schwer gerodet worden

Hier entlang geht es zur künftigen Kita-Fläche, auf der auch kräftig gerodet worden ist. Foto: Abi Schlehenkamp

Die Fläche kommt dem Betrachter riesig groß vor, besonders, seit das Buschwerk großflächig gerodet worden ist. Was dort auf dem großen Areal an der Recklinghauser Straße, Ecke Heimstraße in Ickern passieren soll, ist allerdings Privatsache. Das fast 8000 Quadratmeter große Grundstück sei in Privatbesitz, heißt es auf Nachfrage bei der Stadt. Die Grünschnittarbeiten, nach denen Nachbarn schon vor einigen Tagen gefragt hatten, seien okay. Bäume, die unter die städtische Baumschutzsatzung fallen könnten, hätten dort nicht gestanden. „Um ein konkretes Projekt geht es da wohl nicht“, sagt der Technische Beigeordnete der Stadt, Heiko Dobrindt, auf Anfrage unserer Redaktion. Die Grundstücke seien zwar parzelliert, aber das gehört zu einer Geschichte, die Schnee von gestern ist.

Klimapläne waren unbezahlbar

Die schönen Pläne, die es an dieser Ecke mal gab und die Teil der Wohnsiedlung Meisenweg waren, haben sich nicht realisieren lassen. Der Bauausschuss hat sie in seiner jüngsten Sitzung deshalb auch in der Versenkung verschwinden lassen. Offiziell heißt das, dass das Bauleitplanverfahren für die Klimaschutzsiedlung Meisenweg eingestellt ist. Die ganze Planung war schon einige Jahre alt, fußte darauf, Solarenergie optimal auszunutzen und eine überaus attraktive Siedlungsform mit Einfamilienreihenhäusern zu errichten. Dabei ging es auch um die Aufnahme ins Landesprogramm „100 Klimaschutzsiedlungen NRW“. Das Ganze scheiterte daran, dass die Preise für die Häuschen schlichtweg viel zu hoch gewesen wären. Das Projekt hätte sich fürs Portemonnaie nicht gerechnet.

Jetzt gelten weiterhin die Festsetzungen des alten Bebauungsplans für die Heimstraße. Damit ist eine Parallelbebauung zur Recklinghauser Straße möglich, bei der die Erschließung der Grundstücke von der Straße Meisenweg aus erfolgt. Zulässig wäre hier dann eine zwei- bis dreigeschossige Bauweise.

Kita-Pläne werden weiter verfolgt

Genau hinter dem großen Areal soll die neue Kindertagesstätte gebaut werden, auf die so dringlich gewartet wird. Das Grundstück dafür ist ebenfalls gerodet. Ob das im Vorgriff auf die zu erwartende Bebauung und mit Rücksicht auf die Schonzeit passiert ist, ließ die Stadt gestern offen. Fakt ist, dass mit einer Fertigstellung der neuen Kita im Meisenweg im Sommer 2019 kalkuliert wird.

Noch offen ist übrigens, wo die Stadt die am Rathaus geplante, vorübergehende Kita im Sommer nächsten Jahres errichten wird. Die offizielle Sprechart dafür lautet jetzt Bungalow-Kita, nicht mehr Container-Kita. Nach der besten Lage werde noch gesucht, hieß es am Dienstag auf Anfrage dazu bei der Stadtverwaltung.

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