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Auf der Außenbahn: Schule und Schwimmen unter einem Hut

CASTROP-RAUXEL Markus Schwarze, Schwimmer des SC Hellas, hat seit seinem Wechsel im Februar zu den SSF Bonn und ins Sportinternat Bonn die harte Lektion lernen müssen, wie viel Stress es bedeutet, Leistungssport und Schule unter einen Hut zu bringen. Darüber, und was sich sonst noch am Rande des Wochenendsports in der Stadt abspielte.

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Markus Schwarze.

Willi Kückelmann.

Emil Hnat.

Martin Schwarze.

Thomas Kupka.

Markus Schwarzeist am Freitag, nach seinem Rennen über 50 m Schmetterling bei den Deutschen Kurzbahn-Meisterschaften in Essen, gleich wieder zurück in seine Wahl-Heimat am Rhein gedüst. Es stand noch ein Treffen mit dem Biologie-Lehrer auf Schwarzes Tagesprogramm. Tags darauf hatte der ehemalige EBG-Gymnasiast seine Schulunterlagen gleich mit zu den Schwimm-Utensilien gepackt, um selbst während eines Besuches bei seiner Familie in Castrop-Rauxel auch noch etwas für die Schule tun zu können. Seinen schwimmerischen Leistungen konnten die schulischen Belastungen indes nichts anhaben: Bei der Kurzbahn-DM wartete das 17-jährige Talent aus der Europastadt mit zwei deutlichen Bestzeiten auf.

 

Martin Schwarze vom KV Adler Rauxel scheint, ähnlich wie sein Bruder Markus neben dem Schwimmen zum Korfball, selbst neben dem Korfball zum Schwimmen hingezogen zu sein. Immerhin ist der Korfball-Nationalspieler in der offiziellen Datenbank des Deutschen Schwimm-Verbandes (DSV) als Schwimmer des SC Hellas aufgelistet. Allerdings mit dem Vermerk: "Bislang liegen keine Wettkampf-Ergebnisse vor."

 

Thomas Kupka, aus Castrop-Rauxel stammender Trainer des Korfball-Regionalligisten TuS Schildgen, war nach dem 10:10 gegen den Selmer KV spürbar geknickt. Schließlich hatte sein Team durch einen Gegentreffer nur eine halbe Minute vor dem Spielende den wichtigen Sieg vertan, mit dem die Rheinländer dem Tabellenführer KV Adler Rauxel auf den Fersen bleiben wollten. "Ich bin jetzt erstmal in einem Tief", räumte Kupka ein, "wir können jetzt nicht mehr aus eigener Kraft Meister werden."

 

Emil Hnat, Tennisspieler des TuS Ickern, ist vom Westfälischen Tennis-Verband (WTV) in die Vorschlagsliste zum "Spieler des Jahres" aufgenommen worden. Der 43-jährige Europastädter ist in diesem Jahr Deutscher Vize-Meister der Herren 40 geworden. Hnat, der nach wie vor im Ickerner Herrenteam in der Oberliga (Sommer) und Westfalenliga (Winter) spielt, hat es bei der Abstimmung aber mit hochkarätiger Konkurrenz zu tun: Unter anderem sind Daviscup-Spieler Alexander Waske und der vielfache Westfalenmeister Christopher Koderisch (beide vom Bundesligisten TC BW Halle) nominiert. Bei der letzten Abstimmung hatte Karin Gaudigs (RV Rauxel/TC Castrop 06), damals als Westfalenmeisterin der Damen 40, den zweiten Platz bei der Wahl zur "Spielerin des Jahres" belegt. Gaudigs und Hnat wurden seinerzeit gemeinsam mit der westfälischen AK 40-Equipe Dritte bei der Wahl zur "Mannschaft des Jahres". 

Willi Kückelmann, vor dem Wochenende kränkelnder Vorsitzender der Handballer der HSG Rauxel-Schwerin, bekam von seinen Söhnen Björn und Pierre das richtige Grippe-Mittel gereicht, nämlich den 26:21-Sieg im Kreispokal der HSG 2 gegen den Waltroper HV.

    

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