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Auf der Außenbahn: Wasserfreie Zwangspause zur Schiri-Prüfung genutzt

CASTROP-RAUXEL Wenn die Beckensperrung wegen der Reparatur des Hallenbades ein Gutes hat, dann das: Georg Plempe ist jetzt Schwimm-Schiri. Denn statt zu trainieren, hat der 2. Vorsitzende des SV Poseidon gebüffelt. Über ihn und die Randnotizen aus dem Castrop-Rauxeler Sport - heute auf unserer Außenbahn.

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Dirk Laudien, Abwehrchef des Fußball-Bezirksligisten Wacker Obercastrop, fehlt.

Jürgen Litzmanski, Castrop-Rauxeler Trainer in Diensten des Fußball-Bezirksligisten Arminia Marten.

Robert Mathis, Spartenleiter Fußball im Stadtsportverband (SSV).

Oliver Buck, Torwart des FC Frohlinde II.

Georg Plempe, der 2. Vorsitzende des SV Poseidon.

Georg Plempe, der 2. Vorsitzende des SV Poseidon,sitzt zwar derzeit mit den Schwimmern seines Vereins buchstäblich auf dem Trockenen, weil sich bekanntlich die Reparatur des Hallenbades an der Bahnhofstraße nun noch bis Dezember hinzieht. Untätig waren die SVP-ler allerdings nicht. Unlängst ließen sich schon Ina Hohlweg, Hans Hohlweg und Anke Schmidt-Hutten zu Kampfrichtern ausbilden. Jetzt nutzte Plempe die wasserfreie Zwangspause, seine Prüfung zum Schwimm-Schiedsrichter abzulegen. Ein echter Unparteiischer wird er allerdings wohl nur bei Schwimm-Wettkämpfen sein, nicht mit Blick auf die Trocken-Zeit im Hallenbad.

Oliver Buck, Torwart des FC Frohlinde II, hielt am vierzehnten Spieltag in der Fußball-Kreisliga B überragend. Obwohl der Soldat erst in der letzten Woche von seinem Dienst aus Afghanistan zurückkam, hielt er den Kasten der Frohlinder sauber. Durch seine Leistung war dann auch ein Sieg über den Tabellenzweiten DJK Falkenhorst drin. Vielleicht kommt mit ihm ja auch das Glück zurück.

Robert Mathis, Spartenleiter Fußball im Stadtsportverband (SSV), ließ es sich natürlich nicht nehmen, beim Derby in der Fußball-Landesliga zwischen dem VfB Habinghorst und der Spvg Schwerin vor Ort im Habichthorst zu sein. Er hatte ein ausgeglichenes Spiel gesehen und schien mit der Punkteteilung gut leben zu können. Eines war für den Mann der Kirche, der auch Küster in St. Antonius ist, viel wichtiger als das Ergebnis: "Hauptsache ist, dass die Spieler hier unseren Sport gut verkaufen und alles ruhig bleibt. In so einem Derby muss man Charakter und Sportsgeist zeigen, fair bleiben gegenüber seinem Mitspieler. Hier hat jeder Vorbilfunktion." Diese "Gardinenpredigt" müssen die Spieler mitbekommen haben, denn für ein Derby lief die Partie wirklich ausgesprochen friedlich ab.

Jürgen Litzmanski, Castrop-Rauxeler Trainer in Diensten des Fußball-Bezirksligisten Arminia Marten,erlebte in seiner Heimatstadt am Sonntag einen eher unerfreulichen Nachmittag. Das 2:4 bei Wacker Obercastrop bedeutete für den Tabellenzweiten aus Dortmund die erste Niederlage in dieser Saison. Nach dem Schlusspfiff zeigte sich Litzmanski dennoch als fairer Sportsmann und fand anerkennende Worte für die Leistung der Elf von Obercastrops Trainer Uwe Esser. "Wacker hat dieses Spiel nicht zuletzt aufgrund der starken ersten Hälfte verdient gewonnen", erklärte der Martener Coach. "Wir hatten einige Ausfälle zu verkraften, die wir einfach nicht kompensieren konnten."

Dirk Laudien ist als Abwehrchef eine feste Größe im Team des Fußball-Bezirksligisten Wacker Obercastrop. Seitdem er beim Spiel in Dorstfeld die beiden wichtigen Treffer zum 3:3-Ausgleich wandelt der Routinier jedoch auch auf den Spuren von Gerd Müller & Co. - zumindest wenn man dem Obercastroper Stadionsprecher Martin Janicki Glauben schenkt. "Unser Torjäger" witzelte Janicki übers Mikrofon, als er Laudien vor der Partie gegen Arminia Marten vorstellte. Dieser wurde seinem neuen Ruf später auf dem Kunstrasen beinahe gerecht: Laudiens Schuss in der 22. Minute ging knapp übers Tor, kurz vor Spielende landete sein Flugkopfball neben dem Gehäuse. Letztlich dürfte dem Defensivspezialisten sein Abschluss-Pech herzlich egal gewesen sein, da die etatmäßigen Goalgetter in die Bresche sprangen: Patrick Podwysocki und Vadim Glöckner trafen bei Wackers 4:2-Sieg je zwei Mal.   

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