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Aus für die letzte Baufirma Castrop-Rauxels

MERKLINDE Das war's. Mit der Insolvenz von Gala Sibilski endet die viele Jahrzehnte dauernde Geschichte von eigenständigen Baufirmen in unserer Stadt.

Aus für die letzte Baufirma Castrop-Rauxels

Auch bei der Herrichtung des neuen Außengeländes der Marienschule war die Fa. Sibilski beteiligt.

Letztendlich ausschlaggebend, so Rositta Sibilski, die Ehefrau des Firmengründers Dieter Sibilski, sei ein Auftrag in Bochum gewesen, wo man auf einer großen Summe hängen geblieben sei. Innerhalb von drei Wochen hätte das Unternehmen, das Leistungen im Straßen- und Tiefbau, im Garten- und Landschaftsbau sowie bei Beton- und Natursteinpflaster in der Angebotspalette hatte, nicht mal mehr einen einen Anruf verzeichnet. Diese Lücken seien nicht mehr zu kompensieren gewesen. Das Amtsgericht Castrop-Rauxel hat das Insolvenz-Verfahren der Merklinder Gala Sibilski GmbH &. Co. KG am vergangenen Donnerstag eröffnet. Zwölf Mitarbeiter der von Gunther Sibilski (41) geleiteten Firma sind betroffen.

20 Jahre währende Achterbahnfahrt

"Drei haben allerdings schon wieder Arbeit", freut sich Rositta Sibilski. Von ehemals acht Baufirmen in Castrop-Rauxel war Gala Sibilski die mit der längsten Ausdauer. "Aber damit ist jetzt unweigerlich Schluss, wir machen da nicht mehr weiter", erklärt Rositta Sibilski, für die nach eigenem Bekunden eine 20 Jahre lang währende Achterbahnfahrt der Firma zu Ende gegangen ist.In Spitzenzeiten bis zu 105 Mitarbeiter beschäftigt

In Spitzenzeiten hatte das Unternehmen 105 Mitarbeiter, vom vor zehn Jahren unvermeidbar erscheinenden Konkurs von Dieter Sibilski waren 84 Mitarbeiter betroffen. "Wir haben einfach in der wirtschaftlich denkbar schlechtesten Zeit versucht, noch etwas für den Arbeitsmarkt zu machen", blickt Rositta Sibilski zurück. Aber auch nach vorn. Beide Söhne seien Straßenbaumeister, sie selbst und ihr Mann ohnehin im Rentenalter. "Das Leben geht weiter", sagt Rositta Sibilski.

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