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B 235 eignet sich nicht zur Umgehung der LKW-Maut

CASTROP-RAUXEL Immer weniger LKW sind auf der B 235 unterwegs. Das ist das überraschende Ergebnis eines städtischen Situationsberichts zum Schwerlastverkehr auf der Bundesstraße. Den legt die Verwaltung am Mittwoch, 28. November, dem Betriebsausschuss für Öffentliche Ordnung vor.

B 235 eignet sich nicht zur Umgehung der LKW-Maut

Die Polizei fand auf der B 235 keinen Mautumfahrer.

Das Gefühl der Anwohner, nach dem sich seit Einführung der Autobahnmaut für LKW im Jahr 2005 mehr Lastzüge über die B 235 quälen, wird durch die Verkehrszählungen der Stadt und des Landesbetriebs Straßenbau widerlegt.

Zahlen vor Ferienende

"Anhand der Zählungen ist erkennbar, dass sich im Bereich Marsstraße in den vergangenen Jahren keine positiven oder negativen tendenziellen Entwicklungen ergeben haben", heißt es. In Höhe des evangelischen Friedhofs auf der Wittener Straße wurden am 26. Juli gar nur fünf Lastzüge gezählt. Dazu wird angemerkt: "Das könnte daran liegen, dass die Zahlen kurz vor dem Ferienende ermittelt wurden. Eine rückläufige Tendenz lässt sich dennoch ableiten."

Alle LKW angehalten

Außerdem wird berichtet, dass am 30. Oktober dieses Jahres der komplette Schwerlastverkehr zwischen 10 und 12.30 Uhr von der Polizei in Höhe der Marsstraße angehalten wurde. Alle Fahrer wurden gefragt, ob sie die B 235 als Mautumfahrung nutzen. Das Ergebnis: "Start oder Ziel der Transporte war in fast allen Fällen Castrop-Rauxel. Unter den 42 angehaltenen und befragten Fahrern befand sich kein Mautumfahrer." Im Gespräch erklärten die LKW-Fahrer auch, dass sich die B 235 "in keinster Weise" zur Mautumgehung eigne.

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