Bienek führt Frankfurt zum Sieg

In der Rollstuhlbasketball-Bundesliga erzielt der Habinghorster 29 Punkte und wurde zum besten Spieler der Partie gekürt.

Bienek führt Frankfurt zum Sieg

André Bienek vom RSC Frankfurt.

Auch am sechsten Bundesliga-Spieltag kristallisierte sich der Castrop-Rauxeler Rollstuhlbasketballer André Bienek wie schon eine Woche zuvor als stärkster Akteur seines RSC Frankfurt (3.) heraus. Beim 68:53 (12:18, 26:34, 34:45)-Arbeitssieg der Hessen beim RSC Osnabrück war der Habinghorster mit 29 Punkten nicht nur treffsicherster Werfer seines Teams, sondern wurde auch von der Jury zum besten Spieler der Partie gekürt.

Auch ohne Center erfolgreich

Frankfurts Coach Stefan Donner musste in Osnabrück gar auf seine Center-Spieler Sebastian Wolk, Thomas Dürl und Nils Neumann sowie Nora Schratz verzichten. Zur Frankfurter Überraschung warteten die Osnabrücker mit U22-Nationalspieler Jens Wibbelt als Neuzugang (mit Doppel-Spiellizenz für den BBC Warendorf/2. Bundesliga) auf.

Mehrfach wechselte Coach Donner die Verteidigungs-Taktik - bis zur Halbzeit allerdings ohne Erfolg. Sein Team lag stets zurück. Mehrfach gelang es Brian Roberts, dem Center der Gastgeber, sich in die Zone zu tanken und erfolgreich abzuschließen.

Keine Brand-Rede

In der Pause griff Trainer Donner nicht zu einer "Brandrede", sondern beruhigte seine Spieler. Mit einem Fore-Checking über das gesamte Spielfeld drehten die Frankfurter fortan den Spieß um. Die Hessen knabberten langsam aber beständig Stück für Stück vom Vorsprung der Niedersachsen ab. Ende des dritten Viertels war der Vorsprung der Niedersachsen bis auf zwei Punkte (45:43) geschmolzen. Den letzten Abschnitt gewannen Bienek und Co. mit 25:8 und entführten somit die Punkte aus Osnabrück.