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Bombe war ein echtes Monstrum

ICKERN Die Nummer 11 hat alle bisherigen Bombenfunde des Jahres übertroffen. Ein 10-Zentner-Monstrum aus dem Zweiten Weltkrieg, rund 1,50 m hoch, musste am Mittwoch auf dem Lucara-Gelände entschärft werden.

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Eine Fünf-Zentner-Bombe entschärfte der Kampfmittelräumdienst in Ickern.

Der Bombenblindgänger war einer der größeren Art.

Um zehn Uhr sperrten Ordnungsamt, THW und Polizei die Recklinghauser Straße zwischen dem Verkehrsknotenpunkt Ickern und der Vinckestraße. Auch Klöcknerstraße und Von-Waldthausen-Straße im Gewerbegebiet waren dicht. Rund 150 Person zwischen Ickerner Knoten und Kirchstraße mussten Wohnungen und Geschäftsräume verlassen. Doch schon um 10.35 Uhr gab es Entwarnung. Das bewährte Team der Kampfmittelräumer hatte ganze Arbeit geleistet.

Viele Funde

Seit auf der Lucara- und der Edelhofffläche gebaggert wird, ist der Kampfmittelräumdienst schon mehrfach angerückt. Doch seien diese Dienste nicht immer erforderlich, erläutert Dieter Gerth vom Ordnungsamt. Allein sechs Bomben, die im Januar und Februar des Jahres gefunden wurden, waren bereits im Boden detoniert.

Zahlreiche Relikte aus dem Zweiten Weltkrieg fanden übrigens auch die Archäologen, die derzeit im künftigen Regenrückhaltebecken buddeln. Wurfgranaten, Brand- oder Stabbrandbomben kamen dort ans Tageslicht.

Zwei Bomben am Meisenhof

Auch zum Meisenhof wurden die Kampfmittelräumer in diesem Jahr schon gerufen. Eine englische und eine amerikanische Bombe sind dort nach über 60 Jahres gefunden worden. Auf dem Eon-Gelände wird es wohl bald ebenfalls weitergehen. Am Dienstag hat es, so Gerth, eine Besprechung gegeben, bei der die Punkte einer Sprengung erläutert worden sind. Nun könne Eon präzise planen.

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