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Offenes Forum mit Punktevergabe

Bürger diskutierten über Marktplatz in Castrop

CASTROP-RAUXEL Wie soll der Marktplatz in Castrop gestaltet werden? Welche Steine sollen her, wie soll die Struktur aussehen? Um dieses Reizthema ging es am Donnerstagabend beim ersten von drei Workshops für Bürger. Wir zeigen, wie die einzelnen Markplatz-Varianten aussehen würden.

Bürger diskutierten über Marktplatz in Castrop

Die Stimmabgabe über die generelle Marktplatzgestaltung war eindeutig: Variante drei lag klar vorne.

Marktplatz in Castrop - Bürger informieren sich über Varianten

Rebekka Junge (Planungsbüro wbp) erläutert die unterschiedlichen Steine und ihre Strukturen.
Im Vordergrund die favorisierte Belagsauswahl für den Marktplatz in Castrop: Ein hellerer Randbelag - auch genannt Kaugummistein, weil die raue Oberfläche ähnliche Flecken hat, die Kaugummis hinterlassen - ; ein Basalstein zur Abtrennung der Fußgänger- und Wirtschaftsfläche sowie die Nutzfläche mit dunkler Oberfläche. Anzumerken ist, dass der Stein für die Innenfläche nur farblich als Beispiel diente.
Bürgermeister Johannes Beisenherz sprach die einleitenden Worte vor knapp 40  Bürgern.
Ralf Hördemann (l.) führte Protokoll und sammelte die Argumente sowie Kritikpunkte, während Prof. Dr. Philipp Walkenhorst souverän moderierte.
Castrop-Rauxels technischer Beigeordneter Heiko Dobrindt erläuterte zu Beginn der Veranstaltung den bisherigen Prozess und die zu überwindenden Hindernisse.
Rebekka Junge (r.) vom Planungsbüro wpb führte die interessierten Besucher durch eine Präsentation, die die Unterschiede der Bauvarianten darstellte.
Die Stimmabgabe über die generelle Marktplatzgestaltung war eindeutig: Variante drei lag klar vorne.
Hier sehen Sie die ausgewählte Variante 3, die mit 81 Punkten die klare Mehrheit erreichte. Der Bogen am Reiterbrunnen wird weiter gesetzt und umfasst dem gesamten Platz - es wird insgesamt etwas moderner gestaltet, sagte Rebekka Junge. Bis auf die Linde im Süden des Platzes werden die alten Bäume entfernt und neue gepflanzt, wobei Michael Werner (EUV) betonte, dass die Lebensdauer der vorhandenen Bäume sowieso dem Ende zugeht.
Hier sehen Sie alle drei Varianten zur generellen Strukturierung des Marktplatzes. Sie unterscheiden sich nicht in der Anzahl der Parkplätze (110), sondern hauptsächlich bei der Gestaltung des nördlichen Areals rund um den Reiterbrunnen. Grüne Schilder stehen für Pro-Stimmen, die orangenen für Kontra-Stimmen.
Ebenso eindeutig war die Wahl über die Kontrastierung und Oberflächenstruktur des Marktplatzes (Variante drei). Die Umrandung solle ein etwas hellerer Naturstein sein, die bewirtschaftete Fläche im Inneren mit dunklerem Betonstein.
Rebekka Junge (l.) erklärt die Oberflächenstruktur der ausgewählten Steine, die für die Stadt auch zu finanzieren sind.
Dieses Oberflächenmaterial wurde in einer Vorauswahl gewählt. Welche Steine genau verwendet werden, wurde noch nicht geklärt. Im unteren Bereich sehen Sie Verlegebeispiele: Gewählt wurde die Ellenbogenvariante (r.o.) für den Innenbereich, während ein gebundener Naturstein (l.o.) favorisiert wurde.
Hier sehen Sie alle vier Versionen zur Oberflächengestaltung.
Die Stimmabgabe über die generelle Marktplatzgestaltung war eindeutig: Variante drei lag klar vorne.

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