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Warnstreik geht weiter

Busse bleiben am Dienstag wieder im Depot

Castrop-Rauxel Die Gewerkschaft Verdi ruft für Dienstag wieder zum Warnstreik auf. Aber nicht alle Busse bleiben dann im Depot. Doch der Streik hat noch andere Auswirkungen auf die Stadt.

Busse bleiben am Dienstag wieder im Depot

Am Busbahnhof Münsterplatz fahren am Dienstag lediglich die Busse der Bogestra. Es wird wieder gestreikt. Foto: Felix Püschner

Wie die Stadt am Freitagnachmittag mitteilt, bleibt auch das Bürgerbüro am Dienstag geschlossen. Kindergärten kooperieren und bilden Notgruppen (siehe Kitas).

Die Bogestra hat am Freitagmorgen bei Facebook mitgeteilt, dass sie sich nicht am Streik beteiligt. Wenn am Dienstag, 10. April, die meisten Busse in den Depots bleiben, fahren zumindest die Busse der Bogestra.

Die Tarifverhandlungen im Öffentlichen Dienst gehen am Dienstag in eine neue Runde. Die Gewerkschaft Verdi hatte daher alle Beschäftigten im Öffentlichen Dienst um Warnstreik aufgerufen (wir berichteten). „Der Bogestra liegt kein Streikaufruf von Verdi für Dienstag, 10. April, vor. Die Gewerkschaft verkündete, dass die Bogestra aus taktisch-strategischen Gründen an diesem Tag nicht zum Streik aufgerufen wird“, heißt es in einer Bogestra-Stellungnahme bei Facebook. Deswegen werden die Busse und Bahnen der Bogestra am Dienstag nach regulärem Fahrplan unterwegs sein.

In den Tarifverhandlungen für den Öffentlichen Dienst steht der nächste Warnstreik bevor. Am Dienstag, 10. April, wird er auch wieder Castrop-Rauxel treffen. Für den 10. April ruft Verdi alle Beschäftigten des Öffentlichen Dienstes in NRW zu einem ganztägigen Warnstreik auf. Doch was bedeutet das konkret für die Stadt?

Busse:

Vier Busunternehmen sind in Castrop-Rauxel unterwegs. Die Vestische hat bereits in einer Pressemitteilung erklärt, dass alle Busse 24 Stunden im Depot bleiben. „Der Öffentliche Nahverkehr kommt dann im nördlichen Ruhrgebiet größtenteils zum Erliegen“, schreibt Pressesprecher Norbert Konegen. Die Kundencenter der Vestischen bleiben ebenfalls geschlossen. Gleiches gilt für Busse der DSW21. Auch die HCR streikt.  „An diesem Tag werden wir Sie bis Betriebsschluss leider nicht befördern können“, schreibt die HCR auf der Homepage. Die Bogestra streikt, wie erwähnt, nicht.

Kitas:

Die städtischen Kindertageseinrichtungen kooperieren miteinander, um Notgruppen anbieten zu können für Eltern, die am Streiktag keine andere Betreuungsmöglichkeit für ihr Kind finden konnten. Ein wesentliches Kriterium für einen dringenden Bedarf ist auch die Berufstätigkeit. Die Kindergartenkinder der Villa Kunterbunt, der Kinderburg und des Lummerlandes werden in einer Notgruppe im Lummerland betreut. Das Familienzentrum Swabedoo an der Bergstraße und am Grünen Weg bietet eine Notgruppe am Standort Grüner Weg an. Kinder aus dem Mikado auf Schwerin und von der Ökoinsel Frohlinde werden in einer Notgruppe im Mikado betreut.

Bestattungen:

Bestattungen auf den kommunalen Friedhöfen werden wie geplant durchgeführt, sagt die Stadt in einer Pressemitteilung am Freitag.

Müllabfuhr: „Es kann natürlich dazu kommen, dass Mülltonnen nicht geleert werden. In welchem Ausmaß, das zeigt sich wahrscheinlich aber erst Montagabend, wenn nicht sogar erst am Morgen des Streiktages“, sagt Maresa Hilleringmann.

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