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Karte für Standorte veröffentlicht

Castrop-Rauxel hat aktuell neun Sirenen

Castrop-Rauxel Um die Bevölkerung vor Gefahren zu warnen werden im Stadtgebiet wieder Sirenen aufgebaut. Das dauert seine Zeit. Doch auch in Gebieten, wo noch keine Sirene installiert sind hat die Feuerwehr eine Methode, um die Bewohner zu alarmieren.

Castrop-Rauxel hat aktuell neun Sirenen

Eine der aktiven Sirenen im Stadtgebiet steht auf dem Dach des Gerätehauses der Freiwilligen Feuerwehr in Habinghorst. Diese wurde im Herbst 2016 erneuert. Foto: Michael Fritsch

Bei Großbränden, Notfällen oder extremen Wetterlagen heulen sie los: Bis zum Jahr 2020 soll es im Stadtgebiet 26 Sirenen-Standorte geben. Wo bereits welche aufgestellt sind, kann man auf dieser Karte des Kreises Recklinghausen sehen, die regelmäßig aktualisiert wird.

Zunächst wurden im Herbst 2016 die beiden Sirenenstandorte am Feuerwehrgerätehaus Habinghorst (Dornbachstraße) und an der Wilhelmschule (Wilhelmstraße) erneuert. Auch an der Erich-Kästner-Schule (Lessingstraße), an der Fridtjof-Nansen-Realschule (Lange Straße), an der Cottenburgschule (Cottenburgstraße), an der Lindenschule (In der Fühle), an der Martin-Luther-King-Schule (Bahnhofstraße) und an der Hauptwache der Feuerwehr (Frebergstraße) und am Feuerwehrgerätehaus Merklinde (Wittener Straße) gibt es mittlerweile Sirenen.

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Als nächstes wird die Sirene an der Elisabethschule (Elisabethstraße) erneuert. Geplant sind weitere Sirenen unter anderem an der Grundschule Grüner Weg (Grüner Weg), an der Waldschule (Ahornstraße), am Familienzentrum Mikado (Bodelschwingher Straße), an der Grundschule Am Busch (Am Busch), am Feuerwehrgerätehaus Henrichenburg (Hedwig-Kiesekamp-Straße), am Adalbert-Stifter-Gymnasium (Leonhardstraße), an der Marktschule (Kirchstraße) und am Rathaus (Europaplatz). Das teilt die Stadt mit.

Anschubfinanzierung vom Land

„Es läuft alles nach Plan“, erklärt Feuerwehr-Sprecher Michael Meissner. Bis alle Sirenen installiert seien brauche es aber Zeit - Zeit, um die finanziellen Mittel bereitzustellen. Insgesamt kostet der Ausbau rund 300.000 Euro. In den vergangenen beiden Jahren gab das Land jeweils 30.000 Euro Anschubfinanzierung, den Rest muss die Stadt finanzieren.

Man versuche bei der Standort-Wahl auf öffentliche Gebäude zurückzugreifen. Für private Hausbesitzer ist es schließlich wenig attraktiv eine Sirene auf dem eigenen Dach zu haben.

Bei Alarm Radio einschalten

Zweimal im Jahr (meistens im März und im Oktober) ertönen die Sirenen im Rahmen des ruhrgebietsweiten Probealarms. Darüber hinaus können sie zum Einsatz kommen, sollte eine Warnung der Bevölkerung notwendig sein, aber auch zur Alarmierung der Feuerwehr. Sobald man den aufschwellenden Heulton vernimmt, sollte man das Radio einschalten und Radio Vest (94,6 MHz) oder WDR2 (99,2 MHz) einschalten.

Mit den Sirenen sollen im Jahr 2020 insgesamt 85 bis 90 Prozent der bewohnten Bereiche des Stadtgebietes erreicht werden. Zusätzlich verfügt die Feuerwehr über drei mobile Signal-Anlagen mit Lautsprechern. Diese werden auf den Fahrzeugen installiert. So können auch die Leute gewarnt werden, die außerhalb der Reichweite von fest installierten Sirenen wohnen.

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Eine Übersicht über die Sirenenstandorte im Stadtgebiet gibt es auf der Homepage RegioPlaner des Kreises Recklinghausen.

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