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Fußball-Bezirksliga: SG Castrop, Spvg Schwerin und Wacker Obercastrop spielen

Castroper wollen im Lokalderby ein anderes Gesicht zeigen

Castrop-Rauxel In der Fußball-Bezirksliga hatte die Spvg Schwerin im Hinspiel im September mit 5:0 die Nase vorn gegen Aufsteiger SG Castrop. So eindeutig nicht aus. Da sind sich die Trainer einig. Die Vorschau.

Castroper wollen im Lokalderby ein anderes Gesicht zeigen

Castropos Ingmar Holtkamp (l) unterlief im Hinspiel auf Schwerin beim 0:5 ein Eigentor. Foto: Volker Engel

SG Castrop - Spvg Schwerin

Ostermontag, 2. April, 15 Uhr, Stadion Bahnhofstraße

Vor dem Bezirksliga-Derby daheim gegen die Spvg Schwerin ist die SG Castrop auf Revanche fürs Hinspiel aus. Das endete sehr deutlich mit 0:5. Auf Seite der Castroper ist die Motivation vor dem zweiten Aufeinandertreffen mit der Spvg in dieser Saison groß. Anpfiff ist um 15 Uhr.

Zumal die Möglichkeit besteht, dass die SG den Gegner vom Grafweg in der Tabelle überholt. „Weil es sich um ein Derby handelt, sollte von vornherein jeder motiviert sein“, erklärte SG-Trainer Dennis Hasecke. „Hinter Frohlinde und Obercastrop dann die drittbeste Mannschaft in Castrop-Rauxel zu sein, ist für einen Klub wie die SG natürlich ein Highlight.“

Die Vorzeichen vorm Rückspiel stehen ohnehin anders. Castrop hatte sich in den vergangenen Wochen aus dem Tabellenkeller gearbeitet.

Nach den ersten Spielen der Saison war damit nicht so eindeutig zu rechnen – obwohl alle um die Qualität des Teams Bescheid wussten, so Hasecke. Auch wenn die Personalsituation aktuell durchaus angespannt ist. Für André Muth und Dustin Lukat ist die Saison verletzungsbedingt vorbei, Devin Helmig im Urlaub. Auch Ebubekir Bakkal kann noch nicht spielen. Tino Westphal ist erst wieder frisch im Training. „In der Breite und qualitativ sind wir aber trotzdem gut aufgestellt“, sagte Dennis Hasecke.

Sein Gegenüber, Spvg-Trainer Marco Gruszka, erwartet ebenfalls einen komplett anderen Gegner als im Hinspiel. „Da war es ja noch sehr früh in der Saison und das Ergebnis nicht gerade aussagekräftig“, erklärte Gruszka.

Für Montag rechnet der Übungsleiter mit einer „hart umkämpften“ Partie. „Da wird wohl ordentlich Spannung drin sein“, prognostiziert der Coach. Personell entspannt sich die Situation auf dem Berg langsam. Zuletzt kehrten schon Fabian Gillner, Marvin Rupieper und Martin Kapitza zurück. Montag sei auch Felix Zimmermann wieder einsatzbereit.

SV Vestia Disteln - Wacker Obercastrop
Ostermontag, 2. April, 15 Uhr, Fritz-Erler-Straße 1

Am Ostermontag beginnt für den SV Wacker Obercastrop (2.) in der Fußball-Bezirksliga beim SV Disteln (4.) der viermalige Reisestress im Kampf um die Tabellenspitze.

Danach geht es für die Mannschaft von Trainer Aytac Uzunoglu noch dreimal in Serie auswärts auf den Platz, ehe es – wenn alles optimal verläuft – vielleicht zum Showdown gegen die derzeit führende Westfalia Langenbochum auf eigenem Kunstrasen am 22. April geht. Darüber ist schon jede Menge geschrieben, geredet oder in diese Richtung auch gehofft worden. Entschieden wird wie immer alles auf dem Platz. Wenn man sich das Reise-Programm der Obercastroper anschaut, ist einem schon klar, dass Trainer Uzunoglu zuletzt sagte: „Der Monat April wird vielleicht der wichtigste im Titelkampf werden.“

Ein ruhiges Ostereier-Suchen wird es nicht geben. Am Montag fängt der Auswärts-Reigen an. Disteln, im Hinspiel noch deutlich mit 4:0 und drei Toren von Elvis Shala besiegt, wird nicht kampflos den Naturrasen an der Fritz-Erler Straße 1 in Herten hergeben. Zumal der ehemalige Spitzenreiter nach drei Unentschieden und zwei Niederlagen aus den letzten fünf Spielen, den Anschluss mit sechs Punkten zu Wacker verpasst hat.

Alles kein Grund, das Spiel auf die leichte Schulter zu nehmen. Uzunoglu warnte deshalb: „Disteln hat gegen uns die letzte Chance noch vorne anzugreifen, wir müssen uns auf einen harten Gegner einstellen.“

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