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In der 2. Bundesliga

Christopher Nöthe läuft für Arminia Bielefeld auf

CASTROP-RAUXEL Der Castrop-Rauxeler Fußball-Profi Christopher Nöthe hat einen neuen Verein in der 2. Bundesliga gefunden. Wie am Wochenende bekannt wurde, hat der 27-Jährige, der zuletzt zum Kader des FC St. Pauli gehörte, einen Zwei-Jahres-Vertrag beim Aufsteiger DSC Arminia Bielefeld unterschrieben.

Christopher Nöthe läuft für Arminia Bielefeld auf

Für Nöthe, dessen Laufbahn beim VfR Rauxel begann, ist es die fünfte Station im bezahlten Fußball nach St. Pauli, der Spvg Greuther Fürth, RW Oberhausen und Borussia Dortmund. Er hat bislang 16 Partien in der 1. und 137 in der 2. Bundesliga absolviert.

„Arminia ist ein toller Club, ich freue mich hier zu sein“, wird Nöthe auf der Homepage seines neuen Arbeitgebers zitiert. „Besonders gespannt bin ich auf die Atmosphäre in der SchücoArena, die mich vor allem in den DFB-Pokalspielen der letzten Saison begeistert hat.“

Christopher Nöthe - Stationen seiner Karriere

In der Saison 2014/2015 steckte Christopher Nöthe zwischenzeitlich als Tabellenletzter mit dem FC St. Pauli tief im Abstiegssog der 2. Bundesliga fest. Es ging aber nochmal gut – der FC packte den Klassenerhalt.
Seine Karriere startete Nöthe beim VfR Rauxel: Hier ein Bild aus der F-Jugend mit (o.1.v.r.). Auch mit dabei: Marc Kruska (o.3.v.l.).
Beim VfR und später beim BVB war Nöthe (l.) gemeinsam mit Marc-André Kruska am Ball.
Nach Stationen in Schalke und beim VfL Bochum wechselte Nöthe 2003 in die B-Jugend von Borussia Dortmund.
2007 berief Borussias Regionalliga-Trainer Theo Schneider (oben rechts) den damals 19-jährigen Christopher Nöthe (unten, 2. von rechts) in den Regionalliga-Kader. Dabei war auch der heutige BVB-Linksverteidiger Marcel Schmelzer (vorne links).
In der zweiten Mannschaft des BVB wurde Nöthe schnell zum Stammspieler und brachte es auf 9 Tore in 33 Regionalliga-Partien.
Auch auf drei Bundesliga-Einsätze im schwarz-gelben Trikot kam Nöthe im Herbst 2007. Gegen seinen Jugendverein VfL Bochum machte er sein erstes Profi-Spiel von Beginn an.
2008 wurde Nöthe für ein Jahr an den Zweitligisten Rot-Weiß Oberhausen ausgeliehen.
Wegen einer Knieverletzung zu Saisonbeginn und einem Bänderriss in der Schulter kam Nöthe unter Trainer Jürgen Luginger (rechts) nur auf 14 Spiele, in denen er fünf Tore erzielte.
Zur Saison 2009/10 wechselte Nöthe zum Zweitliga-Konkurrenten Greuther Fürth. Dort schaffte er es sofort zum Stammspieler.
Unter Benno Möhlmann (r.) war Nöthe einer der wenigen Lichtblicke der Hinrunde 2009/10.
Aber auch Möhlmanns Nachfolger Michael Büskens (r.) hält große Stücke auf den Castrop-Rauxeler.
Eines seiner Karriere-Highlights dürfte sein Tor zum 1:1 im Viertelfinale des DFB-Pokals 2009/10 gegen Bayern München sein. Fürth verlor das Spiel aber mit 2:6.
Zu Beginn der Rückrunde 2010/11 dann der Dämpfer: Wegen einer Verletzung fiel Nöthe länger aus. Zum Start der neuen Saison meldete er sich aber erfolgreich zurück. Im ersten Spiel gegen Frankfurt gelangen ihm zwei Tore - die Partie geht jedoch 2:3 aus.
Nöthe - hier mit Sturmpartner Olivier Occean (l.) - scheint anschließend wieder zu seiner Form zu finden: Auch in der ersten Pokalrunde 2011/12 beim 10:0 der Fürther gegen den Sechstligisten Eimsbütteler TV trifft der Castrop-Rauxeler.
Die SpVgg Greuther Fürth ist stark in die Zweitliga-Saison 2011/12 gestartet. Mit 12 Punkten belegt das Team nach fünf Spieltagen Platz zwei. Auch Christopher Nöthe hatte bereits ordentlich Grund zum Jubeln: In den ersten fünf Partien erzielte er vier Tore.
Christopher Nöthe (r.) jubelt mit Marc Rzatkowski über sein Tor zum 1:0 gegen den VfR Aalen. Bis zum 30. Spieltag der Saison 2013/14 kam Nöthe in 24 Partien zum Einsatz und erzielte dabei vier Tore.
Der gute Lauf hält an: Am 6. Spieltag erobert Fürth die Tabellenführung. Nöthe hat bereits fünf Treffer sowie eine Vorlage auf dem Konto. Damit erzielt der Castrop-Rauxeler jedes dritte Tor der "Kleeblätter".
Oh, wie ist das schön! Zusammen mit den Team-Kollegen Bernd Nehrig (l.) und  Stephan Fürstner (r.) bejubelt Christopher Nöthe am 16. April 2012 den Aufstieg in die erste Bundesliga.
Christopher Nöthe (r.), Fußballprofi aus Castrop-Rauxel, bekommt von den Fans eine Bierdusche: Seinem Team, der SpVgg Greuther Fürth, ist der Aufstieg in die Erste Liga nur noch theoretisch zu nehmen.
Draußen vor dem Wirtshaus: eine riesige Party, weil der Aufstieg der SpVgg Greuter Fürth feststeht. Mittendrin: die Spieler Gerald Asamoah, Heinrich Schmidtgal und Christopher Nöthe (v.l.).
Die Saison 2012/13 in der 1. Bundesliga ist für Christopher Nöthe in der Hinserie eher eine  Hängepartie. Zu Saisonbeginn spielt er selten, am Ende der Hinrunde kommt er öfter zum Einsatz, zeigt sich im Abschluss aber ähnlich harmlos wie der gesamte Fürther Sturm.
Christopher Nöthe (*03.01.1988) spielte bis Sommer 2013 für die Spvg Greuther Fürth und ist mittlerweile am Millerntor beim FC St. Pauli gelandet.
Beim FC St. Pauli kam Christopher Nöthe in den ersten fünf Spielen der Zweitliga-Saison 2013/14 immer zum Einsatz, wurde aber dreimal nur eingewechselt. Für Aufsehen sorgte eine vergebene Großchance Nöthes bei der 0:1-Niederlage gegen Arminia Bielefeld.

Sollte der Castrop-Rauxeler den Sprung in die Bielefelder Startelf schaffen, würde er mit der Arminia gleich am ersten Spieltag (25. bis 27. Juli) bei seinem ehemaligen Verein FC St. Pauli in Hamburg auflaufen. 

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