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2. Fußball-Bundesliga

Christopher Nöthe und Marc-André Kruska im Doppel-Interview

CASTROP-RAUXEL Sie stammen beide vom VfR Rauxel, spielen heute in der 2. Bundesliga und trafen nun erstmals aufeinander: Christopher Nöthe - heute Greuther Fürth - und Marc-André Kruska - heute Energie Cottbus. Nöthe sorgte für das Last-Minute-Tor zum Fürther 1:0-Sieg. Dennoch gab es nach dem Abpfiff einen Trikottausch. Mit den beiden Profi-Fußballern sprachen die RN-Mitarbeiter Jens Lukas und Jörg Laumann.

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Wurden beide beim VfR Rauxel groß: Christopher Nöthe (links) und Marc Kruska.

Marc-Andre Kruska (oben) im Kopfballduell mit St.-Pauli-Spieler Mattias Lehmann.

Erfolgreich bei Greuter Fürth: Hier jubelt Christopher Nöthe (r) mit seinem Kollegen Youssef Mokhtari.

Ich glaube, noch nie. Im Verein wirklich noch nicht. Zur Weihnachtszeit haben wir uns im Socca Five getroffen. Da haben wir mal gegeneinander gespielt.

Ansonsten gab es das höchstens ab und zu mal im Trainingsspiel während unserer gemeinsamen Zeit bei Borussia Dortmund.

Sehr intensiv. Auch schon zu Christophers Zeit in Oberhausen. Jetzt sogar mit noch mehr Aufmerksamkeit, weil Fürth für uns ein direkter Konkurrent ist. Wenn er in anderen Spielen gut gespielt hat, hat mich das für ihn gefreut.

Ich sehe mir ebenfalls regelmäßig die Cottbuser Spiele im TV an. Auch der persönliche Kontakt zu Marc ist nach wie vor sehr gut. Wir schreiben uns regelmäßig Mails und treffen uns, wenn wir in Castrop-Rauxel sind.

Wir haben uns vor dem Spiel per SMS ausgetauscht. Ich wollte ja wissen, ob er auch spielt. Nach dem Spiel haben wir die Trikots getauscht. Und ich habe ihn gefragt: ,Musstest Du unbedingt das Tor in der letzten Minute schießen. Ein Punkt wäre doch auch in Ordnung gewesen?'

Da konnte ich natürlich keine Rücksicht auf die Freundschaft nehmen, auch wenn ich Marcs Ärger über das späte Gegentor nachvollziehen kann. Für uns zählen aber momentan nur Siege.

Ich persönlich bin zufrieden. Ich spiele immer und bekomme so Spielpraxis.

Auch bei mir läuft es sehr gut. Ich bin verletzungsfrei geblieben und konnte bislang in allen Pflichtspielen mitwirken.

Wir müssen aufpassen, dass wir nicht noch in den Abstiegskampf geraten. Schließlich liegen alle Mannschaften nach Punkten eng beieinander. Für uns wird das Koblenz-Spiel jetzt ganz wichtig. Mit einem Sieg bekommen wir Ruhe in den Verein und das Umfeld.

Der Trainerwechsel hat uns sicherlich neuen Schwung gebracht. Wir haben uns in der Rückrunde vom 15. auf den achten Platz verbessert und wollen nun sehen, wie weit wir noch nach vorne kommen können.

Es sollen schon noch ein paar dazu kommen. Ich habe mir aber keine konkrete Anzahl als Ziel gesetzt.

Wir wollen uns bei Bayern München so gut wie möglich verkaufen. Allerdings kann man nicht gerade sagen, dass wir auf einen Gegner treffen, der sich derzeit in schlechter Verfassung befindet.

Nicht mehr so oft. Jetzt nach dem Fürth-Spiel war ich zwei Tage in Castrop-Rauxel. Am Montag ging es zurück - mit dem Auto bis Berlin. Und von dort vier Stunden mit der Bahn. Im Zug kann man sich bewegen, lesen und Musik hören.

Ich habe das Wochenende nach dem Spiel gegen Cottbus ebenfalls zu einem Heimatbesuch genutzt. Nach Freitagsspielen lässt sich dies zeitlich immer am besten einrichten.

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