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Vor-Ort-Termin

Cottenburgstraße: Vorwürfe wegen kaputtem Asphalt

CASTROP-RAUXEL Wie geht es weiter mit der Cottenburgstraße, nachdem Teile des Asphalts sich bei der Hitze gelöst haben? Wie kam es überhaupt zu diesem Vorfall im Castrop-Rauxeler Stadtteil Obercastrop? Wer ist Schuld? Am Donnerstag hatten Anwohner und CDU einen Termin mit Vertretern der Stadt. Und es gab Vorwürfe.

Cottenburgstraße: Vorwürfe wegen kaputtem Asphalt

An der Cottenburgstraße wurde über die Schäden und die Folgen diskutiert.

Heftige Schelte musste sich Michael Werner, der Chef des Castrop-Rauxeler Stadtbetriebs EUV, am Donnerstag bei einem Ortstermin mit der CDU Castrop-Süd an der Cottenburgstraße anhören. Ortsunionschef Wolfgang Helsper erklärte: „Hier ist Murks gemacht worden, von Anfang an.“

Warum sich letztlich der Asphalt sich am Freitag vergangener Woche bei der starken Sonnenbestrahlung aufgelöst hat, daran wird noch geforscht. Möglicherweise, vermutete Helsper, sei Asphalt aufgebracht worden, der zu viel Öl enthalten habe.

Bis Montag soll der Splitt liegen bleiben

Klar ist jetzt, dass der ungeliebte Splitt bis Montag liegen bleiben soll. Danach wird gröberer Splitt aufgebracht. Sollte es keinen Regen geben, wird ein Sprengwagen vorbeifahren, um das Staubproblem, das viele Anwohner nervt, ein bisschen zu mindern.

Weitere Akut-Manahme, die Werner umzusetzen versucht: Ein Radarwagen soll her, um die angeordnete 20 km/h zu kontrollieren. Beim Ortstermin war es offensichtlich, dass fast alle Autofahrerdeutlich zu schnell unterwegs waren. „Wer langsam fährt, zieht keine Staubentwicklung hinter sich her“, verdeutlichte Gisbert Babel vom Tiefbauamt.

Stadt: Die Mehrkosten soll die Bau-Firma tragen

Was die grundsätzliche Frage nach einer Sanierung der Cottenburgstraße angeht, machte Werner deutlich, dass dies eine politische Entscheidung sei. Daniel Molloisch für die SPD und Michael Breilmann für die CDU sicherten zu, dies in ihre Fraktionen überbringen zu wollen. Dann müssten die Anwohner damit rechnen, dass sie nach dem Kommunalen Abgabengesetz (KAG) zur Kasse gebeten werden.

Wegen der Einstufung der Straße wahrscheinlich mit 60 Prozent, wie Werner ausführte. Andere Straßen im Stadtgebiet jedenfalls, auch das gilt als sicher, sind deutlich kaputter. Für die zusätzlichen Kosten, die jetzt anfallen, will der EUV die Firma heranziehen, die den Bau ausgeführt hat.

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