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Nacht der Industriekultur

Das ist bei der "Extraschicht" in Castrop-Rauxel los

CASTROP-RAUXEL 2000 Künstler, 45 Spielorte, 19 Städte, auch Castrop-Rauxel ist wieder dabei: Zum 15. Mal steigt am Samstag, 20. Juni, die Nacht der Industriekultur. Wir stellen die Spielorte der "Extraschicht" in Castrop-Rauxel und Umgebung und das Programm vor.

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Extraschicht Parkbad Süd

Extraschicht 2014, Waltrop, Schiffshebewerk Henrichenburg.
Uneingeschraenkte einfache Nutzungsrechte fuer alle RTG-Publikationen (Print und Web) und fuer die externe Verwendung als RTG-Pressebild.
(c) Rupert Oberhaeuser, www.oberhaeuser.com, rupert@oberhaeuser.com.

Pottporus bieten eine Tanzshow auf Zeche Zollern

Die Zeche Waltrop

In einem knappen Monat können die Kulturbegeisterten im Ruhrgebiet wieder eine „Extraschicht“ einlegen. Vom frühen Abend bis nachts um 2 Uhr laden 45 Spielorte in 19 Städten zum Flanieren, Staunen und Genießen ein. 2000 Künstler gestalten das Programm und lassen die Nacht zu einem Erlebnis werden.

Auch in Castrop-Rauxel und der unmittelbaren Umgebung sind vier Spielorte dabei, die ein Festival für die Augen, Ohren und auch den Gaumen versprechen. Und sie sind alle bequem hintereinander weg mit der Extraschicht-Linie 22 zu erreichen, die auch an den Hauptbahnhof angebunden ist. Wir stellen die vier Spielorte und das Programm vor.

Parkbad Süd: Eine schottisch-irische Nacht

Eine musikalische und kulinarische Reise nach Schottland und Irland können die „Extraschicht“-Besucher in diesem Jahr im Parkbad Süd unternehmen. Vor stimmungsvoller Kulisse heizen die Irish-Folk-Bands „Vegetables“ und „Donkeys“ den Gästen ein. Mit typischen Instrumenten wie Querflöte und Geige bieten sie fetzigen, fröhlichen Sound.

Eine Feuershow gibt es im Parkbad Süd auch in diesem Jahr wieder. Ansonsten steht hier am 20. Juni alles unter dem Motto „Schottland und Irland“.

Für schottische Klänge ist die Dudelsackband „The Rhine Area Pipes & Drums“ zuständig. Stilecht im Kilt nimmt sie ihre Zuhörer akustisch mit in die schottischen Highlands. Ein weiterer Höhepunkt ist die akrobatische Feuershow. Zu trinken gibt es Guiness, Kilkenny und Whisky, zu essen ein deftiges Irish Stew. Weil es eine reine Open-Air-Veranstaltung ist, hofft Steven Wels vom Parkbad Süd auf gutes Wetter. „Aber wenn‘s regnet, dann haben wir eben auch typisch schottisch-irisches Wetter“, sagt er schmunzelnd.

 

 

Schiffshebewerk Henrichenburg: Im Rausch der Tiefe

Viel zu erleben gibt es am Schiffshebewerk Henrichenburg. Die beliebte Fontänenshow „Flames of Water“ findet ab 22.30 Uhr jede halbe Stunde statt, „sodass man mehrere Chancen hat, sie zu sehen“, sagt Museumsleiter Dr. Arnulf Siebeneicker. Ansonsten sei das Motto durch die jeweils aktuelle Sonderausstellung vorgegeben. Die heißt zurzeit „Versunkene Schiffe“ und so lautet das Motto passend: „Im Rausch der Tiefe“.

In magisches Licht wird das Schiffshebewerk Henrichenburg getaucht. Wieder mit dabei: Die beliebte Fontänenshow „Flames of Water.“

Tirzah Haase singt Filmsongs wie „Das kann doch einen Seemann nicht erschüttern“. Für Gäste, die eher instrumental-atmosphärische Musik mögen, gibt es Filmmusik von „Das Boot“ bis „Titanic“. Historische Schiffstouren über den Rhein-Herne-Kanal werden auch angeboten und ab Mitternacht spielt das Süder Palastorchester im Big-Band-Sound.

LWL-Industriemuseum in Dortmund: Die Zeche arbeitet

Auf der schmucken Zeche Zollern II/IV in Dortmund-Bövinghausen ist alles in Bewegung während der Nacht der Industriekultur. „Die Zeche arbeitet“, heißt es in der Programmbeschreibung von Ruhr Tourismus. Comedy, Breakdance, Hip Hop, aber auch Führungen durch die Dauerausstellung und die Sonderausstellung „Durch die Nacht zum Licht?“ – es dürfte für jeden Geschmack etwas dabei sein.

„Pottporus“ bieten eine akrobatische Tanzshow mit Breakdance auf Zeche Zollern in Dortmund.

AWO-Oppas sind „An der Schüppe“ und bieten einen Einblick in die Arbeitswelt und die Gruppe „Pottporus“ bietet eine Tanzperformance. Musikalisch untermalen die „Bigband Groove“ und „Half Eleven“ den Abend und „rost:licht“ illuminiert die Maschinenhalle. Ein weiterer Höhepunkt des Spielortes: Besucher können sich vor einer Fotowand knipsen lassen und in eine vergangene Lebenswelt reisen.

 

 

Zeche Waltrop: Voll von Sinnen

Ganz im Zeichen der Sinne steht die Zeche Waltrop. „Voll von Sinnen“ lautet das Motto. Und das ist wörtlich zu nehmen. „Wir wollen alle Sinne der Besucher ansprechen“, sagt Bernd Uppena. Auf Einladung des Hertener Tanznetzwerks „Up to Dance“ führen 200 Tänzer aus ganz NRW auf dem Zechenplatz eine Tanzshow auf – von Orientaltanz bis „Modern Dance“.

Die Zeche Waltrop steht ganz im Zeichen der Sinne: Tanz, das Spiel von Licht und Farben, Fotografie, aber auch Live-Musik warten hier auf die Besucher.

In der dunklen Werkshalle kann man einen faszinierenden Tanz von Licht und Schatten erleben. Den ganzen Abend gibt es Livemusik für die Ohren und Ausstellungen für die Augen, aber auch den Tastsinn. Die Stahlskulpturen von Sebastian Wien sollen ausdrücklich angefasst werden. Die Besucher können Segway und Liegefahrrad fahren und es gibt eine BMX-Show.

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