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Tanzdemo an Karfreitag

Demo am Bahnhof wird zum Zwergenaufstand

Rauxel Die Partei hatte Karfreitag zur Tanzdemo eingeladen. Doch nicht viele kamen. Die Partei nimmt die Demo aber dennoch sehr ernst.

Demo am Bahnhof wird zum Zwergenaufstand

(K)eine Tanzdemo am Karfreitag: Nur wenige Besucher kamen zu der Aktion von „Die Partei“ vor dem Hauptbahnhof in Rauxel. foto Püls Foto: Christian Püls

„Die Partei“ hatte für Karfreitag zur Tanzdemo auf den Berliner Platz vor dem Rauxeler Hauptbahnhof eingeladen (wir berichteten).

Protest gegen Tanzverbot angekündigt

Was ist dran an diesen Demo-Plänen für Karfreitag?

Castrop-Rauxel „Die Partei“ will wohl für die Trennung von Staat und Kirche protestieren: Am anstehenden Karfreitag will eine Gruppe von Castrop-Rauxelern offenbar eine eiserne Regel brechen und das Tanzverbot brechen. Erwartungsgemäß machen ihr die Behörden einen Strich durch die Rechnung. War das kalkuliert?mehr...

Zu Beginn, um 18 Uhr, hielten sich die Teilnehmerzahlen von Demonstranten, Schaulustigen und Polizei klar die Waage – jeweils rund ein halbes Dutzend. Knapp eine halbe Stunde später wurden zwei Streifenwagen aus Herten und Recklinghausen abgezogen, eine heimische Besatzung blieb vor Ort.

Marcus Liedschulte von Die Partei begann seine Rede. Er monierte das öffentliche Tanzverbot aufgrund eines religiösen Feiertags an Karfreitag und echauffierte sich darüber, dass bei einer ähnlichen Veranstaltung in Köln letztlich doch keine Musik gespielt werden durfte.

Ähnlich lief es auch am hiesigen Hauptbahnhof. Die Genehmigung war erst im zweiten Anlauf erteilt worden; auf Musik und Lautsprecheranlage musste daher verzichtet werden. Vor nun rund einem Dutzend Anwesenden konnte die Partei in Zimmerlautstärke vortragen, ohne überhört zu werden. Als dann Jana Debowski als Rednerin auftrat, wurde es tatsächlich ein wenig amüsant.

Demo am Bahnhof wird zum Zwergenaufstand

Jana Dembowskis Beitrag zur Demo sorgte für Unterhaltung. Foto: Christian Püls

Um den Charakter einer Musikveranstaltung an Karfreitag zu umgehen, trug sie den Songtext von Scooters „Maria, I like it loud“ bewusst unrhythmisch vor.

Es blieb ein albernes Unterfangen, auch wenn man die Trennung von Staat und Religion als Thema durchaus ernst nehmen kann. Sollten Marcus Liedschulte und die Partei es jedoch schaffen, an den übrigen 361 Tagen im Jahr – die vier stillen Feiertage in NRW bewusst ausgenommen – eine Demo zu veranstalten, könnten sie ihr vorgeblich dringendes Tanzbedürfnis eventuell glaubhaft machen.

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