Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung
Anzeige

Die Heiligtümer der Stadt

Mit dem Hochfest Fronleichnam begehen Katholiken am Donnerstag den „katholischsten“ der kirchlichen Feiertage. Im Glauben an die Realpräsenz Gottes in der von einem Priester verwandelten Hostie wird diese in einem wertvollen Gefäß in Prozessionen öffentlich verehrt - in Monstranzen. Da sind die Monstranzen unserer Stadt.

/
Zu den Heiligen Schutzengeln: 
Die Monstranz aus dem Jahr 1960 stammt aus einer Kölner Goldschmiede. Prägend ist ein mit Bergkristallen verzierter goldener Mond sowie der Schaft aus Elfenbein. Die Arbeit steht offensichtlich im Zusammenhang mit der Gestaltung der Apsis der Kirche.
Zu den Heiligen Schutzengeln:
Die Monstranz aus dem Jahr 1960 stammt aus einer Kölner Goldschmiede. Prägend ist ein mit Bergkristallen verzierter goldener Mond sowie der Schaft aus Elfenbein. Die Arbeit steht offensichtlich im Zusammenhang mit der Gestaltung der Apsis der Kirche.

Foto: Schoenen

St. Franziskus: 
Die Monstranz der Schweriner Katholiken ist mit 71 Zentimetern vergleichsweise hoch. Prägend sind sehr feingliedrige Rankenverzierungen, die das Lunula-Häuschen umrahmen. Angebracht ist die Aufschrift »Ecce panis angelorum, factus cibus viatorum« (Siehe das Engelsbrot, wahre Speise der Lebenden«. Auf blauem Untergrund sind die Evangelisten dargestellt.
St. Franziskus:
Die Monstranz der Schweriner Katholiken ist mit 71 Zentimetern vergleichsweise hoch. Prägend sind sehr feingliedrige Rankenverzierungen, die das Lunula-Häuschen umrahmen. Angebracht ist die Aufschrift »Ecce panis angelorum, factus cibus viatorum« (Siehe das Engelsbrot, wahre Speise der Lebenden«. Auf blauem Untergrund sind die Evangelisten dargestellt.

Foto: Schoenen

Schönstattkapelle: 
Die Monstranz im Frohlinder Heiligtum ist vergleichsweise jung, sie ist eine Schenkung von 1990. Das Kreuz ist Hauptmotiv der Monstranz. Die fünf Ringe symbolisieren den Erdkreis mit seinen Kontinenten. Darunter steht die Gottesmutter mit der lateinischen Inschrift »Mater habebit curam« (Die Mutter wird sorgen). Der Fuß der Monstranz ist mit sieben Edelsteinen verziert, die auf die sieben Sakramente hinweisen.
Schönstattkapelle:
Die Monstranz im Frohlinder Heiligtum ist vergleichsweise jung, sie ist eine Schenkung von 1990. Das Kreuz ist Hauptmotiv der Monstranz. Die fünf Ringe symbolisieren den Erdkreis mit seinen Kontinenten. Darunter steht die Gottesmutter mit der lateinischen Inschrift »Mater habebit curam« (Die Mutter wird sorgen). Der Fuß der Monstranz ist mit sieben Edelsteinen verziert, die auf die sieben Sakramente hinweisen.

Foto: Schoenen

Heilig Kreuz: 
Die Gemeinde verfügt über eine sehr ausgeprägte Strahlenmonstranz von 61 Zentimetern Höhe mit einem Kreuz in der Spitze. Fuß und Schaft sind gehämmert. Der Knauf in der Mitte des Schaftes besteht aus Luicit. Das Schauglas (Lunulahaus) ist umgeben von einem silbernen Dekorring sowie einer vergoldeten Lunula.
Heilig Kreuz:
Die Gemeinde verfügt über eine sehr ausgeprägte Strahlenmonstranz von 61 Zentimetern Höhe mit einem Kreuz in der Spitze. Fuß und Schaft sind gehämmert. Der Knauf in der Mitte des Schaftes besteht aus Luicit. Das Schauglas (Lunulahaus) ist umgeben von einem silbernen Dekorring sowie einer vergoldeten Lunula.

Foto: Schoenen

St. Lambertus Castrop:
Die mit Abstand wertvollste Monstranz in Castrop-Rauxel.
St. Lambertus Castrop:
Die mit Abstand wertvollste Monstranz in Castrop-Rauxel.

Foto: Kube

Anzeige
St. Marien: 
Die so genannte Engelmonstranz stammt aus dem Jahr 2004 und ist damit die jüngste im Stadtgebiet - allerdings aus einem traurigen Grund. Die ursprüngliche, neuromanische der Merklinder Kirche wurde 2003 bei einem Einbruch entwendet und ist bis heute nicht wieder aufgetaucht. Das von der Paderborner Traditionswerkstatt Cassau gefertigte Sakralgerät ist ganz von Hand gearbeitet. Die vier Bergkristalle am Vorstecker symbolisieren die Evangelisten, der als Fünfeck geschliffene Bergkristall die Erdteile.
St. Marien:
Die so genannte Engelmonstranz stammt aus dem Jahr 2004 und ist damit die jüngste im Stadtgebiet - allerdings aus einem traurigen Grund. Die ursprüngliche, neuromanische der Merklinder Kirche wurde 2003 bei einem Einbruch entwendet und ist bis heute nicht wieder aufgetaucht. Das von der Paderborner Traditionswerkstatt Cassau gefertigte Sakralgerät ist ganz von Hand gearbeitet. Die vier Bergkristalle am Vorstecker symbolisieren die Evangelisten, der als Fünfeck geschliffene Bergkristall die Erdteile.

Foto: Schoenen

St. Elisabeth
Eine neoromanische Monstranz von 1929.
St. Elisabeth
Eine neoromanische Monstranz von 1929.

Foto: Schoenen

Monstranz St. Josef:
Die vier Evangelisten mit ihren Symbolen sind darin verarbeitet.
Monstranz St. Josef:
Die vier Evangelisten mit ihren Symbolen sind darin verarbeitet.

Foto: Fritsch

Monstranzen Herz Jesu:
Die ältere kleine Monstranz ist im Jugendstil gefertigt. Die andere ist um 1970 entstanden.
Monstranzen Herz Jesu:
Die ältere kleine Monstranz ist im Jugendstil gefertigt. Die andere ist um 1970 entstanden.

Foto: Fritsch

St. Lambertus Henrichenburg: 
Auch die Henrichenburger Kirchengemeinde St. Lambertus verfügt über zwei Monstranzen. Eine sehr feingliedrig gearbeitete im neugotischen Stil (Foto) aus dem Jahr 1880 sowie eine weitere aus den zwanziger Jahren, die eine Mischung aus mehreren Stilen darstelle. Laut Pfarrer Backmann hat die jeweilige Auswahl an Fronleichnam nicht nur geschmackliche, sondern häufig auch praktische Gründe, nämlich das Gewicht. Stehe man als einziger Geistlicher der Prozession vor, komme die leichtere eher in Betracht.
St. Lambertus Henrichenburg:
Auch die Henrichenburger Kirchengemeinde St. Lambertus verfügt über zwei Monstranzen. Eine sehr feingliedrig gearbeitete im neugotischen Stil (Foto) aus dem Jahr 1880 sowie eine weitere aus den zwanziger Jahren, die eine Mischung aus mehreren Stilen darstelle. Laut Pfarrer Backmann hat die jeweilige Auswahl an Fronleichnam nicht nur geschmackliche, sondern häufig auch praktische Gründe, nämlich das Gewicht. Stehe man als einziger Geistlicher der Prozession vor, komme die leichtere eher in Betracht.

Foto: Fritsch

St. Barbara:
Die in den siebziger Jahren von Pfarrer Arno Friedrich angeschaffte Monstranz zählt zu den Sonnen- oder Strahlenmonstranzen. Auf den Strahlen befinden sich zwölf funkelnde Steine, die die Apostel darstellen. Die Monstranz soll in ihrer Schlichtheit die Barbara-Gemeinde, eine stark vom Bergbau geprägte Region in unserer Stadt, symbolisieren. In der Mitte befindet sich Christus in Form der Hostie, um ihn herum versammelt sich die Gemeinde.
St. Barbara:
Die in den siebziger Jahren von Pfarrer Arno Friedrich angeschaffte Monstranz zählt zu den Sonnen- oder Strahlenmonstranzen. Auf den Strahlen befinden sich zwölf funkelnde Steine, die die Apostel darstellen. Die Monstranz soll in ihrer Schlichtheit die Barbara-Gemeinde, eine stark vom Bergbau geprägte Region in unserer Stadt, symbolisieren. In der Mitte befindet sich Christus in Form der Hostie, um ihn herum versammelt sich die Gemeinde.

Foto Fritsch

St. Antonius: 
Auch die größere Ickerner Kirchengemeinde verfügt über zwei optisch sehr unterschiedliche Monstranzen aus verschiedenen Epochen. Die ältere ist aus Silber, ist 55 Zentimeter hoch und stammt aus der Zeit von 1930. Die zweite, deutlich größere Monstranz ist aus Messing mit Goldauflage und stammt laut Inventarverzeichnis aus dem Jahr 1965. Sie hat eine sehr markante optische Erscheinungsform, die geprägt ist durch eine vielfältige Einarbeitung von Bergkristallen um das Schauglas.
St. Antonius:
Auch die größere Ickerner Kirchengemeinde verfügt über zwei optisch sehr unterschiedliche Monstranzen aus verschiedenen Epochen. Die ältere ist aus Silber, ist 55 Zentimeter hoch und stammt aus der Zeit von 1930. Die zweite, deutlich größere Monstranz ist aus Messing mit Goldauflage und stammt laut Inventarverzeichnis aus dem Jahr 1965. Sie hat eine sehr markante optische Erscheinungsform, die geprägt ist durch eine vielfältige Einarbeitung von Bergkristallen um das Schauglas.

Foto Fritsch

Zu den Heiligen Schutzengeln: 
Die Monstranz aus dem Jahr 1960 stammt aus einer Kölner Goldschmiede. Prägend ist ein mit Bergkristallen verzierter goldener Mond sowie der Schaft aus Elfenbein. Die Arbeit steht offensichtlich im Zusammenhang mit der Gestaltung der Apsis der Kirche.
St. Franziskus: 
Die Monstranz der Schweriner Katholiken ist mit 71 Zentimetern vergleichsweise hoch. Prägend sind sehr feingliedrige Rankenverzierungen, die das Lunula-Häuschen umrahmen. Angebracht ist die Aufschrift »Ecce panis angelorum, factus cibus viatorum« (Siehe das Engelsbrot, wahre Speise der Lebenden«. Auf blauem Untergrund sind die Evangelisten dargestellt.
Schönstattkapelle: 
Die Monstranz im Frohlinder Heiligtum ist vergleichsweise jung, sie ist eine Schenkung von 1990. Das Kreuz ist Hauptmotiv der Monstranz. Die fünf Ringe symbolisieren den Erdkreis mit seinen Kontinenten. Darunter steht die Gottesmutter mit der lateinischen Inschrift »Mater habebit curam« (Die Mutter wird sorgen). Der Fuß der Monstranz ist mit sieben Edelsteinen verziert, die auf die sieben Sakramente hinweisen.
Heilig Kreuz: 
Die Gemeinde verfügt über eine sehr ausgeprägte Strahlenmonstranz von 61 Zentimetern Höhe mit einem Kreuz in der Spitze. Fuß und Schaft sind gehämmert. Der Knauf in der Mitte des Schaftes besteht aus Luicit. Das Schauglas (Lunulahaus) ist umgeben von einem silbernen Dekorring sowie einer vergoldeten Lunula.
St. Lambertus Castrop:
Die mit Abstand wertvollste Monstranz in Castrop-Rauxel.
St. Marien: 
Die so genannte Engelmonstranz stammt aus dem Jahr 2004 und ist damit die jüngste im Stadtgebiet - allerdings aus einem traurigen Grund. Die ursprüngliche, neuromanische der Merklinder Kirche wurde 2003 bei einem Einbruch entwendet und ist bis heute nicht wieder aufgetaucht. Das von der Paderborner Traditionswerkstatt Cassau gefertigte Sakralgerät ist ganz von Hand gearbeitet. Die vier Bergkristalle am Vorstecker symbolisieren die Evangelisten, der als Fünfeck geschliffene Bergkristall die Erdteile.
St. Elisabeth
Eine neoromanische Monstranz von 1929.
Monstranz St. Josef:
Die vier Evangelisten mit ihren Symbolen sind darin verarbeitet.
Monstranzen Herz Jesu:
Die ältere kleine Monstranz ist im Jugendstil gefertigt. Die andere ist um 1970 entstanden.
St. Lambertus Henrichenburg: 
Auch die Henrichenburger Kirchengemeinde St. Lambertus verfügt über zwei Monstranzen. Eine sehr feingliedrig gearbeitete im neugotischen Stil (Foto) aus dem Jahr 1880 sowie eine weitere aus den zwanziger Jahren, die eine Mischung aus mehreren Stilen darstelle. Laut Pfarrer Backmann hat die jeweilige Auswahl an Fronleichnam nicht nur geschmackliche, sondern häufig auch praktische Gründe, nämlich das Gewicht. Stehe man als einziger Geistlicher der Prozession vor, komme die leichtere eher in Betracht.
St. Barbara:
Die in den siebziger Jahren von Pfarrer Arno Friedrich angeschaffte Monstranz zählt zu den Sonnen- oder Strahlenmonstranzen. Auf den Strahlen befinden sich zwölf funkelnde Steine, die die Apostel darstellen. Die Monstranz soll in ihrer Schlichtheit die Barbara-Gemeinde, eine stark vom Bergbau geprägte Region in unserer Stadt, symbolisieren. In der Mitte befindet sich Christus in Form der Hostie, um ihn herum versammelt sich die Gemeinde.
St. Antonius: 
Auch die größere Ickerner Kirchengemeinde verfügt über zwei optisch sehr unterschiedliche Monstranzen aus verschiedenen Epochen. Die ältere ist aus Silber, ist 55 Zentimeter hoch und stammt aus der Zeit von 1930. Die zweite, deutlich größere Monstranz ist aus Messing mit Goldauflage und stammt laut Inventarverzeichnis aus dem Jahr 1965. Sie hat eine sehr markante optische Erscheinungsform, die geprägt ist durch eine vielfältige Einarbeitung von Bergkristallen um das Schauglas.