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Die Jugend glaubt, hofft und lebt

DORF RAUXEL Ein improvisierter Strand samt Eismaschine, ein Grill und eine Bühne für eine deutsche Rockband. Wo sonst gemeinsam gebetet wird, organisierten am Samstagabend die jugendlichen Helfer der evangelischen Paulusgemeinde an der Luisenstraße ihr erstes christliches Jugendfestival.

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Den Abschluss des christlichen Jugendfestivals bildete der Autritt der Band "Echtzeit".

Christian (l.) und Benjamin (r.) kämpfen beim Bungee-Run.

„Wir wussten eigentlich gar nicht genau was wir erwarten sollten – wir waren einfach mal gespannt, wie viele kom-men würden“, sagte Daniela von der Heide vom Organisationsteam und freute sich über die vielen Besucher. Wo sonst ein überkonfessioneller Jugendgottesdienst stattfindet, konnten an diesem Tag die über 50 Besucher an verschiedenen Workshops teilnehmen. Kleine Diskussionsgruppen zum Thema „glauben, hoffen und leben“ bildeten hier den Anfang des Nachmittagsprogramms.

„Es soll kein Zwang sein. Jeder kann, wie er es möchte, an den Diskussionsgruppen teilnehmen“, erklärte die 20-Jährige. Wer sich lieber ein bisschen praktisch einbringen wollte, der gesellte sich zum Improvisationstheater oder zum Musikworkshop, wo Lieder aus dem Jugendgottesdienst in einer kleinen Jamsession gespielt wurden.„Ich bin vielleicht nicht der klassische Kirchgänger, aber ich finde gerade solche Veranstaltungen für Jugendliche schon wichtig“, erklärte der 18-jährige Max Stuck. Zu-sammen mit einigen seiner Freunde, nahm auch er an dem am Abend folgenden Jugendgottesdienst teil. „Wir möchten hier halt auch ein bisschen die neuen Konfirmanden unterstützen“, sagte er. Der etwas lockerere Zugang zum Thema Glauben traf auf allgemeine Zustimmung. „Ich bin gerne und daher öfters hier“, sagte auch der 16jährige Kevin Lethau. „Ich finde es gut, wie hier über Religion und Glauben gesprochen wird.“

Um den Zusammenhalt nicht gleich nach dem Festival aufzulösen, konnte anschließend auf dem Gelände sogar gezeltet werden. Auf Alkohol mussten die Jugendlichen dabei allerdings verzichten. Damit schien aber niemand ein Problem zu haben. Cola, Limo und die beliebte Slusheismaschine boten genug.

Den Höhepunkt des Festivals bildete schließlich das Konzert der deutschen Pop-Rockband „Echtzeit“. Gemeinsam unter freiem Himmel sitzend, lauschten die Besucher den mal ruhigen und mal rockigen Klängen, und ließen so das Jugendfestival in einer beschaulichen Runde zu Ende gehen. 

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