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Einsatz in Castrop-Rauxel

Dortmunder starb nach Rettung aus der Emscher

ICKERN Zu einer dramatischen Rettungsaktion wurden Feuerwehr und Polizei am frühen Sonntagmorgen im Castrop-Rauxeler Stadtteil Ickern gerufen: Ein Mann - ein 44-Jähriger aus Dortmund - trieb völlig unterkühlt und leblos im Wasser. Er starb am Sonntagvormittag in einem Recklinghäuser Krankenhaus.

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Ein Mann musste in der Nacht zu Sonntag aus der eiskalten Emscher gerettet werden.

Die Rettungskräfte begannen noch direkt am Einsatzort mit der medizinischen Erstversorgung des Opfers.

Kälte, Dunkelheit, die starke Fließgeschwindigkeit der Emscher: Laut Feuerwehrsprecher Michael Brudek war der Einsatz in Höhe der Waldenburger Brücke extrem schwierig. Passanten hatten gegen 3.45 Uhr ein leises Stöhnen und schwache Hilferufe vernommen und daraufhin die Polizei alarmiert, die wiederum Kollegen der Feuerwehr zum Einsatzort riefen. Auch ein Hubschrauber mit Wärmebildkamera wurde umgehend angefordert.

"Es war sehr dunkel und nicht einfach, denn Mann zu lokalisieren", sagte am Sonntag Feuerwehrsprecher Brudek. "Wir haben ihn dann aber doch nach kurzer Zeit aufspüren können." Die eigentliche Bergung sei dann ebenfalls äußerst schwierig gewesen. Die Feuerwehrleute mussten bei ihrem Rettungseinsatz angeseilt werden, damit sie nicht auch im eiskalten Wasser der Emscher abgetrieben werden.

Extrem schwierige Rettung

"Man unterschätzt die Fließgeschwindigkeit der Emscher leider schnell", erklärte Michael Brudek. In zehn Minuten könne ein Körper rund 500 Meter abgetrieben werden. Weil sich an den Betonwänden und den Brückenpfeilern Fäkalien absetzten, seien diese glitschig und eine selbstständige Befreiung nach einem Sturz in den Fluss extrem schwierig.

Bei dem Mann, den die Einsatzkräfte schließlich lebensgefährlich unterkühlt aus der Emscher retten konnten, mussten vor Ort Wiederbelebungsmaßnahmen durchgeführt werden, während der Hubschrauber den Einsatzort ausleuchtete. Der Mann wurde in ein Krankenhaus in Recklinghausen gebracht. Dort verstarb er am Vormittag, teilte ein Sprecher der Polizei mit. 

Hintergründe auch am Montag unklar

Wo der Mann - laut Angaben der Polizei vom Montag ein 44-jähriger Dortmunder - in die Emscher fiel, ist ebenfalls noch nicht geklärt. "Theoretisch kann das schon in Dortmund passiert sein", so Michael Brudek. Die Polizei teilte mit, dass der Dortmunder wohl allein unterwegs war.

War's ein Unfall? War es ein Selbstmord? Auch am Montagmittag verwies die Polizei weiterhin darauf, dass die Ermittlungen laufen und sie noch nichts dazu sagen könne. Nach den ersten Ergebnissen sei allerdings ein Fremdverschulden unwahrscheinlich.

 

 

 

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Ein Mann musste in der Nacht zu Sonntag aus der eiskalten Emscher gerettet werden.

Die Rettungskräfte begannen noch direkt am Einsatzort mit der medizinischen Erstversorgung des Opfers.

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