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Bericht als Audio

EBG: Mutter schildert Schülern Unfalltod der Tochter

CASTROP-RAUXEL Bei der Veranstaltungsreihe "Crashkurs NRW" soll Schülern vor Augen geführt werden, wie tragisch Verkehrsunfälle enden können. Am Dienstag herrschte im Ernst-Barlach-Gymnasium in Castrop-Rauxel eine besondere Stimmung: Eine Mutter berichtete, wie ihre Tochter vor fünf Jahren ums Leben kam. Es war bewegend.

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Michael Brudek arbeitet bei der Feuerwehr auf der Rettungswache in Castrop-Rauxel. Es ist sein Beruf - und er erlebt Tag für Tag schwere Schicksale mit. "Die Schüler waren sehr aufmerksam", sagte er nach der Veranstaltung. "Heidis Vortrag war sehr beeindruckend - zumal ich mich gut an den Einsatz erinnere. Ich war damals mit den ersten Rettungskräften vor Ort." Er berichtete vor mehr als 100 Schülern beim "Crashkurs NRW" am Ernst-Barlach-Gymnasium von einem anderen Fall mit dem Zivildienstleistenden Thomas.

Heidi Behrend und der Grabstein ihrer Tochter: Sie starb vor fünf Jahren bei einem Autounfall. Heidi Behrend berichtete vor Schülern über diesen schlimmen Einschnitt in ihrem Leben.

Andreas Schink ist Polizist auf der Wache in Datteln. Er berichtete von einem Unfall, bei dem er einer der Ersten am Einsatzort war. Bei dem Unfall starben Menschen - und selbst Hinweise auf ein möglicherweise totes Baby gab es. Das stellte sich zum Glück hinterher als falscher Hinweis heraus.

Michael Brudek arbeitet bei der Feuerwehr auf der Rettungswache in Castrop-Rauxel. Es ist sein Beruf - und er erlebt Tag für Tag schwere Schicksale mit. "Die Schüler waren sehr aufmerksam", sagte er nach der Veranstaltung. "Heidis Vortrag war sehr beeindruckend - zumal ich mich gut an den Einsatz erinnere. Ich war damals mit den ersten Rettungskräften vor Ort."

Michael Grüning ist Opferschutzbeauftragter bei der Kreispolizei Recklinghausen. Er schellt an den Türen der Angehörigen, um ihnen die schlimmsten persönlichen Nachrichten von Todesfällen zu übermitteln. "Wenn die Polizei bei so einer Veranstaltung sagt: Kinder, fahrt langsamer!, dann nehmen die das nicht für voll. Mit Frau Behrend hatte das eine ganz andere Qualität", sagte Grüning nach der Veranstaltung in einer Feedback-Runde der Polizei, der Akteure auf der Bühne und der Lehrer.

Auf der Leinwand ist der Grabstein von Angelina Christin Behrend zu sehen. Geboren am 2. Dezember 1997, gestorben am 25. November 2011. „Du fehlst“ steht unten auf dem Stein, oben ist ein Herz in das Grabmal gehauen. In dem Herz ist ein Foto von ihr zu sehen, Sterne und Rosen und ein Notenschlüssel. Sie sang gern. Sie wollte mal zu DSDS, den Dieter um den Finger wickeln. Sie kann es nicht mehr. Sie ist tot.

Über den Unfall und über die Situation, als sie selbst vor fünf Jahren damit konfrontiert wurde, spricht Heidi Behrend auf der Bühne in der Aula des Gymnasiums. Unten sitzen mehr als 100 Schüler aus der Einführungsphase der Oberstufe. Sie sind 14, 15 Jahre alt – ungefähr so alt wie Angie Behrend, als sie starb.

 

Wir haben in Absprache mit Heidi Behrend ihre Worte aufgezeichnet. Hier können Sie hören, was die Mutter sagte: 

 

Vor Heidi Behrend haben in den 90 Minuten, in denen die Schüler mit dem „Crashkurs NRW“ konfrontiert wurden, schon drei Mitarbeiter der Rettungskette gesprochen:

 

Der vierfache Familienvater aus Oer-Erkenschwick erzählt von einem Einsatz, den er auf dem Weg zur Arbeit erlebte. Ein tödlicher Verkehrsunfall in Datteln – drei Menschen starben. Zum Abschluss sagt er, dass er die Schuhe nie mehr wieder trug, nachdem er damit an der Unfallstelle auf Leichenteile getreten war.

 

Hinweis


Der Mann aus dem Medienteam der Hauptamtlichen Feuerwehr Castrop-Rauxel berichtet von einem Einsatz mit einem neuen Zivildienstleistenden. Als die beiden am Unfallort ankamen, stellte sein jüngerer Kollege fest, dass er das verunfallte Auto kannte. Als er wenige Minuten später erkannte, dass hier seine drei besten Freunde verunglückt waren, änderte sich für ihn alles. Er begrub seinen Lebenstraum, Arzt zu werden. Er brach seinen Zivildienst ab. Für ihn veränderte sich das Leben von jetzt auf gleich.

 

 

 

Der Beamte der Kreispolizei Recklinghausen ist dort Opferschutzbeauftragter. Rund 15 bis 30 Mal pro Jahr müsse er bei Familien klingeln, um ihnen eine Todesnachricht zu übermitteln. Er erzählt von einem Fall, von den Gedanken, die er sich vor dem Einsatz macht, von den Gefühlen der Eltern - und seinen eigenen.

 

So emotional war es beim "Crashkurs NRW" im Ernst-Barlach-Gymnasium

Heidi Behrend vor einem Foto der Unfallstelle. Dort steht noch heute ein Gedenkstein, den sie damals von der Stadt geschenkt bekam. Ihrer Tochter wird am Grabmal, aber auch am Sternenkinder-Baumkreis gedacht.
An diesem Luftballon waren Lebensträume von Schülern der Einführungsphase der Oberstufe am EBG aufgehängt. Sie können so schnell zerplatzen, wie die Jugendlichen beim "Crashkurs NRW" lernten. "Passt auf euch auf!", lautete die Botschaft von der Bühne.
Auch die Lehrer lauschten den Worten auf der Bühne. Die 90 Minuten waren sehr dicht und emotional.
Michael Brudek arbeitet bei der Feuerwehr auf der Rettungswache in Castrop-Rauxel. Es ist sein Beruf - und er erlebt Tag für Tag schwere Schicksale mit. "Die Schüler waren sehr aufmerksam", sagte er nach der Veranstaltung. "Heidis Vortrag war sehr beeindruckend - zumal ich mich gut an den Einsatz erinnere. Ich war damals mit den ersten Rettungskräften vor Ort."
Rund 100 Schüler der Einführungsphase am Ernst-Barlach-Gymnasium sahen zu Beginn von "Crashkurs NRW" diese Folien, mit der Moderator Jörg Teichert ins Thema einführte. Er zeigte auch Bilder von Unfallstellen. Danach traten die Betroffenen nacheinander auf die Bühne. Erst ein Polizist, dann ein Feuerwehrmann, danach ein Notfallseelsorger und zum Abschluss die Mutter einer tödlich verunglückten Tochter.
Rund 100 Schüler der Einführungsphase am Ernst-Barlach-Gymnasium sahen zu Beginn von "Crashkurs NRW" diese Folien, mit der Moderator Jörg Teichert ins Thema einführte. Er zeigte auch Bilder von Unfallstellen. Danach traten die Betroffenen nacheinander auf die Bühne. Erst ein Polizist, dann ein Feuerwehrmann, danach ein Notfallseelsorger und zum Abschluss die Mutter einer tödlich verunglückten Tochter.
Rund 100 Schüler der Einführungsphase am Ernst-Barlach-Gymnasium sahen zu Beginn von "Crashkurs NRW" diese Folien, mit der Moderator Jörg Teichert ins Thema einführte. Er zeigte auch Bilder von Unfallstellen. Danach traten die Betroffenen nacheinander auf die Bühne. Erst ein Polizist, dann ein Feuerwehrmann, danach ein Notfallseelsorger und zum Abschluss die Mutter einer tödlich verunglückten Tochter.
Rund 100 Schüler der Einführungsphase am Ernst-Barlach-Gymnasium sahen zu Beginn von "Crashkurs NRW" diese Folien, mit der Moderator Jörg Teichert ins Thema einführte. Er zeigte auch Bilder von Unfallstellen. Danach traten die Betroffenen nacheinander auf die Bühne. Erst ein Polizist, dann ein Feuerwehrmann, danach ein Notfallseelsorger und zum Abschluss die Mutter einer tödlich verunglückten Tochter.
Rund 100 Schüler der Einführungsphase am Ernst-Barlach-Gymnasium sahen zu Beginn von "Crashkurs NRW" diese Folien, mit der Moderator Jörg Teichert ins Thema einführte. Er zeigte auch Bilder von Unfallstellen. Danach traten die Betroffenen nacheinander auf die Bühne. Erst ein Polizist, dann ein Feuerwehrmann, danach ein Notfallseelsorger und zum Abschluss die Mutter einer tödlich verunglückten Tochter.
Rund 100 Schüler der Einführungsphase am Ernst-Barlach-Gymnasium sahen zu Beginn von "Crashkurs NRW" diese Folien, mit der Moderator Jörg Teichert ins Thema einführte. Er zeigte auch Bilder von Unfallstellen. Danach traten die Betroffenen nacheinander auf die Bühne. Erst ein Polizist, dann ein Feuerwehrmann, danach ein Notfallseelsorger und zum Abschluss die Mutter einer tödlich verunglückten Tochter.
Michael Brudek arbeitet bei der Feuerwehr auf der Rettungswache in Castrop-Rauxel. Es ist sein Beruf - und er erlebt Tag für Tag schwere Schicksale mit. "Die Schüler waren sehr aufmerksam", sagte er nach der Veranstaltung. "Heidis Vortrag war sehr beeindruckend - zumal ich mich gut an den Einsatz erinnere. Ich war damals mit den ersten Rettungskräften vor Ort."
Andreas Schink ist Polizist auf der Wache in Datteln. Er berichtete von einem Unfall, bei dem er einer der Ersten am Einsatzort war. Bei dem Unfall starben Menschen - und selbst Hinweise auf ein möglicherweise totes Baby gab es. Das stellte sich zum Glück hinterher als falscher Hinweis heraus.
Andreas Schink ist Polizist auf der Wache in Datteln. Er berichtete von einem Unfall, bei dem er einer der Ersten am Einsatzort war. Bei dem Unfall starben Menschen - und selbst Hinweise auf ein möglicherweise totes Baby gab es. Das stellte sich zum Glück hinterher als falscher Hinweis heraus.
Michael Brudek arbeitet bei der Feuerwehr auf der Rettungswache in Castrop-Rauxel. Es ist sein Beruf - und er erlebt Tag für Tag schwere Schicksale mit. "Die Schüler waren sehr aufmerksam", sagte er nach der Veranstaltung. "Heidis Vortrag war sehr beeindruckend - zumal ich mich gut an den Einsatz erinnere. Ich war damals mit den ersten Rettungskräften vor Ort."
Andreas Schink ist Polizist auf der Wache in Datteln. Er berichtete von einem Unfall, bei dem er einer der Ersten am Einsatzort war. Bei dem Unfall starben Menschen - und selbst Hinweise auf ein möglicherweise totes Baby gab es. Das stellte sich zum Glück hinterher als falscher Hinweis heraus.
Heidi Behrend und der Grabstein ihrer Tochter: Sie starb vor fünf Jahren bei einem Autounfall. Heidi Behrend berichtete vor Schülern über diesen schlimmen Einschnitt in ihrem Leben.
Michael Brudek arbeitet bei der Feuerwehr auf der Rettungswache in Castrop-Rauxel. Es ist sein Beruf - und er erlebt Tag für Tag schwere Schicksale mit. "Die Schüler waren sehr aufmerksam", sagte er nach der Veranstaltung. "Heidis Vortrag war sehr beeindruckend - zumal ich mich gut an den Einsatz erinnere. Ich war damals mit den ersten Rettungskräften vor Ort."
Rund 100 Schüler der Einführungsphase am Ernst-Barlach-Gymnasium sahen zu Beginn von "Crashkurs NRW" diese Folien, mit der Moderator Jörg Teichert ins Thema einführte. Er zeigte auch Bilder von Unfallstellen. Danach traten die Betroffenen nacheinander auf die Bühne. Erst ein Polizist, dann ein Feuerwehrmann, danach ein Notfallseelsorger und zum Abschluss die Mutter einer tödlich verunglückten Tochter.
Michael Brudek arbeitet bei der Feuerwehr auf der Rettungswache in Castrop-Rauxel. Es ist sein Beruf - und er erlebt Tag für Tag schwere Schicksale mit. "Die Schüler waren sehr aufmerksam", sagte er nach der Veranstaltung. "Heidis Vortrag war sehr beeindruckend - zumal ich mich gut an den Einsatz erinnere. Ich war damals mit den ersten Rettungskräften vor Ort." Er berichtete vor mehr als 100 Schülern beim "Crashkurs NRW" am Ernst-Barlach-Gymnasium von einem anderen Fall mit dem Zivildienstleistenden Thomas.
Michael Brudek arbeitet bei der Feuerwehr auf der Rettungswache in Castrop-Rauxel. Es ist sein Beruf - und er erlebt Tag für Tag schwere Schicksale mit. "Die Schüler waren sehr aufmerksam", sagte er nach der Veranstaltung. "Heidis Vortrag war sehr beeindruckend - zumal ich mich gut an den Einsatz erinnere. Ich war damals mit den ersten Rettungskräften vor Ort." Er berichtete vor mehr als 100 Schülern beim "Crashkurs NRW" am Ernst-Barlach-Gymnasium von einem anderen Fall mit dem Zivildienstleistenden Thomas.
Michael Brudek arbeitet bei der Feuerwehr auf der Rettungswache in Castrop-Rauxel. Es ist sein Beruf - und er erlebt Tag für Tag schwere Schicksale mit. "Die Schüler waren sehr aufmerksam", sagte er nach der Veranstaltung. "Heidis Vortrag war sehr beeindruckend - zumal ich mich gut an den Einsatz erinnere. Ich war damals mit den ersten Rettungskräften vor Ort." Er berichtete vor mehr als 100 Schülern beim "Crashkurs NRW" am Ernst-Barlach-Gymnasium von einem anderen Fall mit dem Zivildienstleistenden Thomas.
Michael Grüning ist Opferschutzbeauftragter bei der Kreispolizei Recklinghausen. Er schellt an den Türen der Angehörigen, um ihnen die schlimmsten persönlichen Nachrichten von Todesfällen zu übermitteln. "Wenn die Polizei bei so einer Veranstaltung sagt: Kinder, fahrt langsamer!, dann nehmen die das nicht für voll. Mit Frau Behrend hatte das eine ganz andere Qualität", sagte Grüning nach der Veranstaltung in einer Feedback-Runde der Polizei, der Akteure auf der Bühne und der Lehrer.
Heidi Behrend aus Castrop-Rauxel verlor im Spätherbst 2011 ihre Tochter Angelina. Sie war 13 Jahre alt, als sie bei einem Verkehrsunfall als Beifahrerin eines Fahranfängers verunglückte. Am Tage ihres 14. Geburtstages wurde sie beerdigt. Jetzt sprach ihre Mutter vor Schülern des Ernst-Barlach-Gymnasiums über ihre Gefühle und die Erlebnisse von damals.
An diesem Luftballon waren Lebensträume von Schülern der Einführungsphase der Oberstufe am EBG aufgehängt. Sie können so schnell zerplatzen, wie die Jugendlichen beim "Crashkurs NRW" lernten. "Passt auf euch auf!", lautete die Botschaft von der Bühne.
Heidi Behrend, Polizisten und Rettungskräfte nach dem "Crashkurs NRW" in der Aula des Ernst-Barlach-Gymnasiums: Sie hielten in einer Feedback-Runde fest, was sie gut fanden an der Veranstaltung.
Heidi Behrend, Polizisten und Rettungskräfte nach dem "Crashkurs NRW" in der Aula des Ernst-Barlach-Gymnasiums: Sie hielten in einer Feedback-Runde fest, was sie gut fanden an der Veranstaltung.
Michael Brudek arbeitet hauptamtlich bei der Feuerwehr in Castrop-Rauxel. Er berichtete vor den Schülern von seiner Arbeit - konkret von einem Einsatz bei einem tödlichen Unfall.
Heidi Behrend, Mutter eines bei einem Unfall verunglückten Mädchens: Sie hob den "Crashkurs NRW" der Polizei  durch ihren persönlichen Bericht auf eine neue Ebene. Neben ihr Dietmar Laschinski von der Verkehrsinspektion 1 der Kreispolizei. Dort ist er Leiter der Verkehrsunfallprävention und des Opferschutzes.
Detlef Marks moderierte hinterher die Feedback-Runde. Er sagte: "Wir haben im Kollegenkreis lange darüber gesprochen, ob wir Frau Behrend auf diese Weise einspannen wollen. Selbst bei der Generalprobe im November in Marl war das noch Thema. Heute sind wir alle extrem beeindruckt. Denn es gibt ja zwei Welten: die Mitarbeiter der Rettungskette schildern das alles plastisch, ja. Aber ein Bericht einer Angehörigen bringt einen emotional noch näher an das Schicksal heran."
Jörg Teichert von der Kreispolizei Recklinghausen. Er moderierte die Veranstaltung zum "Crashkurs NRW" und sagte als letzte Botschaft an die Schüler: "Geht sorgsam damit um." Er bezog sich damit auf das Lied "Geboren um zu leben" von Unheilig.

Die mehr als 100 Schüler sitzen aufmerksam vor der Bühne. Es wird kaum getuschelt oder gequatscht. Sie sind nicht abgelenkt, kaum einer daddelt auf dem Smartphone herum. Sie sind gebannt, sie sind emotional gepackt. Das wird vor allem am Schluss deutlich, als das Lied „Geboren um zu leben“ von Unheilig läuft und dazu der Text auf der Leinwand erscheint.

Notfallseelsorger versorgen Schüler

Bei einigen Schülern brechen sich die Emotionen Bahn: Weinend laufen einige aus der Aula, aufgelöst, mitgenommen. Sie werden am Ausgang der Aula von drei eigens engagierten Notfallseelsorgern aufgenommen und anschließend betreut.

Es gehört zum Programm Crashkurs NRW – der eindeutig auf die Karte Konfrontation setzt. Aber nicht oberlehrerhaft, nicht nur aus der Rettungssicht: Denn diesmal ist Heidi Behrend dabei; offen, gesprächsbereit. Sie bietet weitere Hilfe an: „Wenn an der Schule im Nachgang Gesprächsbedarf besteht“, sagt sie in der Feedbackrunde unter den Polizisten und anderen Akteuren sowie Lehrern, „dann melden Sie sich. Ich komme dann noch mal in die Schule.“

Vier Tipps für Verkehrssicherheit

Vier konkrete Tipps, wenn man es so nennen darf, hat die Polizei an die Schüler: „Brems dich, denn Geschwindigkeit ist Unfallursache Nummer 1“, lautet der erste. „Fahre nie unter Drogeneinfluss – auch nicht als Beifahrer“, der zweite. „Schnall dich immer an“ der dritte und „Telefoniere nicht – denn deine Freunde sollen den Unfall nicht live miterleben!“

„Passt auf euch auf!“, sagt Heidi Behrend aus Castrop-Rauxel, dann geht sie die vier Stufen von der Bühne herab. Es ist so still, man würde eine Stecknadel fallen hören. Ihre Tochter wurde an ihrem 14. Geburtstag beerdigt. 

Kontakt



RAUXEL Eine Woche nach dem Unfalltod haben am Freitagvormittag mehrere hundert Angehörige und Freunde von der Rauxeler Schülerin Angelina B. auf dem Bladenhorster Waldfriedhof Abschied genommen. Zuvor hatte es eine berührende Trauerfeier gegeben.mehr...

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