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EU soll fünf Projekte fördern

CASTROP-RAUXEL Im Kampf um neue Fördermittel der Europäischen Union bringt sich das Ruhrgebiet mit einem gemeinsamen Antragspaket in Stellung. Als „Metropole Ruhr“ üben die Städte und Kreise den Schulterschluss.

EU soll fünf Projekte fördern

Der Stadtmittelpunkt soll mit EU-Geld modernisiert werden.

Als Region steht man schließlich im Rahmen des neuen Ziel 2-Förderprogramms der EU im Wettbewerb mit anderen Regionen des Landes Nordrhein-Westfalen.„Kleine Sensation“ Der Technische Beigeordnete, Heiko Dobrindt, hält das „abgestimmte Gesamtkonzept“, dem der Rat am 6. Dezember seinen Segen geben soll, für eine „kleine Sensation“. „Bis jetzt“, so sagt er, „gab es nur vereinzelte Aktivitäten der Großstädte und der kreisangehörigen Städte. Jeder hat vor sich hin überlegt, wie er sich bei der Ziel 2-Förderung positioniert.“ Jetzt gebe es erstmals einen gemeinsamen Auftritt, ein gemeinsames Papier mit Entwicklungszielen, in die sich jede Stadt einfüge. Castrop-Rauxel ist mit fünf Projekten dabei, mit denen sie einen „Beitrag zur Profilierung der Region sowie der Metropole Ruhr“ leisten möchte. Vornean steht die Entwicklung der Altstadt durch Umsetzung der Pläne, die im Rahmen des Wettbewerbs „Stadt macht Platz – NRW macht Plätze“ erstellt wurden. Ein Förderantrag ist laut Dobrindt gestellt und für 2008 sind für die ersten Umbauten auch Gelder im Haushalt eingeplant. 2008 sollen 260 000 Euro und in den beiden Folgejahren je gut 600 000 Euro in die Umgestaltung von Altstadtmarkt, Lambertus- und Cohen-Platz gesteckt werden. „Sprung über die Emscher“ heißt das zweite Projekt, das sowohl das Wohnen am Wasser als auch den Neubau des Emscherdurchlasses und die Errichtung eines Kanalschwimmbades am Rhein-Herne-Kanal beinhaltet. Bereits in bunte Pläne gekleidet ist auch die „Revitalisierung des Stadtmittelpunktes.“ Hier soll bekanntlich der Forumplatz neu gestaltet, ein Verbindungstrakt zwischen Europa- und Stadthalle geschaffen und ein Gesundheitspark samt einer Fachhochschule für Pflegeberufe angelegt werden.Industriepark Rütgers Das vierte Projekt für eine nachhaltige Stadt- und Regionalentwicklung zielt auf eine Aufwertung des Stadtteils Habinghorst Süd. Zu guter Letzt liegt der Stadt die Entwicklung des „Industrieparks Rütgers“ am Herzen. Wie berichtet reißt das Unternehmen in Rauxel einen großen Teil seiner Anlagen ab. So entstehen neue Industrieflächen, auf denen mittelständische Unternehmen aus den Bereichen Chemie, Logistik, Energie, Produktion angesiedelt werden sollen.

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