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Lange Straße 83

Ein Schrank voller Bücher auf der Straße

HABINGHORST Er ist ein echter Hingucker: Der neu aufgestellte Bücherschrank auf der Lange Straße in Habinghorst. Gestiftet hat ihn die Mercator-Stiftung, betreut und gepflegt wird er von Bürgern.

Ein Schrank voller Bücher auf der Straße

Der neue Bücherschrank - kritisch beäugt von Passantinnen.

Am Samstag fand die offizielle Einweihung des siebten Bücherschranks im Ruhrgebiet statt. Gespendet wurde diese 24 Stunden geöffnete Bücherbörse vor der Hausnummer 83 von der Stiftung Mercator. Mechtild Eickhoff als Vertreterin der Stiftung: „Wir wollen etwas zur kulturellen Bildung beitragen. Der Bücherschrank ersetzt zwar keine Bibliothek, ist aber ein Ort, an dem man einen Anlass hat, zu reden.“ Die Grundidee sei das Geben und Nehmen.

Besonders wichtig sind Menschen, die sich um den Schrank kümmern, und diese haben sich schnell gefunden. Drei Paten haben ein Auge auf das neue Schmuckstück: Ursula Wiedemann, Habinghorsterin und Mitglied im Stadtteilbeirat, Gisela Kahlmayer und die Justizvollzugsanstalt Meisenhof. „Es ist eine Attraktion und Bereicherung für den Stadtteil“, sagt Patin Ursula Wiedemann begeistert und fügt hinzu: „Ich lese selbst gerne und finde es lästig immer bis nach Castrop fahren zu müssen.“ Die offizielle Eröffnung des Bücherschranks wurde dann mit dem symbolischen Durchschneiden der roten Schleife durch Bürgermeister Johannes Beisenherz vollzogen. „Wir wollen die Menschen reicher machen. Es ist mir wichtig, sie zu aktivieren und zusammenzubringen.“

Angst vor Vandalismus hat man in Habinghorst übrigens nicht: In den anderen Städten mit Bücherschränken ist das Ausmaß an Vandalismus sehr gering. Die anderen sechs von insgesamt zehn geplanten Bücherschränken stehen unter anderem in Hattingen, Essen, Recklinghausen und Hagen.

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