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Klarheit im Juni

Energie wende in kritischer Phase

CASTROP-RAUXEL Bundesumweltminister Röttgen wurde von der Kanzlerin geschasst – auch deshalb, weil‘s Angela Merkel mit der Energiewende nicht schnell genug ging. Genau, da war doch noch was. Was macht denn die Energiewende bei uns?

Energie wende in kritischer Phase

Diese Freifläche in Becklem soll im neuen Flächennutzungsplan als Vorrangfläche für Windkrafträder ausgewiesen werden.

Geht‘s um den Ausbau der Windenergie, ist die gerade ein wenig flügellahm, auch wenn EUV-Stadtbetriebschef Michael Werner versichert, sich durchaus in der vorgesehenen Zeitschiene zu befinden. Wie im vergangenen Jahr politisch so beschlossen, gibt es in Becklem und auf Schwerin zwei Windvorrangzonen. Längst Makulatur sind die Planungen, gleich mehrere dicke neue Windkraftanlagen zu bauen.  

Im Norden wie im Süden, das ist noch immer der aktuelle Stand, soll je ein Windrad gebaut werden. Auf den Weg gebracht auch mit Hilfe von Projektgesellschaften mit je einem Drittel Beteiligung von Landwirten, EUV und dem Energieversorger DSW 21. Im Norden gibt‘s ohnehin längst eine Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR), an der fünf Landwirte beteiligt sind. Eine Menge Gepräche seien mittlerweile gelaufen, bestätigen sowohl Werner als auch GbR-Sprecher Heinrich Wiesmann. „Es ist halt ein sehr langer Weg“, sagt Werner.

Auch die Gemenge-Lage im Süden sei nicht wesentlich komfortabler. Im Juni, betonte der EUV-Chef, wolle man Klarheit haben. Kann denn das Projekt in Gänze den Bach runtergehen? „Spätestens im Genehmigungsverfahren“, antwortet Werner fast ein bisschen salomonisch und verweist darauf, dass es immer Sollbruchstellen gebe, an denen eine Realisierung scheitern könne. „Wir sind in der Tat in einer recht kritischen Phase“, bestätigt Wiesmann. Natürlich gehe es dabei auch um die Wirtschaftlichkeit.  „Wir wollen die Energiewende“, sagt er und betont: „Wir stehen zu dem Projekt.“ Im Stadtrat soll nach der Sommerpause ein Masterplan Energiewende auf die Tagesordnung kommen.   

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