Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung
Anzeige
Anzeige

FWI verlangt attraktiven Bürgerausschuss

CASTROP-RAUXEL Das Gezerre um den Bürgerausschuss geht weiter. Nach den Einlassungen von Bürgermeister Johannes Beisenherz (SPD) zur Zukunft dieses Gremiums bei der Bilanzierung seiner Bürgersprechstunden (RN berichteten) melden sich FWI und FDP ebenfalls zu Wort.

FWI verlangt attraktiven Bürgerausschuss

Christoph Grabowski

FDP-Stadtverbandschef Christoph Grabowski kündigt an, in der nächsten Ratssitzung einen Antrag zu stellen, um den Bürgerausschuss in dieser Legislaturperiode ruhen zu lassen, um dann in der nächsten Legislaturperiode "etwas Qualitatives für die Bürger" hinzukriegen.

Für die FWI erinnern die drei Ratsmitglieder Hermann Bohle , Manfred Postel und Petra Bothe an die Koalitionsvereinbarung von Rot/Grün, in der u.a. festgehalten ist, dass der Bürgerausschuss von sich aus das Gespräch mit den Menschen suchen und auf die Bürger zugehen werde.

Wenn der Bürgermeister als Verwaltungschef alles, was die Kommunalpolitiker interessiere, filtere oder selbst bearbeite, könne nichts an die Politiker herangetragen werden, sagt Bohle. Und stellt die Frage, ob das vielleicht so gewollt sei. Im Übrigen sei seit der Gründung des Bürgerausschusses beschlossen, dass die Bürger ihre Anliegen u.a. auch telefonisch und zur Niederschrift vorbringen könnten. Die Schriftform von Seiten der Bürger sei nicht erforderlich, wie von Beisenherz behauptet.

Gemeinsamer Anspruch

Die eingehenden Anregungen und Beschwerden der Bürger am Bürgertelefon sollten dem Bürgerausschuss vierteljährlich zur Kenntnis gegeben werden, damit die Politiker sähen, wo sich Probleme häuften und Handlungsbedarf bestehe. Auch sei dem Bürgerausschuss die Funktion als Beschwerdeausschuss übertragen.

Bohle: "Der Bürgerausschuss muss in seiner jetzigen Form erhalten, attraktiv gestaltet und aktiv betrieben werden." Direkte Demokratie zu stärken, müsse Anspruch aller politischen Gruppen sein. Dazu gehöre, dass die gewählten Politiker auch zu den Bürgern gingen, wie es der Bürgerausschuss tun sollte, um visavis mit ihnen zu diskutieren und nicht nur die Verwaltung und deren Chef. Die derzeit vom Bürgermeister und Rot/Grün verfolgte Strategie sei es wohl, den Bürgerausschuss bis zur nächsten Wahl erst mal aushungern zu lassen und danach abzuschaffen.

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

rnAbikalypse und das Ende der Woche

Unsere Redakteurin kommentiert die Themen im Video

Castrop-Rauxel Der Ärger zwischen dem Ernst-Barlach-Gymnasium und den Einzelhändlern, der Verzicht auf Plastik in der Fastenzeit und der Brand in einer Tiefgarage an der Wasserwerkstraße. Unsere Redakteurin Abi Schlehenkamp kommentiert die Themen der Woche.mehr...

RTL-Sendung „Kopfgeld“

Florian Pätzold kämpft sich durch die rumänische Wildnis

Castrop-Rauxel Der 40-Jährige Florian Pätzold aus Castrop-Rauxel ist Kandidat in der RTL-Sendung „Kopfgeld“. Der erste Teil wurde am Freitagabend ausgestrahlt. Das Schwergewicht des Teams hat es nicht immer leicht, kämpft sich mit Mühe durch die rumänische Wildnis. 50.000 Euro „Kopfgeld“ sind auf ihn ausgesetzt.mehr...

Tanz in den Mai

Terrortucken suchen guten Zweck für die Charity-Party

Castrop-Rauxel Nach der Party ist vor der Party. Nachdem die Terrortucken am Karnevalswochenende den Freiluft-Karneval in der Agora und die anschließende Party im Mythos geschmissen haben, gehen die Gedanken schon zur nächsten Veranstaltung: Tanz in den Mai im Mythos.mehr...

Radarfallen heute

Aktuelle Blitzer in und um Castrop-Rauxel

Castrop-Rauxel Achtung, Autofahrer. Hier erfahren Sie, wo die Ordnungsämter von Castrop-Rauxel und Dortmund sowie der Kreis Recklinghausen heute mit ihren Radarkontrollen stehen.mehr...

Bolzplatz-Streit in Henrichenburg

Neuer Plan für das Bauprojekt Alter Garten

Henrichenburg Die Entscheidung zum Bauprojekt Alter Garten in Henrichenburg naht. Die Grünen haben jetzt einen neuen Plan, der die alte Spielfläche einbezieht. Hat er eine Chance? Auch der Fortbestand der Ampelkoalition ist mit diesem Thema eng verknüpft.mehr...

Lesung im Kaffeehaus

So sexy ist unser Gehirn

Castrop Wir treffen Entscheidungen nicht bewusst. Ob Autokauf oder ein neuer Partner: Das entscheidet unser Unterbewusstsein für uns. Und wir kriegen nicht mal etwas davon mit. Die Castroper Leselust lädt für 1. März zu einer Lesung mit dem Neurologen Dr. Magnus Heier in das Kaffeehaus am Münstertor ein. Er erklärt, warum Partnerplattformen im Internet eigentlich Quatsch sind.mehr...