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Fußball: Zwingende Chancen, aber keine Tore - Schwerin 0:0

CASTROP-RAUXEL Eine Gelb-Rote Karte, ein Lattenschuss, aber keine Tore. Die Spvg Schwerin hat beim SV Sodingen ein 0:0 erreicht. Dabei verpasste die Elf von Trainer Helmut Schulz sogar knapp einen möglichen dreifachen Punktgewinn. Im zweiten Spielabschnitt hatte Schwerin die zwingenderen Torchancen und agierte in den letzten 20 Minuten sogar in Überzahl. Am Ende fehlte jedoch das nötige Glück.

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Der eingewechselte Cihangir Sahinli (gelbes Trikot) und seine Teamkollegen von der Spvg Schwerin boten beim 0:0 in Sodingen eine gute Leistung.

Zuvor sahen die Zuschauer im Sodinger Stadion einen ersten Spielabschnitt, in dem beide Mannschaften noch sehr zurückhaltend auftraten. Zum ersten Mal richtig gefährlich vor dem Sodinger Gehäuse wurde es erst in der 32. Minute. Bastian Fritsch setzte Christoph Reker in Szene, der am Herner Keeper Yasin Ekici scheiterte, den Nachschuss platzierte Ioannis Tsotoulidis über das Tor.

Auf der anderen Seite blieb Christian Pauly weitestgehend beschäftigungslos. Die Sodinger versuchten es zumeist mit hohen Hereingaben in den Strafraum, die der Schweriner Torhüter ohne Probleme abfangen konnte.

Nach der Pause: Mehr Zug zum Tor Nach dem Seitenwechsel entwickelten beide Teams mehr Zug zum Tor. In der 49. Minute bot sich Tsotoulidis die bis dato beste Chance. Thomas Fojcik bediente den Schweriner Neuzugang mustergültig, der daraufhin allein auf das Sodinger Gehäuse zulaufen konnte. Als Tsotoulidis abzog, hatten die Schweriner Anhänger im Stadion bereits den Torschrei auf den Lippen, der Ball ging jedoch knapp am Pfosten vorbei.

Die "Blau-Gelben" erhöhten jetzt den Druck und kamen zu weiteren hochkarätigen Möglichkeiten durch Tsotoulidis (53.), Fojcik (58.) und Reker (63.), die jedoch allesamt knapp vergaben.

In der 71. Minute schwächte sich Sodingen selbst. Ein Herner Akteur schoss den Ball ins Tor, nachdem die Situation deutlich hörbar wegen einer Abseitsstellung abgepfiffen worden war. Da dieser Spieler bereits im ersten Durchgang wegen eines Foulspiels die Gelbe Karte gesehen hatte, stellte ihn der Unparteiische folgerichtig mit "Gelb-Rot" vom Platz.

Tsotoulidis kommt wieder frei zum Schuss Fünf Minuten später hätten die Schweriner ihre numerische Überlegenheit beinahe in einen zählbaren Erfolg umgesetzt. Auf Zuspiel des eingewechselten Lars Kattner kam Tsotoulidis erneut frei zum Schuss und ließ Sodingens Torhüter keine Chance, der Ball prallte jedoch von der Latte ins Feld zurück.

In der Schlussphase drängten die Schweriner weiter auf ihren zweiten Sieg im zweiten Saisonspiel, hatten jedoch nicht das nötige Glück auf ihrer Seite. Chris Kasprzak kam im Strafraum der Sodinger in aussichtsreicher Position an den Ball, wurde jedoch wegen eines Foulspiels vom Schiedsrichter zurückgepfiffen (85.).

In der Schlussminute gab auch Bastian Fritsch noch einen Schuss auf das Gehäuse der Gastgeber ab. Der von einem Sodinger abgefälschte Ball senkte sich gefährlich auf das Gehäuse herab, ging jedoch hinter das Tor. Der fällige Eckstoß brachte nichts mehr ein.

Die Trainer sind sich nicht einig

"Wir haben kein gutes Spiel gezeigt", erklärte Sodingens Trainer Vehbija Hodzic nach der Partie. "Das Unentschieden ist aber ein gerechtes Ergebnis." Das sah sein Gegenüber Helmut Schulz anders: "Ein Sieg für uns wäre durchaus verdient gewesen", sagte Schwerins Trainer. "Schade, dass wir die drei Punkte nicht gemacht haben."

Pauly, D. Firch, T. Firch (71. Fink), Wiencek, Baspinar, Bielmeier (46. Kattner), Fritsch, Reker, Fojcik (63. Sahinli), Kasprzak, Tsotoulidis.

Gelb-Rote Karte gegen Sodingen wg. Wegschlagen des Balls (71.).

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