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Gabrowski: "Der Sportplatz Uferstraße hat Priorität"

CASTROP-RAUXEL Kurz vor den nächsten Sitzungen der Ausschüsse für Sport und Umwelt (3. und 4. September) des Rates der Stadt Castrop-Rauxel geht Christoph Grabowski, Bürgermeisterkandidat für die FDP in Castrop-Rauxel bei der Kommunalwahl 2009, in die Offensive: "Der Sportplatz Uferstraße sollte schnellstmöglich hergerichtet werden."

Gabrowski: "Der Sportplatz Uferstraße hat Priorität"

Christoph Grabowski (FDP).

"Die Kampfbahn Habichthorst sollte erhalten bleiben und in Stand gesetzt werden", sagt Grabowski weiter. Zu dieser Ansicht sei er nach intensiven Gesprächen mit den Vereinsvertretern in Ickern und Habinghorst gekommen, die die beiden Sportstätten nutzten.

In Bezug auf den Standort Uferstraße beruft sich Grabowski außerdem auf die Beschlüsse des Arbeitskreises Sportstättenentwicklungskonzept. "Dort wurde einstimmig festgelegt, dass der Sportplatz in Ickern Priorität hat", so der FDP-Politiker. Nun müsse schnell gehandelt werden: "Zum einen brauchen die Vereine vor allem Planungssicherheit. Zum anderen darf das Sportstättenkonzept nicht zum Wahlkampfthema werden, sondern sollte schon vorher vernünftig ausdiskutiert werden."

Kunstrasen, Flutlicht, Laufbahn: 900.000 Euro Die Situation am Sportplatz Uferstraße ordnet der Politiker alles andere als zufriedenstellend ein: "Die Anlage samt Umkleidemöglichkeiten ist schwer renovierungsbedürftig." Sein Vorschlag: "Erneuerung mit Kunstrasen, Flutlichtanlage, Laufbahnen und eine Leichathletik-Wurfanlage." Kostenpunkt nach seiner Schätzung: "Etwa 900.000 Euro."

Im Hinblick darauf, dass die benachbarte Marktschule eine Ganztagsgrundschule sei, könne sich die Möglichkeit einer finanziellen Landesförderung ergeben. "Und wenn die Vereinsmitglieder eine Perspektive aufgezeigt bekommen, dann werden sie mit Sicherheit auch viel Muskelkraft in die Renovierung stecken, was die Kosten ebenfalls reduziert", meint Grabowski.

Grabowski sieht große Lösung als nicht praktikabel an

Darüber hinaus sieht Grabowski weder die kleine (ein Kunstrasenplatz + Trainingsplatz) noch die große Lösung (zwei komplette Kunstrasenplätze) am Gänsebusch, wie im Sportstättenkonzept angedacht, als praktikabel an: "Zum einen wäre eine Entwässerung nicht finanzierbar." Zum anderen sei die Erreichbarkeit der Sportanlage über die Kanalstraße gerade für Kinder nicht ohne weiteres gegeben. "Da gibt es keinen Radweg und keine Beleuchtung. Die Infrastruktur passt nicht."

Er plädiert daher für den Erhalt des Naturrasenplatzes Habichthorst, der mit einer Drainage ausgerüstet werden solle. Die Kosten hierfür würden etwa 450.000 Euro betragen, so Grabowski. "Zur Finanzierung muss der Arbeitskreis eine machbare Lösung erarbeiten." Im übrigen gelte auch hier: "Gibt es eine schnelle und klare Entscheidung, werden viele fleißige Helfer aus dem Verein mit anpacken, um die Kosten zu minimieren."

Sportdezernent will sich nicht äußern Sportdezernent Michael Eckhardt wollte sich nicht zu den Ausführungen von Grabowski äußern. Eckhardt: "Die Verwaltungsansicht wird in der Ausschuss-Vorlage stehen, die in Kürze veröffentlicht wird."

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