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Habinghorst: Licht am Ende des Tunnels?

HABINGHORST Wenn man Richtung Gelsenkirchen über die "A 2" fährt, verdunkelt sich die Fahrt im "Erler Tunnel". Der Mannschaft des VfB Habinghorst kann man für die Rückfahrt Richtung Heimat nur wünschen, dass sie am Ende des Spieles beim Erler SV nicht nur das Licht am Ende der Autobahnröhre sieht, sondern auch am Tabellenende der Landesliga.

Habinghorst: Licht am Ende des Tunnels?

100 Prozent Einsatz ist gefragt, wenn der VfB Habinghorst (hier mit Andree Sabra) gegen den Erler SV punkten will.

Dorthin hat es die Crew um VfB-Trainer Dieter Beleijew nach der Niederlage gegen Phönix Eving verschlagen. Statt wie "Phönix aus der Asche" (hätte so wunderbar zum letzten Gegner gepasst), stürzten die "Habichte" auf Platz 14 zurück. Und auch der ist diesmal in Gefahr, wenn der Aufsteiger nicht mit dem nötigen "Tunnelblick" ausgerüstet, endlich wieder punktet.

Denn beim Beginn der fußballerischen Winterzeit (Anstoß 14,30 Uhr), würde eine weitere Niederlage den heimischen Fans eiskalt über den Rücken laufen. Die Erler stehen zwei Zähler hinter dem VfB, so könnte selbst ein Unentschieden den Abstand halten.

Doch besser wäre es für eine ruhigere Überwinterung, wenn mal wieder drei Punkte gelagert würden. Wie soll das allerdings gehen, wenn man keine Treffer markiert? Torchancen um aus dem "Schlamassel" aufzusteigen, waren da. Es fehlt einfach die Entschlossenheit vor des Gegners Tor. Immer nur hoffen, dass z. B. Marc Olschewski aus der Distanz trifft, dem dazu noch eine hühnereigroße Schwellung am Knie behinderte, reicht für diese Liga nicht aus.

  Vor dem Tor ist der Tatendrang vorbei

Und was für Chancen wurden verschludert. Bahtiyar Ay vergab sie, genau wie Andree Sabra. Und nicht zu schweigen von Patrick Podwysocki. Der erinnert augenblicklich nur an eine frühere Autowerbung ("er läuft und läuft"), doch vor dem gegnerischen Tor ist der Tatendrang spätestens vorbei. So hätte zum Beispiel sein "Lupfer" über das Tor besser zum Football gepasst, da liegt die Messlatte um einige Meter höher.

So bleibt Trainer Dieter Beleijew nichts anders übrig, als die nötigen Werte des Fußballs weiter intensiv zu vermitteln. Torschusstraining und Zweikämpfe (u.a. in einer Soccer-Halle) waren unter der Woche angesagt. Sicherlich auch beim sonntäglichen Gegner, der zuletzt mit 1:2 in Waltrop verlor, der aber im Torverhältnis (19:20 zu 16:31) erfolgreicher ist. Nur als Beleg dafür, dass nicht irgendein VfB-Kicker auf den dummen Gedanken etwaiger Unterschätzung kommt.

Vier Wochen Sperre für ein unglückliches Foul

Gedanken wird sich Mannschaftsführer Gordon Schwarze machen, der durch ein unglückliches Foul die Rote Karte sah und nun seinem Team wohl vier Wochen fehlen wird. Das ist eine weitere Schwächung für den Kader der "Nordlichter".

Der sich ja durch zwei weitere "Gelb-Rote" (Thilo Karl/Ay) verringerte, worüber sich nur die Teamkasse freuen konnte. Doch Coach Beleijew sieht vor der Fahrt nach Erle "Licht" am Personal-Horizont.

Neben Kristler, sind Michal Bittner (Grippe), Levant Ak (verletzt) und Daniel Pape, der auf Grund seiner auswärtigen Dachdecker-Tätigkeit wenig trainieren kann, wieder dabei. Der couragierte Auftritt des 18-jährigen Marvin Willenberg hat darüber hinaus seinen Trainer überzeugt: "Der Marvin spielt von Anfang an!" Lichtpunkte sind herzlich willkommen.

 

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