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Drogenprozess

Habinghorster kämpft um letzte Bewährungschance

Castrop-Rauxel Ausgerechnet an seinem 23. Geburtstag musste ein Mann aus Habinghorst am Dienstag auf der Anklagebank des Dortmunder Landgerichts Platz nehmen. Seit Jahren fällt der junge Mann durch Drogenverkäufe, Schläge, Bedrohungen und Beleidigungen auf. Jetzt kämpft er um seine letzte Chance auf Freiheit.

Habinghorster kämpft um letzte Bewährungschance

Das Dortmunder Landgericht an der Kaiserstraße. Foto: Dieter Menne

Das Amtsgericht wollte ihm die im Mai 2016 schon nicht mehr geben. Zwei Jahre und zehn Monate Jugendhaft standen am Ende der Verhandlung als Urteil fest. Doch der Habinghorster legte Berufung ein, und deshalb geht es nun noch einmal ganz von vorne los.

Große Hoffnungen auf eine Bewährungsstrafe darf sich der 23-Jährige aber anscheinend nicht machen. „Was soll falsch sein am Urteil des Amtsgerichts?“, fragte Richter Ulf Pennig gleich zu Beginn der Verhandlung. Später legte er noch einmal nach, indem er sich die Frage selbst beantwortete: „Wenn der Akteninhalt stimmt, ist das einzig Falsche an diesem Urteil die Höhe der Strafe. Die ist nämlich viel zu milde ausgefallen.“

Selbst Cannabis angebaut

Der Angeklagte soll im Jahr 2015 einen Freund in diversen Kurznachrichten übel beleidigt haben. Außerdem werden ihm mehrere tätliche Angriffe auf seine damalige Freundin zur Last gelegt. Nicht zuletzt soll der Habinghorster auch in der Drogenszene der Stadt keine ganz so kleine Rolle spielen. Laut Urteil baute er zeitweise sogar selbst Cannabis in seinem Keller an. All diese Vorwürfe müssen die Berufungsrichter in den kommenden Wochen mithilfe von Zeugen aufklären. Der 23-Jährige gibt nur die Beleidigungen zu.

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