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Landeshaushalt

Hoffnung für knappe Theater-Finanzen

CASTROP-RAUXEL Das Westfälische Landestheater muss ab 2016 mit weniger städtischem Zuschuss planen. Doch nun gibt es noch einen Hoffnungsschimmer am Horizont - Restmittel aus dem Landeshaushalt.

Hoffnung für knappe Theater-Finanzen

Günter Wohlfarth ist Kaufmännischer Direktor des Westfälischen Landestheaters.

Entwarnung ist‘s noch lange nicht, aber wenigstens ein Silberstreif am Horizont: und Ralf Ebeling sind mit guten Nachrichten von einer Stippvisitite am Donnerstag in Düsseldorf zurückgekehrt. Der Kaufmännische und der Künstlerische Direktor des Westfälischen Landestheaters (WLT) waren zu Gast bei der SPD-Landtagsabgeordneten Eva Steininger-Bludau und ihrer Mitarbeiterin Sabine Seibel. Na klar, es ging um Finanzen. Wie berichtet, ist auch das WLT vom Stärkungspakt Stadtfinanzen betroffen und soll ab 2016 im Jahr gut 30 000 Euro weniger Zuschuss von der Stadt bekommen.

 Daran wird auch nicht gerüttelt. Die Musik spielt woanders. "Wir haben unsere Sorgen und Nöte auch dem kulturpolitischen Sprecher der SPD und dem zuständigen Staatssekretär schildern können", erklärt Wohlfarth auf Anfrage unserer Redaktion. Dazu zählt eben, dass von den elf Trägerstädten des Landestheaters sechs im Stärkungspakt eins (bekanntlich auch Castrop-Rauxel) und zwei im Stärkungspakt 2 sind. Im Landeshaushalt, der wenn‘s gut läuft, im Oktober beschlossen werden kann, sind keine Erhöhungen für Landestheater vorgesehen, weiß Wohlfarth. Und das Land hat in diesem Jahr nicht wie sonst die Tarifsteigerung erstattet.

Aber: Bis zur Etatverabschiedung wird damit gerechnet, dass jede Menge Restmittel von nicht gestarteten Förderprogrammen übrig bleiben, und das WLT kommt auf die Liste derer, die von diesen partizipieren können.  Für 2013 dann sei babsichtigt, dass das Land von den zu erwartenden 3,5 Prozent Personalkostenerhöhung das Land zwei Prozent tragen werde. "Für uns ist das ermutigend, auch wenn unser Problem damit nicht gelöst ist", erklärt Wohlfarth. Das WLT hat 75 festangestellte Mitarbeiter, dazu kommen pro Saison 30 bis 40 Gäste.  

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