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Hols: "Das könnte immer noch für den Aufstieg reichen"

CASTROP Mit 18 Punkten aus neun Spielen haben die Basketballer des Castroper TV eine optimale Hinrunde in der 2. Kreisliga gespielt. RN-Mitarbeiter Jörg Laumann sprach mit dem Abteilungsleiter und Spieler Christopher Hols über die Ziele der CTV-Basketballer.

Hols: "Das könnte immer noch für den Aufstieg reichen"

Abteilungsleiter und Spieler Christopher Hols spricht mit seinem Team - und mit uns über die Ziele der CTV-Basketballer

Sie stehen nach der Hinrunde auf Platz eins in der Liga. Haben Sie damit gerechnet?Hols: Ehrlich gesagt nicht. Wir haben im vergangenen Jahr die erste Saison nach unserer Gründung gespielt und diese mit einem ordentlichen sechsten Platz abgeschlossen. Damals haben wir schon eine gute Rückrunde hingelegt. Dass jetzt aber gleich solch eine Steigerung kommt, war nicht zu erwarten. Wir profitieren natürlich auch davon, dass die starken Teams aus Herten Waltrop und Bulmke aufgestiegen sind.

Wie kam es überhaupt 2006 zu der Idee, eine neue Basketballabteilung beim CTV zu gründen?Hols: Bereits vor fünf Jahren habe ich mit Mitschülern und Freunden begonnen, an der Willy-Brandt-Gesamtschule in der Freizeit Basketball zu spielen. Im Lauf der Zeit entwickelte sich die Idee, dies auch als Vereinssport zu betreiben. Da wir aber keinen eigenen Club gründen wollten, habe ich den Kontakt zum Castroper TV hergestellt. Dort hat man uns mit offenen Armen empfangen.

Wie setzt sich die Mannschaft in der Saison 2007/08 zusammen?Hols: Den Grundstock des Kaders bildet nach wie vor die Gruppe, die seinerzeit am WBG zusammengespielt hat. Carsten Ferdinand, einer unserer besten Korbschützen, war damals bereits beteiligt. Neu hinzugekommen sind Spieler wie Kostas Ioannou aus Griechenland, der zur Zeit im Ruhrgebiet als Assistenzarzt arbeitet, und Rafael Siejko, den wir in Bochum beim Uni-Basketball kennengelernt haben.

"Wir müssen am gesamten taktischen Verhalten arbeiten"

Es fällt auf, dass Ioannou und Ferdinand den Großteil der Punkte erzielen. Wollen Sie die Mannschaft weiter verstärken?Hols: Grundsätzlich stimmt die Zusammensetzung des Teams. Dass Kostas und Carsten so viele Punkte erzielen, liegt nicht zuletzt auch daran, dass sich die anderen vor dem Korb zu wenig zutrauen. Daran müssen wir weiter arbeiten, ebenso wie am gesamten taktischen Verhalten.

Die Verpflichtung neuer Spieler wird für uns erst ein Thema, wenn wir tatsächlich den Aufstieg schaffen sollten. Zwei Akteure haben wir da bereits konkret im Auge, darunter auch ein ehemaliger Landesliga-Spieler aus Bochum.

Sie sind in Doppelfunktion Abteilungsleiter und Spieler. Ist das manchmal problematisch?Hols: Problematischer war es in der Anfangszeit, als ich mit Holger Jansen auch noch als Trainer fungiert habe. Mit der Verpflichtung von Coach Michael Prettenhofer zur neuen Saison haben wir hier eine gute Lösung gefunden. Ich bin sehr froh, dass ich nicht alles machen muss, zumal ich mich auch noch um unser Nachwuchstraining kümmere.

Was erwarten Sie in der Rückrunde?Hols: Wir spielen gegen die schwächeren Mannschaft zu Hause, während die Auswärtsspiele überwiegend bei stärkeren Teams auf dem Plan stehen. Dementsprechend rechne ich damit, dass wir zwei- oder dreimal verlieren werden. Angesichts des Vorsprungs von vier Punkten, den wir uns in der Hinrunde erarbeitet haben, könnte das aber immer noch für den Aufstieg reichen.

Christopher Hols, 22 Jahre alt, lebt in Castrop-Rauxel und studiert an der Ruhr Universität Bochum Englisch und Geschichte. Seine sportliche Laufbahn begann er als Karateka beim Castroper TV, später spielte er sechs Jahre Korfball für den Schweriner KC. Seit 2006 leitet er die Basketballabteilung beim CTV.

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