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Kernsanierung am Berufskolleg für 11,5 Millionen

HABINGHORST Rund 11,5 Millionen Euro wird den Kreis die Kernsanierung des Berufskolleg-Gebäudes Nummer 6 kosten. Ein Neubau hätte 1,9 Millionen Euro mehr gekostet.

Kernsanierung am Berufskolleg für 11,5 Millionen

Schulleiter Jürgen Wiegemann vor dem Gebäude 6.

"Architektonisch wäre der Neubau die bessere Lösung. Aus rein wirtschaftlicher Sicht sollte jedoch die Variante Sanierung entschieden werden“, heißt es im Schlussbericht des Projektmanagements Drees & Sommer. Da auch die Kernsanierung alle funktionalen Anforderungen und Raumbedürfnisse erfüllen würde, schließt sich die Kreisverwaltung dem Vorschlag an. Vorgestellt wird dieser am Dienstag, 2. Dezember, im Kreisschulausschuss, der ab 15 Uhr im Berufskolleg an der Wartburgstraße tagt.

Wenn der Kreistag am 15. Dezember eine entsprechende Entscheidung trifft, soll die Umsetzung umgehend angegangen werden. Aus der Vorlage des Schulausschusses geht hervor, dass die Verwaltung bereits die ausschreibungstechnischen Unterlagen vorbereitet. Die Sanierungsphase werde voraussichtlich 26 Monate dauern. Entstehen sollen unter anderem bisher nicht vorhandene Raumkapazitäten für eine Cafeteria, für Selbstlernzentren und Besprechungsräume. Fachräume sollen künftig auch als Klassenräume nutzbar sein.

Das Sanierungskonzept hat der Projektentwickler um einen Anbau nach Westen zur Wartburgstraße ergänzt. Mit dieser Erweiterung könnte die zum einen die Verlagerung der Verwaltung in das Schulgebäude 6 realisiert werden. Zudem hätte der Kreis so die Gelegenheit, in der Zukunft auf rückläufige Schülerzahlen zu reagieren. Bei Bedarf könnte Gebäude Nr. 1 dann aufgegeben werden. „Darüber hinaus wird auch der in der Qualitätsanalyse der Landesregierung NRW kritisch bewertete Informationsfluss zwischen dem Lehrerzimmer und der Verwaltung optimiert.“ Aus architektonischer Sicht birgt die Erweiterung noch einen weiteren Reiz. „Ziel der Erweiterung war es neben der Unterbringung der Räume, dem Berufsjkolleg ein ‚neues Gesicht‘ zu geben und einen städtebaulichen Akzent verbunden mit einer echten Adressenbildung an der Wartburgstraße zu setzen“, so Ingenieur Olaf Kirschner in seinem Bericht. 

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