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Korfball-WM: Sechs Menker-Treffer - Heute gegen Spanien

BRNO Die deutsche Korfball-Nationalmannschaft darf nach dem verpassten Einzug unter die besten acht Teams weiter zumindest auf den Trostpreis, den neunten Platz, hoffen. Im ersten Zwischenrundenspiel setzte sich die Mannschaft von Auswahltrainer Thorsten Cramer mit 17:9 (9:5) gegen China durch.

Korfball-WM: Sechs Menker-Treffer - Heute gegen Spanien

Damit hat sich die deutsche Equipe bereits vor der letzten Zwischenrunden-Begegnung gegen Spanien am Dienstag, 7. November, für das Halbfinale um die Ränge neun bis zwölf qualifiziert. Was nicht weiter überraschte, denn das Cramer-Team nahm aus der Vorrunde seinen bislang einzigen Sieg, das 24:10 gegen den WM-Rückkehrer USA, mit in die Zwischenrunde.

Gegen den WM-Neuling China ging Deutschland binnen zehn Minuten mit 4:0 in Führung: Zunächst traf Andre Heppner (DOS WK Enschede/HKC Albatros), nach seinen acht Körben beim WM-Auftakt gegen die USA kaum noch erfolgreich, in der 2. und 4. Minute. Hendrik Menker (Selmer KV) erhöhte in der 5. und 10. Minute auf 4:0. Menker (6) und Heppner (3) sollten am Ende die beiden erfolgreichsten Werfer der Partie werden.

Auch wenn der Wahl-Holländer Heppner in der 21. Minute einen Fünf-Körbe-Vorsprung für Deutschland heraus warf, kam China kurzzeitig auf, verkürzte auf 4:7 (24.), um letztlich mit vier Körben im Hintertreffen in die Pause zu gehen. "Das war aber kein Problem", sagte Coach Cramer, "wir haben das Spiel dominiert."

Erinnerung an das vorzeitige Aus des Traumes

Mit dem Wiederbeginn schien die deutsche Equipe dann auch die Erinnerung an das vorzeitige "Aus" des Traumes vom dritten Platz abgestreift zu haben. "Die Niederlage gegen Russland steckte noch in den Knochen", räumte Cramer ein.

WM-Neuling Alexander Gräfe (31.), Saskia Cramer (37.) und Björn Baran (38.) erhöhten rasch auf 12:5. Das 6:12 (39.) sollte der letzte Korb des asiatischen Außenseiters gewesen sein bis zur 57. Minute. Einziger Makel im deutschen Spiel: In den letzten drei Spielminuten ließ Deutschland noch drei Treffer der Chinesen zu. Ein 17:6 hätte sich weitaus besser gemacht nach den Enttäuschungen der letzten Tage.

Kampf um den Gruppensieg

Im zweiten und letzten Zwischenrundenspiel bekommt es Deutschland am heutigen Dienstag (7. November) mit Spanien zu tun. Die punktgleichen Südeuropäer, die ihren 23:11-Vorrundensieg gegen China mit in die Zwischenrunde nahmen, sind durch ihren 14:1-Erfolg gegen die USA vor dem Gruppen-"Finale" ebenso wie Deutschland bereits für das Halbfinale um die Plätze neun bis zwölf qualifiziert. Gruppenerster wird nur der, der die letzte Partie in der Zwischenrunde für sich entscheidet - selbst wenn nur per Golden Goal.

Fraglich ist noch, wie Rüdiger Dülfer (Selmer KV) mitwirken kann. Der Mannschaftskapitän habe sich eine Entzündung am Fuß zugezogen, berichtete Cramer. Weshalb Dülfer gegen China nur einen fünfminütigen Test-Auftritt hatte.

  

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