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"Liebe und Melancholie"

CASTROP-RAUXEL Wenn die Seele Trauer trägt, dann fallen viele Menschen in ein tiefes Loch, aus dem sie sich selbst nicht mehr befreien können. Sie benötigen die professionelle Hilfe von Psychotherapeuten. Diesen Weg schlagen in letzter Zeit immer mehr Betroffene ein, vor allem Frauen.

"Liebe und Melancholie"

Wenn die Seele Trauer trägt, dann fallen viele Menschen in ein tiefes Loch, aus dem sie sich selbst nicht mehr befreien können. Sie benötigen die professionelle Hilfe von Psychotherapeuten. Diesen Weg schlagen in letzter Zeit immer mehr Betroffene ein, vor allem Frauen. Obwohl die Scheidungsrate in der Europastadt nach unten geht, ist der Wunsch, die Trennung mit professioneller Hilfe zu verarbeiten, gewachsen.

Prof. Dr. Dipl.-Psych. Ludwig Teusch (Foto) vom EvK lädt am kommenden Wochenende Fachleute zum bundesweiten Symposium ein, um für die Lebenswirklichkeit von Trauernden zu sensibilisieren. Das können Hinterbliebene bei einem Todesfall oder eben auch verlassene Partner sein.

100 Psychiater und Fachärzte

Rund 100 Psychiater, Fachärzte und Sozialarbeiter werden Freitag, 16. und Samstag, 17. November, zum 8. Castrop-Rauxeler Symposium „Liebe und Melancholie“ an der Grutholzallee erwartet. Auch für interessierte Laien mit psychologischen Grundkenntnissen ist die Veranstaltung offen.

In den Vorträgen geht es darum, die Thematik nicht nur aus einem medizinischen und psychologischen Blickwinkel zu betrachten, sondern auch philosophische und kulturgeschichtliche Aspekte mit einzubeziehen.

Trauer über zerbrochene Liebesbeziehungen waren und sind etwas Normales. Wenn jedoch der Trauernde in einen Zustand der Lähmung fällt bis hin zur Selbsttötungsgefahr, dann handelt es sich um eine Depression, die der Betroffene nicht allein überwinden kann.

Belastung und Sorgen

Das Gefühl der Ausweglosigkeit, dazu die psychische Belastung und nicht selten finanzielle Sorgen nimmt den Menschen jeglichen Lebensmut. Auch wer seinen Partner durch Tod verliere, kann die Trauerarbeit nicht immer allein leisten, heißt es in der Einladung.

Die Tagung, die gleichzeitig ein bundesweites Treffen der Ärztlichen Gesellschaft für Gesprächspsychotherapie (AGG) ist, wird sich auch Gedanken machen, wie trauernde Männer anzusprechen sind. Denn die schrecken vor einem Besuch beim Therapeuten meist zurück.

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