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Medienprojekt hilft jungen Arbeitslosen und Vereinen

ICKERN So zahlreich Vereine im Stadtgebiet vertreten sind, so wenig Präsenz zeigen sie im Internet. Das wollen junge Arbeitssuchende, die für neun Monate bei der Griechischen Gemeinde beschäftigt sind, ändern und gemeinnützigen Einrichtungen kostenlos helfen.

Medienprojekt hilft jungen Arbeitslosen und Vereinen

Angelique und Tatjana (r.) üben vor der Kamera, Tobias (l.) und Viktor dahinter.

Das Angebot läuft im Rahmen des dritten Medienprojekts, das die Vestische Arbeit finanziert. „Zum ersten Mal nicht als Ein-Euro-Job, sondern als Entgeldvariante in einem Arbeitsverhältnis. Das hat eine andere Reputation und wird besser angenommen“, sagt Heinrich Lange, stellvertretender Geschäftsführer der Vestischen Arbeit Kreis Recklinghausen. Die 16- bis 28-jährigen Teilnehmer sind aus unterschiedlichen Gründen nicht in Arbeit: haben keinen Schulabschluss, keinen Ausbildungsplatz oder auch keine Perspektive.

Seit Mitte August verbringen sie 30 Stunden wöchentlich in der Agora, absolvieren unter anderem neben Bewerbungstrainings Unterrichtseinheiten in EDV oder Mediengestaltung. „Hinzukommt die Erstellung von Homepages, Flyern oder Imagefilmen“, erklärt Diplom-Pädagogin Athina Panidou. Für die Cottenburgschule, das Kinder- und Jugendparlament sowie verschiedene Gruppen unter dem Dach des Mehrgenerationenhauses selbst konnten die jungen Leute schon zeigen, was sie gelernt haben. Ihnen bekannte Vereine und Organisationen haben sie angesprochen und ihr Angebot vorgestellt.

„Bei Interesse würden die Jugendlichen sich mit den Vereinen treffen, sie beraten und Ideen umsetzen“, zeigt Athina Panidou auf. Und das kostenlos. Denn das dritte Medienprojekt ist bewusst so angelegt, dass zum einen Kontakte zu örtliche Vereinen und Verbänden geknüpft werden und zum anderen die Ehrenamtlichen bei ihrer Arbeit unterstützt werden. „Im Prinzip könnten wir sofort loslegen“, sagt Claude Bonnet, der die Teilnehmer an der Kamera schult, „wir könnten beispielsweise bei Veranstaltungen filmen. Die Qualität wäre besser als bei einem Amateurvideo.“

Die 23 Teilnehmer sind mit Eifer bei der Sache, sehen im Medienprojekt eine Chance auf den Arbeitsmarkt zu kommen. Tatjana (17) will Floristin werden. „Natürlich lerne ich hier nichts für den Beruf, aber ich kann kreativ sein. Außerdem wird mir bei Bewerbungen geholfen.“ Genau das ist beispielsweise Angelique (23) sehr wichtig: „Das, was man in der Schule dazu gelernt hat, ist doch längst überholt. Ständig ändert sich etwas.“

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